Falsche Angaben in der Bewerbung

... komplette Frage anzeigen

13 Antworten

Hallo Caro,

zunächst: ob es strafrechtlich verfolgt werden kann, kann ich dir nicht genau sagen. Ich würde aber schon darauf tippen, da es ja Angabe von falschen Tatsachen ist.

Zunächst mal wird sich die Person spätestens bei Arbeitsbeginn "nackig" machen müssen. Was ist, wenn der Arbeitgeber sie auffordert, mit dem PKW eine Dienstreise anzutreten? Kommt nicht gut. Dass sie ein Kind hat muss sie angeben - das sieht der Arbeitgeber sonst spätestens auf der Lohnsteuerkarte. Auch wenn die Person verschweigt, dass sie vorbestraft ist, wird sie das nicht lange verheimlichen können. Entweder kommt es irgendwie ans Tageslicht, spätestens jedoch, wenn der Arbeitgeber ein polizeiliches Führungszeugnis verlangt. Dann ist nichts mehr mit "Verstecken".

Es ist doch eben besser, von vornherin "reinen Tisch" zu machen. Wahrheit währt eben doch am längsten und dann hat man sogr bessere Chancen.

Och würde sogr darauf tippen (ich weiß es aus rechtlicher Sicht nicht zu 100 %), aber dass der Arbeitgeber bei solchen "krassen" Tatsachen sogar fristlos kündigen kann..

Liebe Grüße

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Lügen haben noch immer kurze Beine. Man kann sich so bewerben, wird aber sicher nicht lange ne Stelle haben, wenn man denn überhaupt eine bekommt. Ehrlich währt in meinen Augen noch immer am längsten. Auch wenn sich der Lebenslauf nicht grade rosig anhört, würd ich mit offenen Karten spielen. Oder mal einen Arbeitsvermittler wegen einer Bewerbung um Hilfe bitten, die können vielleicht das eine oder andere schönschreiben.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Das fliegt ganz schnell auf, da keine Zeugnisse für die angegebenen Qualifikationen vorliegen oder auf Verlangen auch keine Kopie der Fahrerlaubnis vorgelegt werden kann. Arbeitgeber werden allerdings entsprechende Kopien und Nachweise verlangen (evtl. auch ein polizeiliches Führungszeugnis)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ein Lebenslauf sollte natürlich schon der Wahrheit entsprechen, und ich denke, irgendwann mal werden die Unwahrheiten ans Tageslicht kommen. Die obigen Beispiele sind schon sehr krass, da sie Fähigkeiten vorspiegeln, welche überhaupt nicht vorhanden sind. Sollte jemand mit einem solchen geflunkerten Lebenslauf bei mir angestellt sein, der oder die würde sicher hochkant rausfliegen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Man macht sich natürlich nicht strafbar.

Nur, weil dich z.B. jemand fragt, ob du einen Führerschein hast und du "Ja" antwortest, obwohl du z.B. in Wirklichkeit keinen hast, nimmt dich die Polizei doch auch nicht fest.

Sollte der Arbeitgeber aber mitbekommen, dass du deine Angaben nicht wahrheitsgemäß angibst, könnte er die fristlose Kündigung einreichen/ einleiten.

Schließlich würde es ja somit auch einen Grund darstellen.

Hoffe, konnte dir helfen.

-thequestioner

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Ich würde mal sagen, das ist das Problem der Person..

solche falschen Angaben sind glaub ich sogar ein Kündigungsgrund, wenn der Chef das rausfindet..

Und rausfinden wird er es, denn die Menge an Lügen kann man ja praktisch nicht verstecken... Was ist wenn sie für den Chef z.B mal was mit dem Auto hohlen soll, und kann dann nicht fahren?? Pech.. Nun, das wäre vielleicht noch kein soo großes Problem, aber das Kind, die Vorstrafe und das mit der Lehre schon...

Du solltest ihr nahelegen das zu ändern, denn so wird sie wahrscheinlich keinen Job finden, und wenn dann nicht für besonders lange...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von caro22789
09.07.2011, 22:08

die Person ist auch schon ohne Führerschein Auto gefahren, bis die Polizei einmal eine "Verkehrskontrolle" gemacht hat ... unter anderem deswegen auch die Sozialstunden ... juckt die Person aber nicht

0

Man muss nicht zu allen Sachen Auskunft erteilen (z.B. familiäre Situation), aber was man sagt, muss stimmen. Ansonsten ist es ein Grund zu fristlosen Kündigung.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

der lebenslauf sollte schon den tatsachen entsprechen..

die lücken fallen schnell auf - das fehlende gesellenzeugnis zb.

die fehlenden angaben zum kind - die angaben zum kindergeld braucht der arbeitgeber

insofern für die stelle kein führungszeugnis verlangt wird, sind die angaben zu den sozialstunden nicht nötig

sollte sie dienstfahrten erledigen müssen, nach möglichkeit mit dem firmenwagen, dann muss die den lappen vorlegen und kopieren lassen..

falsche angaben im lebenslauf sind ein kündigungsgrund. da kannst du nix machen. ausser vielleicht, den arbeitgeber informieren oder dich zurücklehnen und einfach abwarten :)

lg :)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

verboten ist es nicht aber es kommt so wie so raus von daher doch egal fuer mich hoert sich das danach an das der oder die jenige keinen job haben will...

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von caro22789
09.07.2011, 22:04

wenn man aber keinen Job will, sollte man aber auch keine Bewerbungen schreiben ... vielleicht ist es XY auch peinlich, dass nix erreicht wurde ...

0
Kommentar von snugata
09.07.2011, 22:09

für mich klingts eher so, dass sie den job haben will - sie unterschlägt das fehlende zeugnis, den nicht vorhandenen führerschein und ihr kind ..

0

es ist nicht illegal, aber wenn der betrieb das mitbekommt kann man mit einem rauswurf rechnen.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Wenn das der Arbeitgeber rauskriegt ist der Job halt weg......

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Andere zu denunzieren ist nie eine gute Taktik um selbst voran zu kommen - aber so sind sie halt...die Helden der Neuzeit :-(

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Kommentar von caro22789
09.07.2011, 22:12

denunzi... was ???

0

ES HANDELT SICH NICHT UM MICH !!)

Aber welches Interesse hast du denn daran?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung

Was möchtest Du wissen?