Fahrzeugbrief, Fahrzeugschein und Zulassung- Was muss mit was nicht?

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brief zuhause aufbewahren,wer den brief hat ist formell der eigentümer,schein musst mitführen,der ist gleichzeitig die zulassung extra gibts da nix

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brief zuhause aufbewahren,wer den brief hat ist formell der eigentümer,

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Der Fahrzeugbrief ist einerseits die Betriebserlaubnis, also der Nachweis, dass das Fahrzeug den Vorgaben der Straßenverkehrszulassungsordnung entspricht. Andererseits dient er als Eigentumsnachweis, also der Nachweis, dass Du der rechtmäßige Eigentümer des Fahrzeuges bist. Deswegen sollte man den Fahrzeugbrief niemals im Fahrzeug lassen und sicher zu Hause aufbewahren. Wenn der nämlich zusammen mit dem Fahrzeug verschwindet, hast Du ein riesiges Problem. Während der Fahrt genügt es, wenn Du den Fahrzeugschein dabei hast. Im übrigen ist der Fahrzeugschein in Zulassungsbescheinigung Teil I und der Fahrzeugbrief in Zulassungsbescheinigung Teil II umbenannt worden.

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Andererseits dient er als Eigentumsnachweis, also der Nachweis, dass Du der rechtmäßige Eigentümer des Fahrzeuges bist.

Das stimmt in dieser Form nicht, die Zulassungsbescheinigung Teil II ist kein Eigentumsnachweis, steht sogar drauf:

"Der Inhaber der Zulassungsbescheinigung wird nicht als Eigentümer des Fahrzeugs ausgewiesen."

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@PatrickLassan

Danke für den Hinweis:-) Aber wer ist nun der Inhaber? Derjenige, der den Fahrzeugbrief besitzt, oder derjenige, der als Fahrzeughalter eingetragen ist. Bei beiden muss es sich ja nicht um die selbe Person handeln, z.B. wenn der Fahrzeugbrief bis zur Abzahlung bei der Kreditbank verbleibt.

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FahrzeugBRIEF für TÜV in der Werkstatt abgeben? (UPDATE)

Hallo,

für den TÜV wollte ich meinen Wagen erst mal in der Werkstatt durchchecken lassen. Da ich meinen Fahrzeugschein (aus triftigem Grund) nicht abgeben kann, muss ich den Fahrzeugbrief dort hinterlassen.

Jetzt würde ich gerne wissen, ob ich die Werkstatt damit quasi schon zum Mißbrauch einlade/auffordere, und was überhaupt alles zu meinem Nachteil damit angestellt werden kann. Oder muss ich erst mal nichts Böses befürchten?

UPDATE (bzgl. triftiger Grund):

Der TÜV meines Wagens war bis Ende April gültig. Bei der Werkstatt, die für mich eine Voruntersuchung (Lohnt sich TÜV bzgl. Reparaturkosten?) zusammen mit der eigentlichen TÜV-Untersuchung durchführen soll, hat den Fahrzeugschein nicht akzeptiert (nach Rücksprache mit TÜV-Sachverständigem), da sich die Druckerschwärze mit der Zeit (Abrieb, Sonneneinstrahlung, ...)  gelöst hat und man zu wenig auf dem Schein erkennen kann. Ich sollte mir einen neuen Schein ausstellen lassen, wofür laut Zul.stelle aber ein gültiger TÜV zwingend notw. ist.

Was würdet Ihr nun an meiner Stelle machen?
- Brief bei Werkstatt abgeben und dabei bleiben? (Stempel ließe sich evtl. nachträgl. holen(?))

- TÜV nicht über Werkstatt sondern direkt bei TÜV-Stelle durchführen? Nachteil: Nach eig. Erfahrung u. im Bek.kreis inspiziert TÜV-Stelle viel genauer als wenns über Werkstatt läuft

-Oder gibt es doch noch eine andere Mögl.?

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