Falschbeschuldigt bei einer Urkundenfälschung?

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4 Antworten

Das bedeutet, dass gegen B ein Ermittlungsverfahren wegen  Urkundenfälschung eingeleitet wird. Das kann eine Geld- (oder Freiheitsstrafe =  sehr unwahrscheinlich bei Ersttätern)  nach sich ziehen. Es könnte ein Strafbefehl gegen B ergehen,  z.B. mit einer Geldstrafe (Höhe hängt vom Einkommen ab). Denkbar ist auch, dass die Staatsanwaltschaft das Verfahren gegen Zahlung des B von ein paar Hundert Euro an eine gemeinnützige Vereinigung einstellt.  

Wenn die Strafe über 90 Tagessätze ist, steht das im Zentralregister (ist bei Ersttätern aber unwahrscheinlich).

Das einfachste wäre, A würde zur Polizei gehen und dort sagen, wie es wirklich war. Damit bekommt A noch die geringste Strafe. (Vielleicht nur ein paar Stunden Sozialarbeit, die sie irgendwo arbeiten muss.) Ansonsten macht sie sich zusätzlich strafbar wegen falscher Verdächtigung,  Vortäuschens einer Straftat, u.s.w. Dann geht die Sache für A nicht so einfach aus.

 

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Kommentar von 12589
18.07.2017, 18:23

B hatte aber nichts am Ausweiß gemacht. Gilt die Strafe trotzdem?

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B hat die Gelegenheit, die Sache aus ihrer Perspektive zu erläutern. Alles Weitere muss man abwarten.

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Urkundenfälschung, das sind Sozialstunden fällig

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Wenn A, B nicht entlastet, wird B wegen Urkundenfälschung angezeigt. Kann mit Freiheitsstrafen von 1-10 Jahren verurteilt werden. Im minderschweren Fall 6 Monate  

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