Fallen heutzutage Leute noch auf das Fachkräftemangel-Gerede rein?

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9 Antworten

wie du selbst an den Kommentaren sehen kannst, funktioniert die Propaganda sehr gut auch wenn sie schon seit dekaden so geführt wird.
Und ist sich der Industrie gibt es nunmal einen Fachkräftemangel!

Die eigentlich differenz kommt nur durch den Deutungsunterschied. Während der Großteil der Bürger unter dem Fachkräftemangel versteht, dass es nicht genug Fachkräfte im Land gibt um offenere Stellen zu besetzen (oder zumindest in absehbarer Zeit dieser Zustand eintritt).
Aus Sicht der Industrie besteht der Mangel jedoch bereits dann, wenn nicht genug Fachkräfte bereitstehen, die zu den Konditionen der Arbeitgeber arbeiten wollen.
Seiten wir ehrlich, einen prekären Mangel an Fachkräften könnte man mit Aktivierung der umfangreichen Bildungsreserven in absehbarer Zeit bekämpfen. Dies haben schon die Kriege oder zB die Raumfahrt im letzten Jahrhundert gezeigt. Immer dann wenn ein Mangel daher deutlich länger anhält, als es es dauern würde bis Maßnahmen gegen den Mangel fruchten - darf man getrotz davon ausgehen, dass es ein gewollter Mangel ist.

Aber wenn man solche Behauptungen immer wieder wiederholt, senn setzen sie dich in den Hirnen fest. Das ist eben Grundlage der Werbung: Angst schüren, bis die Leute unbewusst und nur um "sicher zu gehen" dein Produkt kaufen.

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Kommentar von Dovahkiin11
19.06.2016, 16:57

Angst? Nicht wirklich. Den Beruf wähle ich danach aus, ob er mir liegt und nicht danach, ob die Fachkräfte gesucht werden. Und wenn dem angeblich so ist, gehe ich in die Betriebe bzw frage ich dort nach. Und für das vermeintliche Lohndumping waren die mir gebotenen Konditionen letztendlich besser als gedacht. Aber wenn Menschen mit einer Information versorgt werden und ihnen nicht anderweitig die Gegenposition erläutert wird, kann ich durchaus nachvollziehen, dass Menschen diese Information glauben.

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Im Übrigen ist die ganze Frage reine Polemik. Ein User meldet sich frisch an und seine erste Frage ist nicht auf eine wirkliche Antwort bedacht sondern hat nur verbreiten von Vorurteilen ohne jede sachliche Grundlage zum Ziel.

Sowas gehört sich nun wirklich nicht. Nutzen Sie Ihre Schlafenszeit doch besser! Ich schlage die Lektüre einer guten Zeitung oder sogar eines Buches vor. Damit nerven Sie uns wenigstens nicht, sondern nur ihren verbohrten Geist.

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Kommentar von thebigb89
19.06.2016, 01:31

Absolut richtig, besser kann man es nicht ausdrücken. Daumen hoch! 

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Naja, ehrlich gesagt gibt es einen Fachkräftemangel! Kommt natürlich auf die Branche drauf an, aber generell fehlen gute ausgebildete Spezialisten vieler Berufszweige. Das ist keine Lüge sondern Fakt.

Nur weil es einige Menschen gibt, die in Arbeitslosigkeit leben, heißt das noch lange nicht, dass das eine Lüge ist. Aber sogar die Arbeitslosenquoten sind rückläufig.

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Ja das tun mit sicherheit eine ganze Menge Personen sogar. Politiker müssen nur oft genug irgendwelchen stuss wiederhohlen,irgendwann glaubt es ein teil der Bevölkerung.

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Kommentar von thebigb89
19.06.2016, 01:29

Ist ja auch einfacher, sich der allgemeinen Meinung anzuschließen als eine eigene zu haben, nicht wahr? Werd mal wach. Oder besser gesagt, leg dich wieder hin. 

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Nach einer eigens, dieser Behauptung des Fachkräftemangels, auf den Grund gehenden Sendung der ARD, ist diese Behauptung vom Fachkräftemangel widerlegt worden. Weil die Agenturen für Arbeit in Deutschland falsche Zahlen veröffentlichen wegen eines Multiplikators und das nicht weil sie dumm sind. Nun kann man rätseln nach dem Motto: " Das ganze Leben ist ein Quiz und wir sind nur die Kandidaten!" warum sie bewusst falsch rechnen und Politiker diese Behauptung über die Medien verbreiten. Es liegt nach meiner Meinung an der Globalisierung, kurzum an den zu hohen nicht konkurrenzfähigen Löhnen und Gehältern in Deutschland z.B. gegenüber Chinesischen Erzeugnissen. Viel Geld wollen alle verdienen und fahren dann regelmäßig zum ALDI mit ihrem Benz. Es liegt auch an jedem selber. Meine Meinung ist, das diese Behauptung weder stimmt noch unwahr ist, weil sich die Nachfrage ständig ändert nach Jobs und der technische Fortschritt und die Jobkriterien, wie z.B. Anfahrt zum Arbeitsplatz, in welchem Umkreis muss sich jemand ohne PKW bewerben u.s.w. Daher passt vieles schon mal nicht zusammen. 

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Leider ja. Aber Gott sei dank kommen ja jetzt ganz viele Fachkräfte aus Nordafrika.

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Kommentar von thebigb89
19.06.2016, 01:25

Da spricht der frustrierte AFD-Wähler. Gute Nacht.

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Kommentar von GerdKoppen
19.06.2016, 01:58

Mutti hat ja eingeladen...

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Mit welchen Fakten belegst du deine These? Bin gespannt. 
Ich persönlich glaube schon, dass es in einigen Branchen einen gewissen Fachkräftemangel gibt. Die Frage ist nur warum das so ist. Meiner Meinung nach müssen dringend die Anforderungen an die sogenannten Fachkräfte überarbeitet werden. Stichwort Qualifikationen/Voraussetzungen einer Arbeitnehmerin bzw. eines Arbeitnehmers. Viele werden ja von vornherein ausgeschlossen und haben keine Chance obwohl nicht jeder mit einem etwas schlechteren Abschluss auch zwangsläufig den Job schlechter ausüben muss. Das ist meine Meinung. 

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Wieso sollten sie lügen. Was hätten die Betriebe davon, Arbeitskräfte nachzufragen, die sie nicht brauchen? Arbeiter ohne Beschäftigung bringen niemandem etwas. Der Person nicht, den Betrieben nicht und dem Staat ebenso. In einigen Branchen existiert dieser Mangel schlicht.

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Kommentar von GerdKoppen
19.06.2016, 01:54

Arbeitgeber haben immer Interesse an einer Sockelarbeitslosigkeit: Druckmittel, geringeres Lohngefüge etc.

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Kommentar von Jackie251
19.06.2016, 11:55

Genau und in 6 Monaten kommt der Weihnachstmann. Schon erschreckend wie leichtfertig manche jede Propaganda schlucken.

Wenn dem so wäre, DASS keine in dem System lügt, dann erkläre uns doch mal bitte Langzeitarbeitslosigkeit.
Erkläre uns doch erstmal was genau Arbeitslosigkeit in einem  Sozialstaat darstellen soll.

Arbeitslos bedeutet doch das es mehr Arbeitskräfte gibt als in der Industrie gebraucht werden. Nun definieren wir gleichzeitig aber die verfügbare Arbeitskraft auch selbst (denn wir legen das Rentenalter fest und wir sagen ob es eine 30 oder 40 h Woche wird).
Weiterhin ist klargestellt, das jeder der Arbeitslos ist nicht kriminell werden muss um seine Grundversorgung zu erhalten, sondern von der Gemeinschaft mit versorgt wird.
Es wäre daher absolut zu erwarten uns logisch, dass es keine stetige Arbeitslosigkeit über lange Zeiträume geben kann. Denn wenn die Industrie weniger Arbeitskraft benötigt sollte man einfach jeden Arbeiter etwas weniger arbeiten lassen. Die Alternative, ein Teil der Arbeiter gar nicht mehr Arbeiten zu lassen und dafür denen die voll Arbeiten ein Teil ihres Lohn wegnehmen, damit die die nicht arbeiten versorgt sind - ist doch offensichtlich falsch.

Hinter dauerhafter Arbeitslosigkeit steckt natürlich ein tieferer Sinn. Es erhält den Druck auf Seiten der Arbeitnehmer für den Job "kämpfen" zu müssen. Die Arbeitnehmer müssen gegeneinander Konkurrieren. Man kann aus 90% der Arbeiter mehr Arbeitskraft pressen, wenn die Angst haben zu den 10% Arbeitslosen zu gehören - als wenn man Vollbeschäftigung hat.
Selbstverständlich bringen Arbeiter ohne Beschäftigung etwas!

Ohne viele Jahre Arbeitslosigkeit wäre doch eine Agenda 2010 gar nicht möglich gewesen. Die Welt wächst zusammen und das bedeutet auch die Lohn- und Lebensniveaus werden sich angleichen müssen. Und daher müssen diese Niveaus im Westen sinken, da sie dem Rest der Welt entschwunden sind.

Drehe man aber den Spieß mal um. Hätten wir Vollbeschäftigung, müssten plötzlich die Arbeitgeber um die Gunst der Arbeitsnehmer buhlen. Langsfristiger Kündigungsschutz und viele andere Regeln die den bestehenden Arbeitgeber attraktiv machen, würde es deutlich schwerer machen gerade auch Saisonkräfte zu finden.
Das passiert der Industrie nicht nochmal.

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