faltbarer Kunststoff

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Hallo hjg87,

mit den dünnen PP Platten hast du schon einen sehr guten Werkstoff für den Modellbau. Als Alternativen kämen auch andere Thermoplaste wie PVC, PE oder PMMA in Frage, doch PP ist am geeignetsten, da es sich sehr gut mit einem Lötkolben verschweißen (heften) lässt, klebbar ist und unter Erwärmung gut zu verformen.

Dein Problem scheint eher der handwerkliche Umgang mit den Platten. Wenn du einen Kunststoff kalt verformen willst, und ich meine nicht einfach biegen, sondern abkanten, solltest du den Kunststoff immer erhitzen, da er sonst an der Abkantlinie brechen kann. Entsteht dennoch mal ein Riss, kann man mit einem Lötkolben die Stelle reparieren. Anleitungen findest du dazu bei YouTube.

Noch besser wäre es, den Kontakt zu einem Halbzeugverarbeiter aufzunehmen und sich direkt vor Ort gute Tipps und Anleitungen holen. (Firmen die Kunststoffbehälter fertigen sind dazu geeignet, evtl auch der eine oder andere kleine Spritzbetrieb)

PP ist hervorragend wieder verwertbar im Gegensatz zu PVC, so dass es kein Problem ist, die Teile an einen Spritzbetrieb zu vermarkten. (ist natürlich von der menge abhängig, ob man dir einen Obolus zukommen lässt.

Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem Studium und gelungene Modelle!

EF2

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Vielen Dank für das Sternchen.

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Nimm Polycarbonat und spar dir das ritzen. Das lässt sich meistens ohne Probleme Kalt biegen.

Kann man recyclen. Muss es nur wollen. Gilt für alle Kunststoffe.

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Ich habe eine alte Jacke aus Polyamid mit Nylonfüllung, die ihren Zeck nicht mehr erfüllt - warm zu halten. Was passiert damit im Müll? Kann das verbrannt werden oder ist es sinnvoll/möglich, die Materialien zu trennen? Gibt es dafür schon eine Industrie? Mir geht es um Grundsätzliches, es gibt ja Milliarden von Kleidungsstücken, Teppichen oder Baumaterialien dieser Art. Wenn man Müllkippen über Jahrtausende mit so etwas anfüllt, was theoretisch erst nach Millionen von Jahren in neue Ressourcen verwandelt wird (Erfahrung hierin fehlt), haben wir als Menschheit ein dickes Problem. Ich weiß vom Plastik-Mahlstrom in den Weltmeeren – was kann man hier, jetzt, z.B. in Bayern, tun? Soll ich meine Jacke in den Müll schmeißen oder was? Zynisch-blöde Kommentare a la "schicks doch nach Indien" bitte ich gleich zu unterlassen, die kann ich schon recyclen ;-)

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