Familie oder Freund,Eltern akzeptieren Religion nicht?

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12 Antworten

Da kommen verschiedene Dinge zusammen.

Meine Eltern hingegen haben mir immer das Gefühl gegeben ungeliebt zu sein und von meiner Schwester nicht zu reden

.

Also gibt dir deine Familie NICHT das Gefühl "geliebt" zu werden...und dein Freund gibt es dir

Da musst du wohl eine (nicht einfache) Entscheidung treffen

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btw.:

Vermutlich liebt dich deine Familie schon sehr, und sie wollen --aus ihrer Sicht--das Beste für dich.

Natürlich wollen deine Eltern als strenggläubige Christen nicht, dass du einen Anti-Christen zum Freund hast. 

Ich könnte mir vorstellen, sie denken dabei an folgende Bibelstellen:

1. Johannes 2:

18 Kinder, es ist die letzte Stunde! Und wie ihr gehört habt, daß der Antichrist kommt, so sind nun schon viele Antichristen gekommen; daran erkennen wir, daß es die letzte Stunde ist.

22 Wer ist ein Lügner, wenn nicht der, der leugnet, daß Jesus der Christus ist? Das ist der Antichrist, der den Vater und den Sohn leugnet.

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Sooo sehr scheint sich dein Freund nicht dem Islam zugehörig zu fühlen, sonst hätte er keine voreheliche Beziehung, und bei dir scheint sinngemäß dasselbe in Bezug aufs Christentum der Fall zu sein.

Also dann habt ihr doch die besten Voraussetzungen dafür, eine gemeinsame Zukunft zu haben, unabhängig und losgelöst von religiösen Angelegenheiten.

Und wenn deine Eltern dann mitbekommen, dass es bei euch nicht um Religion sondern nur um eure  Liebe geht...renkt sich das Verhältnis auch wieder ein. 

Erfahrungsgemäß spätestens dann, wenn Enkel unterwegs sind.

Deine Eltern sollten erst seine Religion verstehen und dann erst ihre Argumente halt argumentieren. Nur weil sie streng gläubige Christen sind, heißt es nicht das sie andere Religion verachten müssen. Und wenn du einen Muslimischen Freund hast heißt es nicht gleich das du Konvertieren musst zum Islam. Wenn du selbst Christen bleiben möchtest kannst du ganz einfach Christen bleiben. Das solltest du deinen Eltern nochmal vielleicht erläutern. 

An fanatischen Christentum sind schon viele Familien zerbrochen und deine scheint auch dysfunktional zu sein. Manchmal macht es Sinn, zu versuchen, deine Eltern zu überzeugen, manchmal sind Glaubenssätze auch so tief im Menschen verankert, daß sie sich eher für den Glauben als für das Glück des eigenen Kindes entscheiden würden.

Im zweiten Fall rate ich dir dazu, die Entscheidungen für dein Leben ohne deine Eltern zu treffen und dich so schnell es geht von ihnen zu emanzipieren. 

Und Wenn Sie nicht in der Lage sind, dich angemessen zu behandeln, wenn du ihnen die Wahrheit sagst, tragen Sie die Verantwortung dafür, wenn sie getäuscht werden.

Wie wichtig nimmt dein Freund und seine Familie den islamischen Glauben?

Was bedeutet für Dich strenggläubige Eltern?

Was bedeutet Dir die Religion oder siehst Du dich als Atheistin? Könntest Du dir vorstellen Muslima zu werden? Wie alt bist Du?

Ohne die Beantwortung dieser Fragen fällt eine Einschätzung schwer. 

Für ihn ist das nicht allzu wichtig, er ist nicht strenggläubig und seine Eltern auch nicht. Meine Eltern nehmen den Glauben sehr streng, jeden Sonntag in die Kirche, mein Vater ist selber Pfarrer, jeden Samstag Abend bibelstunde, und er meckert wenn wir nicht mitlesen. Ich bin 20 und würde nicht muslima werden, bin gläubig ja aber nicht streng 

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@eseehosaaa

Wenn man deine Frage liest und den Kommentar dazu, dann ist es für mich eigentlich klar, dass nur eine Trennung von deiner Familie in Frage kommt.

Eine letzte Möglichkeit besteht noch, dass Du deiner Familie "offenen Wein" einschenkst und ihr mitteilst, dass es für Dich eine Zukunft ohne diesen Freund nicht geben kann.

 

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Wären deine Eltern Glücklich, wenn du einen Christen als Freund oder Ehemann hättest, aber nicht mit Ihm Glücklich wärst?

Um Wessen Zufriedenheit und Glück geht es hier überhaupt?

Natürlich um deines und das sollten deine Eltern im vordergrund stellen und nicht die Religion deines Freundes.

Abgesehen davon, du gibst ja deine Religion nicht auf und das musst du auch nicht, falls du deinen Freund heiraten möchtest.

Also erstmal hast Du einen islamischen Freund und Deine Eltern sind strikt dagegen...

Zu Deiner Frage:

Wenn Deine Eltern so strenggläubige Christen sind, müssten sie ja nicht nur ihr Kind, sondern alle Menschen lieben wie sich selbst...

Da sie das offenbar nicht tun, sind sie bigotte Rechthaber, aber keine ernst zu nehmenden Christenmenschen!

Dass Du aus einem Elternhaus weg willst, in dem Du Dich ungeliebt fühlst, ist verständlich - nur all Deine Sehnsüchte nach Glück auf einen Mann zu projizieren, ist unabhängig davon, welchen Hintergrund der Mann hat, gefährlich.

Was Du tun kannst:

Sprich mit Deinem Liebsten, wie er sich euer gemeinsames Leben vorstellt.

Schreibt beide unabhängig von einander auf, was ihr voneinander erwartet und was ihr für den anderen zu tun bereit seid - und zwar konkret und nicht auf allgemeine Floskeln beschränkt. Also Hausarbeit, Sozialverhalten, Rechte und Pflichten.

Dann vergleicht Eure Vorstellungen - da habt ihr genügend Gesprächs-Stoff, der Euch entweder ernüchtert und entzweit, oder zusammenschweißt.

Unabhängig davon, ob das mit diesem jungen Mann klappt:

Vom verzweifelt sein wird sich Dein Leben nicht ändern. Löse Dich aus dem Elternhaus und suche Wahlverwandtschaften, bei denen Du Dich wohlfühlst.

@Dichterseele: "...müssten sie ja nicht nur ihr Kind, sondern alle Menschen lieben wie sich selbst... Da sie das offenbar nicht tun..."

Da verstehst du aber nicht, wie Strenggläubige ticken. 

Die glauben ja, dass nur Anhänger des eigenen Gottes gerettet werden und alle anderen verdammt sind. Wie können sie sich da vorstellen, dass ihre Tochter sich damit abfinden kann, dass ihr Mann in die "Hölle" kommt? Und erst die zukünftigen Kinder? Wie sollen Strenggläubige den Gedanken ertragen, dass ihre Enkel mit der "falschen" Religion in Berührung kommen und eventuell verdamnt sind?

Eben weil sie ihre Kinder lieben, wollen sie sie vor der ewigen Verdammung bewahren.

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@Zicke52

Dieser Wahn von der einzig wahren Religion dient nur dazu, Machtansprüche zu befriedigen. Das hat mit Heilslehren nichts zu tun, das sind religiös verbrämte Hahnenkämpfe.

Verbohrte Fanatiker haben kein Recht, andre zu bevormunden - egal welcher Irrlehre sie sich veschrieben haben.

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@Dichterseele

@Dichterseele: Ich habe nicht gesagt, dass verbohrte Fanatiker das Recht haben, andere zu bevormunden. Die FS weiss ganz genau, dass sie heiraten kann, wen sie will.

Ich habe dich nur auf deinen Fehlschluss aufmerksam gemacht: dass man sein Kind nicht liebe, wenn man es nicht vom  - in seinen Augen richtigen - Weg abkommen liesse.

Strenggläubige glauben an Gottes furchtbare Strafe, und davor möchten sie ihr Kind bewahren. Das ist zwar dumm, aber kein Mangel an Liebe. Im Gegenteil.

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Das christliche Wort Gottes sagt, dass Liebe unendlich ist und dass keinem die Liebe weggenommen werden darf, egal welche Hautfarbe, Religion, Sex, ...
Wenn deine Wltern streng gläubig sind, dann dürfte es EIGENTLICH kein Problem sein :/

Was für schlechte Eltern du hast, tut mir Leid das ich das so sage.
Ich würde natürlich nicht Schluss machen, wenn es gut bei euch läuft. Die Entscheidung solltest du eher deinen Eltern überlassen, ob die ihre Sichtweise auf fremde Kulturen irgendwann ändern.

Ich verstehe solche Menschen einfach nicht. Was hat die Religion mit Liebe zutun? Deshalb glaub ich nur an Gott aber nicht an Religion. Gott gibt dem Menschen doch den eigenen Willen um selber zu entscheiden wie man sein Leben leben will. Warum soll eine Religion einem dann wieder schwachsinn vorschreiben.

Wie alt bist du und wie lange schon mit deinem freund zusammen? 

Hör lieber auf deine Eltern

Und warum? Weil Du deren Vorurteile teilst?

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nein, ich habe nichts gegen den Islam und auch nichts gegen andere Religionen, aber ICH PERSÖNLICH finde, dass mir meine Eltern wichtiger sind als mein Freund

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