Fallbeschleunigung an der Oberfläche von Sirius B

3 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Überlege mal. Sirius B hat in etwa die Masse der Sonne, aber ist als Weißer Zwerg etwa so groß wie die Erde. Sagen wir mal Sirius B hat 7000 km Radius

Unsere Sonne hat einen Radius von 700000 km. Auf ihrer "Oberfläche" ist die Größenordnung der Fallbeschleunigung 274 m/sec².

Die Gravitation nimmt reziprok mit dem Quadrat des Abstands ab. Du hast aber die umgekehrte Situation, da nimmt sie mit dem Quadrat zu, da der Abstand vom Massenzentrum nur 7000 km beträgt, bist Du einer Masse wie der der Sonne hundertmal näher. 100²=10000. Somit wirkt dort die zehntausendfache Beschleunigung -- verglichen mit der auf der Oberfläche unserer Sonne.

2740000 m/sec²= 2740 km/sec².

Beim Quadrieren von Werten des Radius machen sich relativ kleine Änderungen schnellstens bemerkbar. Ich hab mit 7000 km gerechnet, da es dann im Kopf geht, Du dürftest andere (kleinere) Angaben haben.

Punkt ist: die Größenordnung deines Ergebnisses ist drinnen!

Ach ja, bei einem Neutronenstern bist Du noch näher (Oberflächenbeschleunigung) am Massenzentrum. Die Werte glaubst Du eh nicht, ist aber nicht schwierig zu errechnen ...

:-)

Danke fürs Sternchen!

0

Hallo JTR666! :)

Das kommt schon ungefähr hin. Du musst berücksichtigen, dass es sich bei Sirius B ja keinesfalls mehr um einen Stern im herkömmlichen Sinne handelt. Sirius B ist ein Weißer Zwerg, und Weiße Zwerge besitzen tatsächlich eine sehr hohe Dichte und damit verbunden eine relativ große Fallbeschleunigung.

LG Pflanzengott! :)

Kommt durchaus hin. Das Ding ist fast so schwer wie unsere Sonne, bei einem deutlich geringeren Radius.

Ich hab's gerade mal Größenordnungsmäßig überschlagen und kam da auf etwa 10 hoch 12 m/s² auf der "Oberfläche" des Sterns. Insofern wird deine Rechnung wohl stimmen (wobei, kann es sein, daß du Kilometer statt Meter genommen hast und dein Ergebnis sogar zu klein ist?).

P.S.: Für richtig beeindruckende Ergebnisse, rechne mal die Gravitationsbeschleunigung eines Neutronensterns aus.

0
@trallala12345

Also wenn du das Gravitationsfeld eines Neutronensternes verlassen möchtest, brauchst du eine Geschwindigkeit von 0,93338 c!!!

0

Nene ich hab schon den Radius in Metern genommen. Wäre dem nicht so gewesen, wäre die Fallbeschleunigung noch 1000^2, also 1Mio mal größer, wodurch du ein schwarzes Loch hättest.

0

Hinweis am Rande: Der spannende SF-Roman "Das Drachenei" von Robert L. Forward handelt von einer intelligenten Lebensform aus Kernmaterie auf der Oberfläche eines Neutronensterns. Gravitation: 67 Millionen g. Allerdings wird hier http://www.gutefrage.net/frage/zeitdilatation-neutronenstern ein schwer auszuräumender physikalischer Einwand gegen eine der zentralen Thesen des Romans vorgebracht...

2
@Franz1957

Berichtigung: Die Gravitation auf Dragon's Egg ist 67 amerikanische billions (also Milliarden) mal g.

2

Fallbeschleunigung Mond, berechnen?

Hi
Wie berechne ich die Fallbeschleunigung des Mondes mit dem Radius und der Masse des Mondes?

...zur Frage

Jeder Stern = Sonne?

Mein Freund behauptet, es gibt nur eine Sonne , und alle anderen Sterne heißen nicht "Sonne". Das würde heißen , das unsere Sonne die einzige ist , und alle Sterne einfach Sterne sind. Recht oder unrecht ?

Danke für eure Antworten

...zur Frage

Stern in unserer galaxie der 5 Mrd. Mal grösser als die sonne ist?

Laut fantastisch bei instagram gibt es einen stern in unserer galaxie der 5 Milliarden mal grösser ist als die sonne ...bei wikipedia steht allerdings das einer der grössten uns bekannten sterne im universum (vy canis majoris) den 2100fachen radius von der sonne hat...oder ist bei der Grösse die rede vom volumen ?

Also ist die aussage von faktastisch doch falsch oder ?

...zur Frage

Wenn die Sonne ein Stern ist, wieso scheint sie am Tag und nicht nachts?

Und wieso scheinen Sterne nachts?

...zur Frage

Warum sieht man Sterne nicht am Tag?

Hey, ihr Lieben! Die Sonne möchte ich jetzt mal ausschließen aus der Betrachtung (ist ja auch ein Stern ;) ), die sieht man natürlich.

Mir ist bewusst, dass die Sonne aufgrund ihrer Helligkeit die Sterne und deren Leuchtkraft überstrahlt. Kann man die Sonneneinstrahlung irgendwie herausfiltern oder einen Kontrast schaffen, sodass man Sterne auch am Tage sieht? Denn diese leuchten ja auch am Tage und werden nicht zwischendurch ausgeschaltet.

Außerdem sollte die Sonne die elektromagnetischen Wellen der Sterne ja nicht "auslöschen", oder tut sie das doch? EIne Restaktivität sollte doch irgendwie zu detektieren sein.

Fragen über Fragen, ich hoffe es ist nicht zu wirr und irgendjemand kann mich aufklären ;)

LG, Franzi

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?