Falsche überweisung des Jobcenters ,Geld ist weg

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7 Antworten

Wieso falsch? Das Jobcenter hat für solche Angelegenheiten eine Laufzeit von vier Wochen und somit ist doch noch alles georndet. Und was deine Kreditverpflichtungen angeht (rd. 1.000 EUR Rate?), da hat ja das Jobcenter nichts mit am Hut, oder?

Hallo, versteh ich jetzt nicht. Du hast ein Konto von dem die Raten der Bank abgehen und normalerweise auch das Geld vom Jobcenter drauf geht und jetzt hast du ein zweites Konto eröffnet, auf das nur das Geld vom Jobcenter drauf gehen, damit die Bank ihr Geld nicht kriegt? Oder stellt sich das anders dar?

kevin46 01.09.2013, 20:21

ist schon richtig so weil ich Arbeitslos geworden bin kann ich die Rate nicht mehr aufbringen,sollte das Geld auf ein 2.tes Konto gehen

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HotNut 01.09.2013, 20:50
@kevin46

Was glaubst du passiert, wenn du die Raten nicht bezahlst??? Das sie den Kredit vergessen? Dann steht in ein paar Wochen der Gerichtsvollzieher vor der Tür. Rede mit der Bank!!

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Kneetkopp 01.09.2013, 21:37
@HotNut

Der aber aufgrund von ALG II Bezug eine fruchtlose Pfändung durchführen wird.

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Verstehe ich es richtig, dass damit deine Kreditrate bezahlt wurde? Wieso hast du ein weiteres Konto eröffnet, willst du deinen Kredit nicht zurück zahlen?

kevin46 01.09.2013, 20:19

Ich bin Arbeitslos geworden und eine Arbeitslosenvers. war nicht beinhaltet .Also kann ich dieses Darlehen nicht zahlen musste Harts4. beantragen

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Das Geld ist weg. Da Du das Konto ja noch hast. Ich vermute mal Du hast es gekündigt bist aber dort im Minus und da wird die Bank das Geld wohl nicht mehr rausrücken

Ich hab mich mal kundig gemacht AGL 2.dürfen Banken nicht einziehen,die machen sich strafbar AGL.2. ist gesetzlich nicht Pfändbar. Habe gerade unter http://www.juraforum.de/recht-gesetz...aendbar-379348 von dem am Mittwoch, 16. November 2011, veröffentlichten Beschluss (Az.: VII ZB 7/11)gelesen, wonach die Gläubiger beim Jobcenter nicht das Arbeitslosengeld II teilweise pfänden lassen dürfen, auch nicht wenn die Schulden wegen einer Straftat wie Diebstahl oder Betrug entstanden sind.

Wenn dein altes Konto schon seit sagen wir mal 10 Tagen inaktiv ist, dann bekommt das Jobcenter das Geld zurück.

Auch so bist du im Recht da du ja eine Veränderungsmitteilung rechtzeitig abgegeben hast.

Problem: Du kannst genau das eventuell nicht nachweisen.

Mach einen Termin in der Leistungsabteilung aus. Die sollen dir die Veränderungsmitteilung raus suchen, diese zur Kenntnis nehmen und dir dein Geld entweder bar auszahlen oder SOFORT überweisen!

§ 54 Pfändung.

(1) Ansprüche auf Dienst- und Sachleistungen können nicht gepfändet werden.

(2) Ansprüche auf einmalige Geldleistungen können nur gepfändet werden, soweit nach den Umständen des Falles, insbesondere nach den Einkommens- und Vermögensverhältnissen des Leistungsberechtigten, der Art des beizutreibenden Anspruchs sowie der Höhe und der Zweckbestimmung der Geldleistung, die Pfändung der Billigkeit entspricht.

(3) Unpfändbar sind Ansprüche auf

  1. Elterngeld und Betreuungsgeld bis zur Höhe der nach § 10 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes anrechnungsfreien Beträge sowie dem Erziehungsgeld vergleichbare Leistungen der Länder,
  2. Mutterschaftsgeld nach § 13 Absatz 1 des Mutterschutzgesetzes, soweit das Mutterschaftsgeld nicht aus einer Teilzeitbeschäftigung während der Elternzeit herrührt, bis zur Höhe des Elterngeldes nach § 2 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes, soweit es die anrechnungsfreien Beträge nach § 10 des Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetzes nicht übersteigt, 2a. Wohngeld, soweit nicht die Pfändung wegen Ansprüchen erfolgt, die Gegenstand der §§ 9 und 10 des Wohngeldgesetzes sind,
  3. Geldleistungen, die dafür bestimmt sind, den durch einen Körper- oder Gesundheitsschaden bedingten Mehraufwand auszugleichen.

(4) Im übrigen können Ansprüche auf laufende Geldleistungen wie Arbeitseinkommen gepfändet werden.

(5) Ein Anspruch des Leistungsberechtigten auf Geldleistungen für Kinder (§ 48 Abs. 1 Satz 2) kann nur wegen gesetzlicher Unterhaltsansprüche eines Kindes, das bei der Festsetzung der Geldleistungen berücksichtigt wird, gepfändet werden. Für die Höhe des pfändbaren Betrages bei Kindergeld gilt:

  1. Gehört das unterhaltsberechtigte Kind zum Kreis der Kinder, für die dem Leistungsberechtigten Kindergeld gezahlt wird, so ist eine Pfändung bis zu dem Betrag möglich, der bei gleichmäßiger Verteilung des Kindergeldes auf jedes dieser Kinder entfällt. Ist das Kindergeld durch die Berücksichtigung eines weiteren Kindes erhöht, für das einer dritten Person Kindergeld oder dieser oder dem Leistungsberechtigten eine andere Geldleistung für Kinder zusteht, so bleibt der Erhöhungsbetrag bei der Bestimmung des pfändbaren Betrages des Kindergeldes nach Satz 1 außer Betracht.
  2. Der Erhöhungsbetrag (Nummer 1 Satz 2) ist zugunsten jedes bei der Festsetzung des Kindergeldes berücksichtigten unterhaltsberechtigten Kindes zu dem Anteil pfändbar, der sich bei gleichmäßiger Verteilung auf alle Kinder, die bei der Festsetzung des Kindergeldes zugunsten des Leistungsberechtigten berücksichtigt werden, ergibt.

(6) In den Fällen der Absätze 2, 4 und 5 gilt § 53 Abs. 6 entsprechend.

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