Falsch ausgefüllter Mahnbescheid aus dem Jahre 2009

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2 Antworten

Anzeigen kann man natürlich. Ob das bereits verjährt ist, brauchst du nicht entscheiden, das wird ggf. ein Staatsanwalt dann beurteilen.

Dass man die falsche Nummer angegeben hat (Verbraucherdarlehen statt Privatdarlehen) macht den Mahnbescheid und Vollstreckungsbescheid per se nicht unwirksam. Auch dass die Verzinsung falsch eingetragen ist, macht das nicht unwirksam.

Es verwundert etwas, dass dein Anwalt rät, alles ohne Verzinsung einzutreiben. Denn mindestens der Verzugszins (5% über Basiszins) sollte doch im VB auftauchen und auch vollstreckbar sein. Auch Anwälte sind nicht immer perfekt. Aber ohne Einblick in die Akten kann man wenig dazu sagen. Ich würde dem Anwalt hier vertrauen.

Natürlich ärgert es mich Heute, dass ich damals nicht gleich alles über einen Rechtsanwalt abwickelte.

Die Schuld liegt allerdings bei dir.

Die Forderung könnte verjäht sein.

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