Faire Steuerklassenwahl bei Gütertrennung?

2 Antworten

4/4 bietet sich für Euch tatsächlich als die bessere Lösung an. Allerdings gilt zu bedenken, dass bei der Steuererklärung der Vorab-Vorteil durch 3/5 bzw. 4/4 sowieso gegengerechnet wird. Sprich: es ist Jacke wie Hose, was ihr macht, mit der Steuererklärung wird bspw. wie folgt abgerechnet:

Zu versteuerndes Jahres-Gesamteinkommen von beiden Ehepartnern: 100.000 Euro

Davon Steuer zu zahlen: 25.000 Euro.

Beide Zahlen sind jetzt nur mal geschätzt. Um aufzuzeigen, dass die Vorab-Steuerklassenauswahl nur für den monatlichen Zeitraum gilt, wo ihr beiden eben monatlich Steuer bezahlen müsst. Am Jahresende ist die gewählte Steuerklasse sozusagen Wurscht, es interessiert nur mehr die Höhe des Einkommens und die Höhe der darauf zu entrichtenden Steuerlast.

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