Faire Redeverteilung in einem Gespräch?

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3 Antworten

Wenn es ein wichtiges Teamgespräch ist oder ein Workshop kann man vorher einen Moderator/Gesprächsleiter/Zeitnehmer bestimmen, der einschreitet, wenn jemand zu lange spricht und darauf achtet, dass jeder zu Wort kommt.

Bei einem normalen Gespräch ist das sehr schwierig, wenn jemand sich selbst gern reden hört. Höfliches Unterbrechen nützt da wenig. Man ärgert sich eigentlich ständig.

ICH würde das versuchen, mit Humor zu nehmen und nach einem Redeschwall z.B. sagen: können Sie das nochmal wiederholen? Ich konnte mir nicht alles merken...
Oder einfach nur: Danke für's Gespräch, ich muss jetzt gehn.
Vielleicht wird demjenigen dann etwas bewusst.
Natürlich kann man sich dann nicht verteidigen, aber der andere will das ja auch anscheinend gar nicht.

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Das ist bei vielen Menschen eine bewusste oder manchmal auch unbewusste Taktik um sich nicht mit den Argumenten der anderen Personen auseinander setzen zu müssen. Meistens können diese Menschen einer guten Argumentation nicht folgen und würden bei einer fairen Diskussion verlieren.

Daher gehen sie lieber zu "Angriff" über und bringen den Gesprächspartner in die Defensive. Anschließend werfen sie dem Gesprächspartner Unsachlichkeit vor und müssen so bis zum Schluss nicht auf gute Argumente eingehen.

Da sie wahrscheinlich bei jeder gut geführten, nicht emotionalen, Diskussion der unterlegene Part wären (und sie dies wissen bzw. spüren) wirst du es i. d. R. nicht schaffen diese Menschen an Regeln zu binden. Sie würden eher flüchten, als ihr Gesicht zu verlieren.

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zuerst deutlich unterbrechen:

entschuldigung, eigentlich würde ich sie gerne ausreden lassen, aber da sie so sehr viel auf einmal sagen, und ich mir das nicht alles merken kann, möchte ich sie fragen, ob ich einfach einhaken kann, wo ich das denke, oder ob esihnen etwas ausmacht, dass ich mir vielleicht stichworte mache?...

dann liegt genau das problem auf dem tisch und ihr könnt es lösen, bevor es um das richtige problem geht

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