Falsche Ware bestellt. Lieferung nicht annehmen?

7 Antworten

Natürlich kannst Du die Annahme verweigern, einige Versender werden sich dann an Dich wenden und wissen wollen was der Grund dafür ist.

Der Grund: "och ich habe falsch bestellt!" könnte einer sein, der die ziemlich sauer machen wird, immerhin sind ja Kosten entstanden.

Einer unserer Lieferanten hält das für sich einfach, der gehr in einem solchen Fall her und versendet nur noch gegen Vorkasse und behält sich sogar vor Transportkosten bei einer verweigerten Annahme zurück zu behalten, was auch logisch scheint.

Zwar habe ich ein ein Rücktrittsrecht, das aber nicht aus juck und tollerei, er argumentiert, aus meiner Sicht richtig, das man bei einer Annahmeverweigerung nur mit sehr bestimmten Argumenten diese begründen kann, z.B. verspätete Lieferung usw. Ansonsten vertritt er den Standpunkt, dass man die Ware sehen muss um diese dann aufgrund A - B oder C wieder zurücksenden zu können.

Bei B2B gibt es auch kein Widerrufsrecht. Bei B2C kann er das mal versuchen durchzuziehen, im Endeffekt wird er damit aber scheitern, weil er eine sehr irrige Rechtsauffassung hat.

Das Widerrufsrecht muss auch nicht begründet werden.

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Am einfachsten ist es, wenn du die Ware nicht annimmst. Ist für den Verkäufer auch am günstigsten.

Dennoch musst du aber inzwischen zusätzlich den Kauf widerrufen. Früher war die Annahmeverweigerung = Widerruf, inzwischen nicht mehr.

Wenn Du's nicht annimmst, geht's automatisch an den Absender zurück.

Ich würde vorsorglich auch noch hinschreiben, dass Du den Artikel nicht mehr haben willst und darum das Paket zurückkommt. Einer Begründung bedarf es nicht. Aber der Absender weiß dann, dass er es nicht noch mal auf den Weg bringen muss.

Woher weißt Du denn , vor dem Öffnen des Paketes, das ein Artikel falsch ist?

Davon abgesehen hast Du bei einem Internet-Shop ein Rückgaberecht!

Lese die Allgemeinen Geschäftsbedingungen durch. Da steht das mit der Rücknahme

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