Falsche Diagnose beim Psychiater?

11 Antworten

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Es gibt klare Diagnosekriteren bezüglich Depressionen und auch einer Borderline-Persönlichkeitsstörung. Was du hast, kann dir hier niemand abschliessend beantworten, doch ich kann dich über die Diagnosekriteren aufklären, dass du selbst einen Anhaltspunkt hast. Wird allerdings ziemlich detailbezogen, aber ich mache mir mal die Mühe, nicht zuletzt weil ich die Situation auch von mir persönlich her kenne und weiss, wie verzweifelt man ist.

Eine Depression kann isoliert und in Folge einer Persönlichkeitsstörung (wie Borderline) auftreten. Dabei ist die Depression immer der Persönlichkeitsstörung untergeordnet, also eine Folge der Persönlichkeitsstörung und nicht die Persönlichkeitsstörung eine Folge der Depression.

Bezüglich Depressionen lohnt es sich das internationale Diagnoseverzeichnis ICD-10 anzuschauen. Also jenes Werk, auf welches sich auch Ärzte und Psychologen bei Erstabklärungen berufen.

Das ICD-10 unterscheidet zwischen 3 Haupt- und 7 Nebensymptomen. Für eine leichte Depression müssen mind. 2 Haupt- und 2 Nebensymptome für mind. 2 Wochen durchgehend und in ausreichender Stärke vorhanden sein. Für mittelschwere Depressionen 2 Haupt- und 3-4 Nebensymptome und für schwere Depressionen 3 Haupt- und 5 oder mehr Nebensymptome.

Hauptsymptome einer Depression nach ICD-10 sind:

  • Depressive Stimmung, in einem für die Betroffenen deutlich ungewöhnlichen Ausmass, die meiste Zeit des Tages, fast jeden Tag, im Wesentlichen unbeeinflusst von den Umständen.
  • Interessens- und Freudeverlust an Aktivitäten, die normalerweise angenehm waren.
  • Verminderter Antrieb oder erhöhte Ermüdbarkeit

Nebensymptome einer Depression nach ICD-10 sind:

  • Verlust des Selbstvertrauens oder Selbstwertgefühls
  • Unbegründete Selbstvorwürfe oder ausgeprägte, unangemessene Schuldgefühle
  • Wiederkehrende Gedanken an den Tod oder an Suizid sowie suizidales Verhalten
  • Klagen über oder Nachweis eines verminderten Denk- oder Konzentrationsvermögens, Unschlüssigkeit oder Unentschlossenheit
  • Psychomotorische Agitiertheit oder Hemmung (subjektiv oder objektiv)
  • Schlafstörungen jeder Art
  • Appetitverlust oder gesteigerter Appetit mit entsprechender Gewichtsveränderung

Wie du siehst, gehört autoagressives Verhalten (SVV/Ritzen etc.) nicht zu den typischen Symptomen einer Depression, kann jedoch in einigen Fällen vorkommen. Des weiteren beschreiben Patienten oft Symptome, die nicht im ICD-10 vorhanden sind, wie z.B. Hoffnungslosigkeit, Depersonalisation/Derealisation, negatives Denken etc. etc.

Bezüglich einer Borderline-Persönlichkeitsstörung lohnt es sich das Diagnosewerk DSM-V der APA (Amerikanischer Psychiatrie Verband) anzusehen. Dieses listet 9 Symptome auf, von denen mind. 5 erfüllt sein müssen, damit es zur Diagnose Borderline kommt.

  1. Hektisches Bemühen, tatsächliches oder vermutetes Verlassenwerden zu vermeiden.
  2. Ein Muster instabiler und intensiver zwischenmenschlicher Beziehungen, das durch einen Wechsel zwischen den Extremen der Idealisierung und Entwertung gekennzeichnet ist.
  3. Ausgeprägte und andauernde Instabilität des Selbstbildes oder der Selbstwahrnehmung.
  4. Impulsivität in mindestens zwei potenziell selbstschädigenden Bereichen (z. B. Geldausgaben, Sexualität, Substanzmissbrauch, rücksichtsloses Fahren, „Essanfälle“).
  5. Wiederholte suizidale Handlungen, Selbstmordandeutungen oder -drohungen oder Selbstverletzungsverhalten.
  6. Emotionale Instabilität infolge einer ausgeprägten Stimmungsschwankungen (z. B. hochgradige episodische Misslaunigkeit (Dysphorie bis hin zu Depressionen), Reizbarkeit oder Angst, wobei diese Verstimmungen gewöhnlich einige Stunden und nur selten mehr als einige Tage andauern).
  7. Chronische Gefühle von Leere.
  8. Unangemessene, heftige Wut oder Schwierigkeiten, die Wut zu kontrollieren (z. B. häufige Wutausbrüche, andauernde Wut, wiederholte körperliche Auseinandersetzungen).
  9. Vorübergehende, durch Belastungen ausgelöste paranoide Vorstellungen oder schwere dissoziative Symptome.

Es kann auch sein, dass Depressionen sowie Borderline-Persönlichkeitsstörungen paralell vorhanden sind. Dies nennt man dann Komorbidität.

Ich hoffe dir einige Anhaltspunkte gegeben zu haben und viel Glück....

Ob die Diagnosen stimmen oder nicht kann ich nicht beurteilen, jedoch macht mich der Umfang der Diagnostik und die damit einhergehenden Diagnosen stutzig.

"[...] in den 6 Monaten nur 4 Termine [...]"

"Nach den ersten 30 Minuten meinte die Psychiaterin zu mir, dass es eindeutig sei, dass ich depressiv bin [...]"

"Bei den nächsten zwei Terminen hatte ich eine andere Ärztin, welche die Krankheit "Borderline-Syndrom" ansprach."

Eine Depression kann man tatsächlich relativ schnell diagnostizieren, da die Kriterien für diese recht klar sind. Wenn sich die Symptomatik über sechs Monate hinweg hält, dann spricht dies auch klar gegen eine Episode oder auch gegen die bekannte "Down-Phase". Unter diesen Umständen kann man also auch von einer Depression sprechen.
Jedoch halte ich dreißig Minuten für eine Einschätzung für zu wenig Zeit. 
Dieser Zeitraum genügt um einen Verdacht zu stellen aber um eine Diagnose fest zu machen, ist das schlicht zu wenig und etwas überstürzt.
Trotzdem zutreffen kann diese Diagnose, wie gesagt, trotzdem - deine beschriebene Enttäuschung kann ich jedoch nachvollziehen. 

Für sehr fragwürdig halte ich es jedoch, bereits nach dem zweiten Termin eine Boderline-Persönlichkeitsstörung (BPS) einzuwerfen. Sie anzusprechen ist natürlich legitim, jedoch sollte man nach derart wenig Zeit auch noch nicht weiter gehen.
Die Persönlichkeitsstörungen gehören zu dem Spektrum der psychischen Störungen, welche in der Diagnostik am kompliziertesten sind. Zum einen überschneiden sie sich häufig mit anderen Störungsbildern, sind geprägt durch eine hohe Komorbidität und können sich sehr vielfältig präsentieren - so kannst du zwei Menschen mit einer korrekt diagnostizierten BPS antreffen, die jedoch in ihrem Auftreten und Verhalten grundverschieden zu sein scheinen. 
Dementsprechend dauert die Diagnostik auch entsprechend lang, was immer häufiger jedoch nicht der Fall ist.

In einer Tagesklinik, die ich besuchte, wurden beispielsweise die BPS-Diagnose in einer zweiwöchigen Diagnostik, dementsprechend zehn Tage über mehrere Stunden reiner diagnostischer Aufwand, nochmals überprüft - im Endergebnis wurden im Schnitt ein Drittel oder sogar die Hälfte derer, die diese Diagnostik durchliefen, wieder entlassen - die BPS-Diagnose stimmte nicht.
Auf Nachfrage bekam ich vom therapeutischen Personal den Hinweis, dass diese Diagnose oft zu leichtfertig gestellt wird und aus dieser Erfahrung heraus, wird diese vor der eigentlichen Therapie stets überprüft.

Was ich damit nur sagen möchte:
Diese Diagnose könnte womöglich die Richtige sein aber versteife dich nicht zu sehr darauf. Selbstdiagnostisch sich auf ein Störungsbild konzentrieren ist nicht selten sehr destruktiv und wenig förderlich.
Viel zu häufig überinterpretieren Betroffene bestimmte Symptome oder reden sich diese förmlich ein. Der wichtigste Punkt ist hierbei, dass der Blick von dem, was man gerade erlebt von dem verzerrt wird, was man sich zusätzlich anliest.
Das muss nicht sein, jedoch ist die Gefahr sich in etwas "hineinzusteigern" gegeben und dies zu provozieren lohnt im Endeffekt nicht. 

Die Beschreibung deiner Person lässt viel Interpretationsspielraum, jedoch unterstützt das diese Diagnosen weder, noch widerlegt sie diese. Natürlich lassen sich daran Tendenzen ausmachen und ein Verdacht äußern aber ob dies nun eine Diagnose rechtfertigt, kann schlussendlich nur ein therapeutisches Gespräch restlos klären.
So müsste man über diese einzelnen Empfindungen sprechen, um sie so in einen möglichen Kontext setzen zu können - Situation, Zeit, Häufigkeit et cetera spielen dabei eine entscheidende Rolle. 

Zusammengefasst bedeutet dies, dass die Diagnosen nicht falsch sein müssen und auch der Verdacht kann gerechtfertigt sein. Jedoch ist die Anzahl der Termine, für eine gute Diagnostik, schlicht zu gering - insbesondere wenn man dem Verdacht einer Persönlichkeitsstörung auf den Grund gehen möchte. 
Ob sie nun falsch sind oder nicht, lässt sich dementsprechend nicht beantworten. 

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Nun wurde viel über Diagnosen geschrieben.
Allerdings stellt sich dabei auch immer die Frage, welchen Wert man einer Diagnose beimisst. Verständlich ist, dass man wissen möchte, was das ist, was man erlebt - einen Name dafür. Jedoch bringt eine Bezeichnung keine Veränderung, weder schwächt das Symptome ab, noch verändert sich deine aktuelle Lebenssituation durch diese.
In bestimmten Fälle ist es zwar durchaus nützlich, wenn man eine solche vorweisen kann aber dies ist vorerst noch nicht entscheidend.

Mein Rat ginge dahin, weniger selbstdiagnostisch Symptome zu sammeln und mir Krankheitsbildern abzugleichen, sondern die Energie in Fragen zu stecken wie: 

Was könnte mir jetzt gut tun?

Dies ist schlussendlich der Dreh- und Angelpunkt. Am Ende läuft es darauf hinaus, dass nach etwas gesucht wird, was dir kurz- und auch langfristig unterstützen könnte. Dafür die Zeit aufzuwenden, in kleinen Schritten, ist eine sehr konstruktivere Arbeit. 

Für eine Diagnostik, die auch du als weniger unbefriedigend erlebst, wäre auch ein weiter Schritt eine Klinik zu besuchen - dies steht wohl mittlerweile auch schon auf dem Plan. Dort kannst du auch auf eine umfangreichere Diagnostik hoffen und auch deine Gedanken bezüglich dieser ansprechen - bis dahin würde ich jedoch anraten, dass Thema ruhen zu lassen.
Was fest steht ist, dass es dir nicht gut geht und du unter verschiedensten Symptomen leidest und allein das du das anerkennst und versuchst dir entsprechende Unterstützung zu suchen, ist der richtige Weg.

Meine Hochachtung dafür, dass du diese Wege gehst.

Mit der Zeit werden sich, wenn du an dieser Stelle weiter machst, auch die richtigen Diagnosen herauskristallisieren. Soviel ist sicher.

Solltest du Fragen haben oder dich etwas anderes interessieren, kannst du gerne nachfragen. Entweder über einen Kommentar oder auch via Freundschaftsanfrage - ich versuche schnellstmöglich zu antworten. 

Ich wünsche dir auf deinem weiteren Weg viel Glück und hoffe, dass du auch baldigst fündig wirst. 

Liebe Grüße.

Vielen Dank für den umfangreichen Kommentar und die Zeit, die du darin investiert hast! Die Antwort hat mir sehr geholfen! Ich werde die restlichen Tage bis zur Klinik abwarten und dort auf eine besser beobachtete Diagnostik hoffen!
Und vielen Dank für die lieben Worte!

1
@HidingPerson

Es freut mich, wenn ich dir helfen konnte.
Sollten sich im Verlauf der Tage noch Fragen ergeben dann, wie bereits erwähnt, stehe ich gerne als Ansprechpartner zur Verfügung.

Ich wünsche dir viel Erfolg und ziehe nochmals meinen Hut, vor deinem Ehrgeiz etwas zu verändern. Damit hast du die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie.

Liebe Grüße.

0

Was nützt dir eine Diagnose wenn es dir schlecht geht und dein Leben den Bach runter geht?

Bei mir wurden auch Diagnosen gestellt allerdings der Glauben daran bis auf Depression habe ich verloren! Warum die Medikamente die man mir dagegen gab führten bei mir nur zu Zusammenbrüche und der Psychiater sagte mir das war aber Gefährlich ich fragte noch was ich machen soll - es kam keine Antwort und der Psychiater warf mich raus. Kleiner schwang aus meiner Leidensgeschichte mit der Psychiatrie.

Wie du siehst musste ich heraus finden was mir helfen kann!

Was könntest du tun? Hier sind einige Ideen probiere es aus oder nicht!

Ganz wichtig ist das du Entscheidest!

1. Bad nehmen, Tee zu bereiten mit kleinen Schlucken Trinken, etwas Scharfes Essen, überlegen was einem Gut tun könnte nix selbst verletzendes! Besser etwas leicht scharfes oder in nee Zitrone beißen!

2. Entspannungsverfahren Lernen und wie man Stress abbauen kann.

Zum Beispiel im Internet danach suchen.

3. Arzt wechseln wenn du mit deinem Arzt nicht zufrieden bist.

Internet: Kassen-ärztliche Vereinigung in deinem Bundesland suchen die haben dort eine Suchmaschine wo man nach Ärzten suchen kann.

4. Körperliche Untersuchung beim Hausarzt durchführen um Ernährungsdefizite und Körperliche Ursachen auszuschließen.

4. Wenn du doch schon eine Diagnose warum nicht mit der Therapie anfangen?

a. Sich selbst Gut Behandeln also Reinlichkeit, viel Trinken Wasser, Tee, Fruchtsäfte davon viel Limo wenig mindestens 2-3 Liter Täglich, Gesund essen. Joghurt, Beeren (Preisgünstig sind TK Beeren), Gemüse, Obst, mageres Fleisch und Fetten Fisch - Omega 6 Fettsäuren, Walnüsse.

b. Antidepressiva: Ich habe positive Erfahrung mit Laif 900 gemacht einhält nur Johanniskraut.

c. In eine Klinik gehen?

d. Therapeut/in suchen. Übrigens nach 3 vergeblichen Versuche wo man vom Therapeut abgelehnt wird kann man auch Privat gehen und die Krankenkasse zahlt muss man nachweisen. Geht aber da Therapeuten i.d.R. eine E-Mail Adresse haben.

Ganz wichtig ist das du den Grund/Auslöser für die Depression findet!

Es gibt einen und wie du geschrieben hast vermutest du eine andere Erkrankung wie wäre es mit dem Grund Betäubungsmittel und du stellst dich deiner Sucht und machst eine Entziehung?

Gute Besserung!

 

Fragebogen ausfüllen beim PSychiater

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