Familie gegen meine vegane Ernährung. Bitte um Rat.

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9 Antworten

Lass dir nix einreden von wegen Mangelerscheinungen oder Arbeitsplätze gehen verloren oder oder oder. Das ist absoluter Quatsch. Du musst unbedingt drauf achten dich ausgewogen zu ernähren, nur Salat und Brot geht natürlich nicht. Das du nach 1,5 Tagen so Probleme hattest, hat nix damit zu tun. Man ist ja sonst auch mal 2 Tage nicht alles was man an Nährstoffen braucht, da passiert sowas halt mal. Auf Dauer gesehen ist es aber ne gute Entscheidung. Da du extra Essen zubereiten müsstest müsstest du dennoch deine Eltern überreden. Deswegen rede doch mal ernsthaft drüber.Wieso haben sie so Vorurteile? Such mal im Internet nach Argumenten und gib sie ihnen. Argumente wie "kannst du nix bewirken" versteh ich nicht, man kann immer was bewirken als einzelner, wenn deine Eltern immer mit der Masse gehen dann tun sie mir echt leid sry o.O.Woher kommt das mit der Behinderung? Uromas Theorien? und Freunde die das nicht aushalten sind keine Freunde! Die Argumente deiner Eltern hinken gewaltig und du solltest diese hinterwäldlerischen Gedanken von den Grosseltern deiner Eltern schnellsten entkräften. Sie halten an alten Werten fest die einfach falsch sind. Bring einfach Argumente, wissenschaftliche Studien etc.! Lass dich nicht unterkriegen.

Danke für dein Kommentar, ich werds jedenfalls versuchen.

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@BlackMoonlight

Das ist echt Schade, dass manche Eltern so sind und sich da nicht informieren :( Versuchs einfach sie können dich nicht zwingen wenn sie dich lieb haben. Sie zwingen dich ja auch nicht zu anderen Sachen die in deinen Augen eklig oder abstossend oder so sind. Das musst du ihnen so sagen und Kompromisse schließen wie z.B. selber kochen und einkaufen gehen.Ich wünsch dir Glück. :)

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Tolle Antwort, DH!

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Liebe/r BlackMoonlight,

Ob Du nun Veganer, Vegetarier, Frutarier oder Fleisch(fr)esser seinen möchtest, sollte dir überlassen bleiben. Schließlich ist es ganz allein deine Entscheidung, die dir ''deinen Frieden, auch innere Ruhe'' wieder bringt. Deine Eltern sollten dir keine Vorwürfe machen, weder hast Du irgendwelche Strafdelikte noch sonstige absurden Dinger begonnen. Lass dich nicht aus der Ruhe bringen!

Immer Schritt für Schritt, Vollprofi

Ps: Arbeite noch etwas an der Orthographie - Always look on the bright side of life. :)

MfG Vollprofi

Liebe BlackMoonlight,wichtig wäre zu wissen, WARUM deine Eltern so vehement verhindern wollen, dass du diesen Weg einschlägst. Die Argumente die sie dir gegenüber äußern, sind absolut unsachlich und zeigen deutlich, dass du über das einreden von Ängsten und Zweifeln dazu gebracht werden sollst, dem Willen deiner Eltern zu folgen. Das ist schonmal nicht ok. Eine ausgeglichene, vegane Ernährung muss nicht kompliziert sein, und führt -mit ein wenig Hintergrundwissen- dann wohl eher dazu dass du besonders attraktiv, fit und gesund und leistungsfähig wirst. Falls also deine Eltern aus Sorge um deine Gesundheit so rabiat vorgehen, kann man Sie definitiv beruhigen. Fleisch und Milchprodukte belasten den Körper mehr als dass sie etwas helfen. Hier ein Link wo all das sehr sehr gut beschrieben ist http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vegetarische-vegane-ernaehrung.html(sehr empfehlenswert auch die vielen anderen Themen zu denen dort geschrieben wird)

Ich habe zB eine Liste gemacht von wichtigen Lebensmitteln die ich regelmäßig essen sollte um bestens mit allem versorgt zu sein. Das macht das alles nochmal deutlich einfacher, besonders am Anfang, und man kann sich ganz entspannt auf leckere Kombinationen dieser Lebensmittel konzentrieren. Dass es dir die ersten Tage so schlecht ging, könnte zB. an einem Entgiftungsprozess gelegen haben, was ja eine gute Sache ist.

Viele Grüße und lass dich nicht von deinem Weg abbringen, ausserdem bist du ja zu nichts gezwungen, und kannst es einfach mal ne weile vegan versuchen :) wenn dann dadurch die Arbeitslosenrate schlagartig um 20% steigt und du keine Freunde mehr hast, kannst du ja wieder Käse essen und alles wird gut (zwinker)

Ich würde dir definitiv empfehlen, dich bei der Veganen Gesellschaft zu melden: http://www.vegane-gesellschaft.org/kontakt/

Da findest du jede Menge Unterstützung, Tipps, Aufklärung über gesunde Ernährung und auch Ansprechpartner aus deiner Nähe, die dich vor Ort unterstützen können. :)

Ansonsten: Solche Sprüche kennen wohl leider die meisten VeganerInnen. Besonders diejenigen, die als Jugendliche vegan geworden sind und sich gegenüber ihren Eltern behaupten mussten. Ich kann dir jedenfalls versichern: In diesen Sprüchen steckt nicht das berühmte Fünkchen Wahrheit. Vegane Ernährung ist - solange sie ausgewogen und abwechslungsreich ist - überaus gesund.Du wirst auch weder ausgegrenzt, noch findest du keinen Freund/Mann, noch gibt es Schwierigkeiten bei der Familienplanung... ;D

Deinen Eltern macht dieser große Schritt in für sie unbekannte Gefilde einfach Angst. Sie kennen sich nicht ausreichend mit Ernährung aus, um abschätzen zu können, ob es dir gut tut oder schadet. Es ist fremd für sie, daher wollen sie das einfach erstmal von sich fernhalten. Da du aber noch sehr jung bist, solltest du dir wirklich Rückendeckung holen um dich nicht unterkriegen zu lassen! ;)

Bleib auf jeden Fall bei deinem Standpunkt und werde nicht wieder Vegetarier. Das wollen sie doch nur erreichen und würde von mangelnder Disziplin zeugen. Es würde ihnen zeigen (bzw. würden sie sich darin bestätigt sehen), dass es dir doch nicht so wii´chtig war und dann werden sie dich auch in zukünftigen Entscheidungen keine Ruhe lassen (nach dem Motto: Es hat schon mal geklappt, dass klappt wieder).

Hör auch nicht auf die Einwände mit den Mangelerscheinungen - wenn man sich richtig ernährt, hat man die nicht und du hörst dich sehr vernünftig an.

Du bist ja erst eine Woche vegan - die Sprüche vergehen nach der Zeit und irgendwann akzeptieren sie deinen Lebensweg. Bei mir war das zuerst auch so, meine Eltern dachten einfach nicht, dass ich es durchhalte und wollten mich immer wieder überreden. -.- Aber inzwischen haben sie es aufgegeben. ;)

Wenn es doch nicht besser wird, rate ich dir dazu, Verwandte einzuschalten, die dich verstehen. Vielleicht hast du ja selbst vegetarische oder vegane Verwandte? Dann können die mal mit ihnen reden. Oder du schaltest - so dramatisch es sich auch anhört - das Jugendamt ein. Deine Eltern müssen dich bei solchen Entscheidungen unterstützen und sollten froh sein, dass du dir solche Gedanken machst.

Erstmal muss man nicht Veganer sein, um eine Milliarde Dinge, aus welchen Gründen auch immer, nicht zu essen. Was würden Deine Eltern dann sagen? Oder ist ihnen nur Dein Grünfutter ein Dorn im Auge?Mein Sohn und mein Lebensgefährte sind Vegetarier. Wir hatten klar Regeln - sie müssen kein Fleisch essen, aber ich koche nicht extra. Ende. Die Bedenken Deiner Eltern sind gerechtfertigt, wenn sie Dir nicht helfen, denn eine rein veganische Ernährung, ohne Zusatzstoffe, führt sehr leicht zu Mangelernährung. Als Erwachsener ist das einzig Dein Problem, musst Dich also damit befassen, wenn Du noch minderjährig bist, ist es für die Familie extrem schwierig. Versuch mit Deinen eltern doch mal anders zu argumentieren. Du magst halt viele Dinge nicht essen. Warum, ist doch völlig egal. Sicher gibt es auch Sachen, die sie selbst nicht mögen - dazu lassen sie sich ja auch nicht zwingen, auch wenn sie dadurch gesünder leben könnten. Mich jetzt zwangahft wieder an Eier und Milchprodukte rnzwingen würde ich allerdings keinesfalls. Lieber würde ich den anfänglichen Aufruhr durchstehen und abwarten, wies sich entwickelt.

Nach meinem Wissen, also so wie ich die Situation einschätze : Werden sie es nicht tolerieren, egal was ich mache. Internet, Freizeitaktivitäten, Taschengeld etc wird gestrichen, alle versuche zb erwerb von veganen Sachen wir unterbunden bis ich zwangsmäßig wieder vegetarier werde, so sagen sie es mir.

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@BlackMoonlight

Ich will jetzt nichts ins Rollen bringen, denn die Situation ist für beide Seiten kompliziert. Aber frag doch einfach mal unverbindlich telefonisch beim Jugendamt an. Auch Jugendliche haben Persönlichkeitsrechte, es müsste doch eine Möglichkeit geben, da irgendwie zwischen Euch Frieden zu stiften. Musst bei einem Anruf nicht mal Deinen Namen angeben, wenn Du sie einfach mal fragst, ist ja nix dabei.

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@Slizia

Ja, natürlich. Darüber habe ich auch schon einmal nachgedacht. Ich mus erst sehen wie es sich entwickelt

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@BlackMoonlight

Wenn das so ist, würde ich mich auch mal beim Jugendamt informieren. Denn sie können dich nicht zwingen, etwas zu essen oder etwas zu tun, das du nicht willst. Es gibt immer noch die persönliche Meinungsfreiheit, auch wenn du erst 14 bist.

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  1. Vegane Ernährung, nix veganisch.
  2. > Gut geplante vegane, lakto-vegetarische und lakto-ovo-vegetarische Ernährungsformen sind zu allen Zeiten des Lebenszyklus angemessen, einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit. Eine vernünftig geplante vegane, lakto-vegetarische und lakto-ovo-vegetarische Ernährung deckt den Nährstoffbedarf von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen und fördert das normale Wachstum (36, 114, 115). Eine vegetarische Ernährung in Kindheit und Adoleszenz kann dazu beitragen, lebenslang ein gesundes Essverhalten zu entwickeln, und einige Ernährungsvorteile bieten. Vegetarisch ernährte Kinder und Jugendliche haben eine geringere Aufnahme an Cholesterin, gesättigten Fetten und Gesamtfett und einen höheren Verzehr an Obst, Gemüse und Ballaststoffen als Nichtvegetarier (2, 116-118). Es wurde von kindlichen Vegetariern darüber hinaus berichtet, dass sie schlanker sind und geringere Serumcholesterinwerte aufweisen (119-121).

(Quelle: http://www.vebu.de/gesundheit/studien/174-positionspapier-ada-vegetarische-ernaehrung?start=5 )

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@CanIscream

Ja, sorry, Scream - ist mir im Eifer des Schreibens durchgerutscht der Lapsus. Passiert nicht wieder. Und wen willst du hier überzeugen? Bei mir brauchst das nicht, ich habs nicht bestritten. Nur habe ich meine Zweifel, dass ein junges Mädel in der Lage ist, ohne elterliche Hilfe, das zu praktizieren, was man als "ausgewogen" bezeichnet. Sie braucht die Unterstürzung ihrer Familie dazu und evtl. auch mal bissie Kontrolle. Okay? Können wir uns darauf einigen?

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@Slizia

Überzeugen? Nee, sicher nicht. Höchstens davon, dass vegane Ernährung locker ohne Nahrungsergänzungsmittel auskommt, denn das ist schlicht ein Fakt. Ich stimme dir aber in einem Punkt absolut zu: Mit Hilfe ihrer Familie wäre ihr Vorhaben leichter und eventuell auch sicherer. Wobei ich davon ausgehe, dass ihre Eltern sich noch deutlich weniger mit Ernährung auskennen, als sie - und daher auch keine so große Hilfe sein können. Was auf jeden Fall sinnvoll ist, ist eine regelmässige Blutkontrolle, nur zur Sicherheit. So sehen die Eltern, dass alles okay ist und können beruhigt sein und eventuelle Ernährungsfehler können noch behoben werden. Das ist aber auch eigentlich für alle Menschen sinnvoll. ;)

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Das ist heftig !!! Ich bin auch Vegetarier und hatte damit relativ wenig Probleme, aber ich rate dir: Leben lieber vegetarisch als vegan. Eine vegane Ernährung vor dem Ende der Pubertät ist extrem ungesund. Ab dem Erwachsenensalter ist es in Ordung, aber im Wachstum braucht der Körper gewisse tierische Fette, für die es keinen Ersatz gibt..

Ja, in dem Alter gibt es mehr Risiken da hast du schon Recht. Ich denke ja wie gesagt auch nach, bis zur Volljährigkeit ; sprich noch zu warten, bis ich eine Vegane Lebensweise beginne. Danke für dein Kommentar.

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Ach was, niemand braucht tierliche Fette.Vegane Ernährung ist in jedem Alter okay, solange sie ausgewogen und abwechslungsreich ist. Der Meinung ist auch die weltgrößte Gesellschaft für Ernährung, die American Dietetic Association:

Gut geplante vegane, lakto-vegetarische und lakto-ovo-vegetarische Ernährungsformen sind zu allen Zeiten des Lebenszyklus angemessen, einschließlich Schwangerschaft und Stillzeit. Eine vernünftig geplante vegane, lakto-vegetarische und lakto-ovo-vegetarische Ernährung deckt den Nährstoffbedarf von Säuglingen, Kindern und Jugendlichen und fördert das normale Wachstum (36, 114, 115). Eine vegetarische Ernährung in Kindheit und Adoleszenz kann dazu beitragen, lebenslang ein gesundes Essverhalten zu entwickeln, und einige Ernährungsvorteile bieten. Vegetarisch ernährte Kinder und Jugendliche haben eine geringere Aufnahme an Cholesterin, gesättigten Fetten und Gesamtfett und einen höheren Verzehr an Obst, Gemüse und Ballaststoffen als Nichtvegetarier (2, 116-118). Es wurde von kindlichen Vegetariern darüber hinaus berichtet, dass sie schlanker sind und geringere Serumcholesterinwerte aufweisen (119-121).

(Quelle: http://www.vebu.de/gesundheit/studien/174-positionspapier-ada-vegetarische-ernaehrung?start=5 )

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Es tut mir leid, dass Deine Familie so reagiert.Sie haben ein falsches Bild vom Veganismus, und ihre Unsicherheit deswegen überspielen sie mit Aggression. Bei vielen Leuten löst Vegetarismus, und Veganismus umso stärker, ein schlechtes Gewissen aus, weil sie das Töten von Tieren in Kauf nehmen. Um keinen Fehler bei sich selbst akzeptieren zu müssen, schieben sie den Fehler den anderen zu.

Dass Veganerinnen keine Kinder bekommen können, keine Partnerschaft haben, von allen ausgegrenzt werden oder Arbeitsplätze gefährden, ist Unsinn.Bei einer veganen Ernährung musst Du bewusster darauf achten, dass Du alle wichtigen Stoffe bekommst. Es gibt Internetforen und Bücher zu dem Thema.

Wenn Du Dich mit veganer Ernährung wohler fühlst, dann musst Du das Deiner Familie immer wieder klarmachen. Eines Tages werden sie es hoffentlich akzeptieren.

Ich habe große Achtung vor Veganern und würde niemand jemanden dafür verurrteilen, ABER. Wenn ein Kind sich entschließt, Veganer zu werden, spielen da auch andere Sachen rein. Bin ich bereit, vielleicht nach der Arbeit noch 3-4 verschiedene Essen zu machen? Bin ich bereit, mich mit veganischer Ernährung zu beschäftigen, um garantieren zu können, dass mein Kind nicht wirklich eine Mangelernährung bekommt?Gerade bei einer Familie, in der beide Elternteile arbeiten ist das nicht nur eine Frage des "guten Willens".

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@Slizia

"Guter Wille" ist eine Sache, zur Schau gestelltes Desinteresse eine andere.Ich gehe davon aus, dass BlackMoonlight sich an der Essenszubereitung beteiligen würde.

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@Landlilie

nicht nur beteiligen. Bisher mache ich alles auf eigener Faust. Meine Mutter kocht wie bisher auch. Ich würde nie verlangen, dass sie irgendwas macht. Sie soll es bloß Tolerieren, mehr verlange ich nicht.

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@Landlilie

Man kann ja auch so kochen, das sie sich dann halt nur eine Beilage extra machen muss z.B. Nicht immer komplett neues essen. Da mussten sie sich ja aber sicher schon umstellen als sie Vegetarierin war - also macht das jetzt kein allzugroßen Unterschied denk ich.

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