Falsche Angaben zu Insolvenz-Versicherung bei Reiseanbieter, was tun?

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2 Antworten

Nach §§651a und 651k BGB ist der Reiseveranstalter verpflichtet, eine Sicherstellung abzuschließen. Diese Verpflichtung ist nicht abdingbar, es sei denn, der Reiseveranstalter führt nur gelegentlich Reisen dieser Art durch §651k, Abs.6, Nr.1 BGB.

Das "gelegentlich" sollten Sie überprüfen.

Wenn es keine gelegentliche Reiseveranstaltung ist, können Sie vom Vertrag zurücktreten und den Reisepreis zurückverlangen. Setzen Sie hierzu eine Frist. Nach Verstreichen der Frist sollten Sie unverzüglich einen Rechtsanwalt aufsuchen.

Beachten Sie die Schriftlichkeit und vermeiden Sie mündliche Abreden.

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Kommentar von Friederike20
05.02.2016, 18:42

Vielen Dank für die Antwort! Die Firma ist dazu leider nicht verpflichtet, da sie nur eine Dienstleistung anbietet, das haben wir schon gecheckt. Tatsächlich liegt eine Versicherung mit Vertragsschluss am heutigen Tage (!) nun vor, unser Vertrag besteht aber schon seit 13.01. Ist der Vertrag wegen arglistiger Täuschung anfechtbar?

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Ich dachte, sowas sei heute Standard weil gesetzlich vorgeschrieben!?

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