Falsche Rechnungsbetrag über Jahr bezahlt, nun wird Geld verlangt, was tun?

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4 Antworten

Wo ist das Problem? Hier ist eine ganz normale Forderung im Raum. Das sie wohl beweisbar ist, braucht sie gar nicht kommen mit irgendwelchen Sprüchen, dass ihr selbst nachrechnen hättet müssen. Was hätte die Dame wohl gesagt, wenn sie sich zu ihren Ungunsten verrechnet hätte?

Schriftlich darlegen, wie viel sie zu zahlen hat und eine Frist setzen - 14 Tage sollten genügen. Dass sie das Geld jetzt nicht hat, ist ihr Problem. Klar, da kann man sich verständigen.

Ansonsten muss man in dem Fall den harten Weg gehen und ihr einen Mahnbescheid schicken. Kostet dann halt noch mehr - für sie.

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Kommentar von Delvina
16.07.2017, 19:40

Wir waren jetzt bei dem Onkel von einer Freundin der Anwalt ist und der meinte für knapp 100€ pro Person würde es sich leider gar nicht lohnen, da wir die Anwaltskosten übernehmen müssen, bis etwas raus kommt und wenn sie sich dann doch entscheidet zu zahlen, bleiben wir darauf hocken.

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Was zu viel gezahlt wurde, könnt ihr, insofern noch nicht verjährt, zurückfordern unter Bezugnahme auf § 812 BGB (Herausgabe wegen ungerechtfertigter Bereicherung). Was bis 31.12.2013 gezahlt wurde, ist verjährt.

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Hallo.

Ihr könnt sie drohen mit Anwalt und Gericht, aber ob sich das rechnet? müsst ihr entscheiden.

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Kommentar von Delvina
17.07.2017, 12:31

Waren beim Anwalt und es sieht wohl danach aus, das sie im Recht ist. Es war nicht in Ihrer Verpflichtung unsere Anteile auszurechnen und bevor wir ihr die erste Monatsrate bezahlt haben, hätten wir mit dem uns bekannte Beträge unseren Anteil ausrechnen sollen. Es war nicht ihre Verantwortung und wenn sie sich irgendwie verrechnet hat, hätten wir das erst vor der monatlichen Rate feststellen müssen. Betrug ist das nicht, da uns über dem gesamten Zeitraum die Beträge bewusst waren und mit der ersten Monatsrate haben wir uns damit einverstanden gegeben, das wir (auch als Hauptmieter) über die Rechnung geguckt haben. Naja..

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Hallo Delvina,

helfen kann ich nicht, aber vielleicht bekommst du Hilfe, wenn du erklärst:

- Wofür wurde bezahlt?

- Wie lange liefen die Zahlungen?

- Wieso wurde überhaupt etwas an eine Mitbewohnerin ausgezahlt?

- Wer hat die Beträge berechnet?

- Musste die Mitbewohnerin wissen, dass sie zuviel bekommen hat?

- Könnt ihr das beweisen?

- Habt ihr mit der Mitbewohnerin schon gesprochen?

- Was hat sie gesagt?

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Kommentar von Delvina
16.07.2017, 17:14

Für alle Nebenkosten wie Strom, Gas, Rundfunk und Internet. Sie hat alle Rechnungen bezahlt. Sie hat es zwar ausgerechnet aber ziemlich transparent, da wir immer die Beträge selbst einsehen konnten, nur uns nie drum gekümmert haben, muss zugeben, aus bequemlichkeit. Sie wusste es bis heute nicht sagt sie, aber sie meint, wir hätten es ja schliesslich von anfang an selbst rechnen können und nicht 9 Monate später damit kommen, sie hätte jetzt das Geld nicht und da wir alle Mieter waren, wäre es schliesslich auch unsere verantwortung.

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