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1 Antwort

Hallo klogisch,

die Frage ist auf den ersten Blick ziemlich unklar gestellt. Das poloidale Magnetfeld der Sonne entspricht einem Dipolfeld, bestehend aus Nord- und Südpol. In der Photosphäre, die im allgemeinen als die "Sonnenoberfläche" definiert ist, finden sich jedoch auch kleinere lokale Magnetfelder die den Konvektionsfluss aus dem Sterninnern unterbinden (Sonnenflecken).

Das Magnetfeld "auf" der Sonne meint vermutlich die solaren Aktivitätsgebiete die sich durch verstärkte Linienemission von Calcium und Kalium in der Photosphäre beobachten lassen. Derartige Aktivitätsgebiete stellen Bereiche hoher Magnetfeldstärken dar, die den Massenstrom an die Sonnenoberfläche unterbinden und sie darum auskühlen lassen. Das ist die Phänomenologie der Sonnenflecken. 

In der Korona wirkt absolut dasselbe Magnetfeld auf die Materie wie das, welches in der Photosphäre anzutreffen ist. Hier beobachtet man aber andere Formen von magnetischer Aktivität. Insbesondere die Protuberanzen, die in phasenversetzter Korrelation mit den Aktivitätsgebieten in der Photosphäre sichtbar sind, und großräumige Filamentartige Strukturen sind dort gut zu erkennen.

Lg Nikolai

Vielen Dank für deine Antwort:)

Ich hätte gern noch gewusst, ob du meinst das die photosphäre der Korona auch beim allgemeinen Magnetfeld der Sonne oder das Magnetfeld auf der Sonne gemeint ist.

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@klogisch

Die Sonne hat ein großes Magnetfeld, dass sie mehr als nur vollständig umspannt. Das Magnetfeld in der Photosphäre ist dasselbe wie in der Korona. Die Magnetfelder sind deswegen gar nicht verschieden, aber die zum Magnetfeld gehörigen Aktivitätserscheinungen sind eben anders.

Lg

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