Familie: Dauernd Streit wegen meinem Glauben. Was soll ich tun?

15 Antworten

Zuersteinmal solltest Du Dich in die Lage Deiner Familie versetzen:

Der gesamte islamische Raum befindet sich in Konfliktsituationen und in Wirtschaftsnot

Da man in der Regel die Religion an dem Handeln der Gläubigen messen wird, ist es natürlich fraglich inwieweit der Islam als friedliche und gottgewollte Institution aktzeptiert werden kann.

Inwieweit die Situation in Österreich ist kann ich natürlich nicht beurteilen, aber hier in Deutschland wurde der Islam durch die Aktivitäten der Salafisten und diverser Politiker regelrecht in die Wohnzimmer der Menschen gedrängt. War der Islam bis dahin einfach nur als Religion aktzeptiert und wahrgenommen, haben sich nunmehr eine Vielzahl von Menschen mit dem Islam auseinander gesetzt, und dabei festgestellt, dass der Islam grundsätzliche Fehler beinhaltet. Von daher ist natürlich die Anzahl der Kritiker hier in Deutschland rasant gestiegen, und der Islam wird zudem als gottgewollt bezweifelt. Warum dies so ist, darf ich Dir an nur wenigen Beispielen darstellen:

  • Mohammed behauptet der Islam zähle zu den abrahamitischen Religionen. Jeglicher Religionsbestandteil der abrahamitischen Religione findet dabei keinerlei Beachtung. Weder die 10 Gebote, geschweige denn der Inhalt der Bergpredigt, findet sich innerhalb des Korans, noch in den Taten Mohammeds.
  • Der Koran wird als Wort Gottes behauptet, wobei sich im Koran dann etliche, teils substanzielle Fehler wieder finden. Dies insbesondere in der chronologischen Reihenfolge von Personen. Nimmt man zum Beispiel die Darstellung der Jungfrau Maria, dann ist diese nach koranischer Behauptung so um die 3.000 Jahre alt als Jesus geboren wurde. Gleichsam angebliche wissenschaftliche Erkenntnisse des Korans. War man anfänglich noch verdutzt, hat sich nunmehr herausgestellt, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse von den antiken griechischen Gelehrten abgeschrieben wurden, und dies insbesonder sogar mit Fehlern , wie von dem Gelehrten Galen. Ein allwissender Gott hätte das wissen müssen.
  • Betrachtet man dann den Koran aus christlicher Sicht, dann ist Jesus angeblich nicht am Kreuz gestorben, sondern nach islamischer Überlieferung ein Doppelgänger. Jesus, der bekanntlich in Jerusalem verweilte, soll also nach islamischer Sicht feige zugesehen haben, wie sich seine Verfolger an einem Doppelgänger vergingen ? Jesus hat bestimmt vieles gepredigt, aber keine Feigheit. Auch in diesem Zusammenhang mal wieder äußerst merkwürdig, der Islam behauptet Jesus als zweithöchsten Prophet. Wo aber finden sich die Lehren Jesus im Islam ? Ein Prophet ohne Aussage also ?
  • Gleichsam die Kreuzigung. Wissen wir doch, in der Stunde des Todes kam der Zorn Gottes über Jerusalem. Die Sonne wurde verfinstert, ein Unwetter spülte die Toten aus den Gräbern und der Vorhang im Allerheiligsten wurde zerrissen. Und das tat dann Gott gemäß Islam für einen Doppelgänger ? Hat sich Gott gemäß Islam vertan ? Wie kann er denn dann allmächtig sein ? Nach christlicher Ansicht bedeuten derartige Aussagen eine glatte Blasphemie.

Wie soll also eine christliche Familie Deine Entscheidung werten ?

Abschließend darf ich Dich dann noch darauf hinweisen, es gibt im Islam kein Kopftuchgebot. Im Koran findet sich keine Stelle. Statt dessen steht im Koran:

Sure 7 Vers 26 Und Allah gab dem Menschen Kleidung zur Bedeckung der Scham und zur Zierde.

Da steht nicht vom Versteck. Vielmehr steht in der Sure die Kleidung soll eine Zierde, also ein Schmuck sein. Näheres dazu, incl. der Begründung islamischer Rechtsgelehrte und Theologen findest Du dort:

http://tavhid.de/?p=1416

Deine abschließende Frage muss nach meinen Darstellungen also ein wenig umgekehrt werden. Wenn Du Dich einem Glauben anschließen möchtest, der insbesondere von der Mehrheit der hier in Europa lebenden Bevölkerung bezweifelt wird, wie kannst Du dann der Gesellschaft begegnen. Ich denke, Du solltest Deine Glaubensansichten nicht provokant nach außen darstellen, sondern den Glauben so leben, wie ihn der christliche Gedanke fordert. Lebe ihn in Deinem Herzen, und beschwer Dein Umfeld nicht. Dies mein Rat an Dich.

Wa aleikoum salam wa rahmatullah. Ich habe sehr viele konvertierte Freundinnen, die das gleiche Problem wie du hatten, allerdings waren deren Eltern sogar oft komplett Anti-Islam. Es ist in dieser Phase sehr sehr wichtig, dass du dich nicht von deiner Familie abkapselst und ihnen gegenüber weiterhin offen bist. Unser Prophet Muhammad(s) hat uns gelehrt, unsere Religion im Schönen zu zeigen, auch wenn das zugegebenermaßen in Deutschland momentan nicht der Fall ist, aber daran sind größtenteils auch die Medien Schuld. Informiere dich noch sehr viel und versuche, deiner Familie alle Fragen so gut es geht zu beantworten. Sie sollen sehen, dass du nun zwar einen neuen Glauben hast, aber das du dich als Person nicht veränderst und am besten, das du so glücklich bist. Wegen Hijab: Du hast recht, es ist eine Pflicht, auch wenn das viele hier nicht akzeptieren können oder wollen. Es ist durch die Sunna belegt und Korankommentatoren haben teilweise ihr halbes Leben damit verbracht, die jeweiligen Verse im Koran zu interpretieren. Wir sollten uns nicht anmaßen, uns mit unserem dürftigen Wissen über sie zu stellen, nur weil wir mal gehört haben, Kopftuch muss nicht Pflicht sein. Aber du musst es ja nicht sofort tragen. Der Koran wurde innerhalb von 23 Jahren zu den Menschen herabgesandt, eben weil Gott wusste, dass die Menschen nicht alles auf einmal erfüllen können. Mach vielleicht erst mal die "Basics", danach kannst du dich um alles andere kümmern.

Guten Morgen zohara.

Nein, ich glaube nicht, daß die Medien größtenteils für das negative Bild vom Islam verantwortlich zu machen sind.

Die gnadenlosen "Bruderkämpfe" in Ländern wie z.B. Syrien und dem Irak zwischen Sunniten und Schiiten reichen da schon aus - ebenso z.B. die Christenverfolgungen in Ägypten und die Scharia-Urteile in Saudi-Arabien.

All das sind harte Fakten, die sich zu einem negativen Bild fügen - und keine Manipulation der Medien.

Gruß, earnest

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Abgesehen davon, dass ich Dir Deine Frage kaum abnehme, sie erinnert mich zu sehr an andere Österreicherinnen, die fast die gleiche Frage immer wieder mal stellen, würde ich mir überlegen, ob nicht Deine Familie richtig liegt und nicht die zweifelhafte Religion.

ob nicht Deine Familie richtig liegt und nicht die zweifelhafte Religion

Gerade bei 14-jährigen (die Fragestellerin ist aber offenbar schon älter) ist es sicherlich fraglich, ob für einen Wechsel der Religion tatsächlich schon genügend Reife vorhanden ist oder ob die Entscheidung unüberlegt war.

Trotzdem herrscht in allen freiheitlich orientierten Gesellschaften zum Glück Religionsfreiheit, so dass jeder das Recht hat, dies zu tun. Gerade als katholischer Christ ist mir dieses Recht sehr wichtig, da ich in meinem Bekanntenkreis Menschen aus dem ehemaligen Ostblock habe, wo Katholiken benachteiligt und teilweise sogar verfolgt worden sind.

Eine Religion - egal welche - als "zweifelhaft" zu bezeichnen ist meiner Ansicht nach nicht angebracht. Alle Religionen (und auch der Atheismus) haben ihre bösen Zeiten gehabt, in denen z.B. Gewalt gegen Andersgläubige angewandt wurde.

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@martin7812

Ich habe selten (eher gar nicht) in einem noch mehr menschen-verachtendem und bedrohlicherem Buch gelesen, als im Koran. Dazu kommt, dass der Koran selbst in so einer unklaren, mehrdeutigen Art- und Weise geschrieben, dass man oftmals eine ganz bestimmte Sache, aber auch das genaue Gegenteil herauslesen kann. Und durch dieses Buch wird die Religion doch getragen. Mir erscheint der Ausruck "zweifelhaft" noch ziemlich gutmütig ausgedrückt.

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Bibel , Koran doch wer sind die Katholiken und wer sind die Leute dahinter die es falsch praktizieren?

Wir sprechen im heutigen Leben alle von einem Gott eigentlich oder Unterschiede

Der Muslim ISLAM   Allah Gott

Der Christ CHRISTEN Jesus,Gott, JHWH

Die Katholiken

Die 2 genannten Religionen haben GEBOTE und VERBOTE aber das Leben und die Welt zeigen eigentlich Menschen die keine Chance bekommen an ein Glauben festzuhalten weil ihr Soziales Leben extrem geschwächt sind oder sie haben entweder Angst sich einer Religion anzuschließen weil es auf Grund der Eltern oder Medienpropaganda peinlich ist es zu praktizieren

Die Bibel Der Koran

Religionen wurden alle gemischt,gefälscht und durcheinander gebracht: wie verschiedene Christentums oder Moslems wie Evangelium,Katholiken : Pfingstler,Babtisten, und und und genauso wie Islam: Aliviten,Mohammedaner,schiiten,suniten und und und

Wobei die BIBEL und KORAN es verbieten das man diese mehrheiten hat in den Glauben doch warum sind diese Leute unter uns und Praktizieren ihren Glauben falsch und sagen sie machen das Richtige wobei Beide Bücher von GEBOTE UND VERBOTE SPRECHEN ?

Unter ihren Glauben sind die Leute die sich als Christen und Moslems bezeichnen und nicht das Originale folgen der heiligen Schrift

BIBEL: Pfingstler,Babtisten,Katholiken, und und und Oder ist Katholik eine eigne Religion?

ISLAM: Aliviten,Schiiten,Mohammedaner,Sunniten und und

Es gibt soviele Menschen die haben doch einen Verstand bekommen damit sie prüfen könnenwelche Gebote und Verbote zwischen MOSLEMS UND CHRISTEN

Doch warum unter ihren Glauben praktizieren sie ihre Religionen falsch ? Wobei sie doch die Bibel und Koran verfolgen!

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