Fahrzeit? Arbeitszeit?

4 Antworten

sicher ist das arbeitszeit. in deiner freizeit musst du nicht leute von a nach z kutschen. auch für die mitfahrer ist das arbeitszeit: sie sind von zuhause bis zur firma gekommen; wenn der AG sie dann weitertransportieren will, ist das seine sache und von ihm zu bezahlen. man kann auch nicht verlangen, dass jemand eine weite fahrt unternimmt, kosten dafür hat, um vielleicht 2-3 stunden am ankunftsort zu arbeiten - er könnte dann rund um die uhr unterwegs sein und würde kaum geld verdienen.

In den meisten Fällen ist es so, dass der Kolonnenführer, Polier, Vorarbeiter auch der Fahrer der Kolonne ist. Bzw. wird nach Absprache bei längeren Touren abgewechselt. Der Polier bzw. Verantwortliche wird in der Regel auch höher belohnt, so dass die Aufsichtstätigkeit damit abgegolten wird. Wirst Du nur als Fahrer eingesetzt, so solltest Du auch ausschließlich als Fahrer eíngesetzt werden. D.h. ausreichende Ruhezeiten vor und nach der Fahrt. Denn hier handelt es sich auch um eine Versicherungssache. Mußt Du nach einem Arbeitstag von sagen wir mal 12 h noch z.B. 500 km fahren, ist dies eben nicht zulässig. Da Du und gerade auch beim Personentransport eine gewisse Ruhezeit einhalten musst. Wird Dir nachgewiesen, dass dies nicht der Fall war ( bei einem Unfall ) hast Du als Fahrer die A-Karte gezogen. Nicht der, der die Fahrt angewiesen hatte.

Hast du nen Tarifvertrag in dem dazu genaueres drin steht?

I.d.R. ist es so, dass die Fahrt zur Arbeit / Baustelle nicht die Arbeitszeit ist. Bist du vor Ort und beginnst mit dem Aufbauen, dann ist dies schon Arbeitszeit.

Schlaft ihr auswärts, sprich, dass ihr vor Ort in einem Hotel oder einer Unterkunft haust? Erhaltet ihr Auslöse vom AG? Wenn der Arbeitsort variiert und ihr mal dort unterwegs seid und ein anderes mal wieder woanders, dann könnt ihr steuer- und SV frei die Auslöse bekommen - vorausgesetzt ihr seid lange genug auswärts unterwegs (mind 10 Std.). und der Arbeitsort wechselt auch in einer gewissen Regelmäßigkeit.

Ist der Einsatz aber im näheren Umfeld eurer Zweigniederlassung, so dass man dort recht schnell hinfahren kann, so könnt ihr mit der Auslöse das leider vergessen.

Da ich kein Experte bin, rate ich dir aber diesbezüglich mal in deinem Tarifvertrag genauer nachzulesen. Oder wenn du jemanden aus der Lohnbuchhaltung in der Hauptniederlassung hast, da mal nachfragen. Der/Diejenige kann dir dazu normalerweise Auskunft geben.

Zeugenaussage gegen Freund Pflicht?

Am letzen Samstag kam es zu Auseinandersetzungen gegen über der Polizei mehrere Kollegen und ich waren lautstark in der Altstadt unterwegs. Einer der Freunde beleidigte einen Polizisten als " ScheiBu*en ". Gestern kam ein schreiben von der Polizei ich soll als Zeuge gegen meinen Kollegen aussagen wegen Beleidigung gegen über Beamten. Muss ich das tun? Bin ich also dazu verpflichtet ?

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Hallo zusammen, ich bin ein Außendienstmitarbeiter und auf einer Dienstreise im Ausland unterwegs. Durch den Streik der Lufthansa konnte ich meinen Rückflug nicht passend umbuchen, und habe nun mehrere Tage Wartezeit zu verbringen. Muss der Arbeitgeber diese Wartezeit als Arbeitszeit bezahlen, oder kann er verlangen dass diese Zeit als Freizeit abgerechnet wird. Hinzukommt auch noch, das ich aus Sicherheitsgründen das Hotel nicht verlassen darf.

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Kann der Arbeitgeber verlangen 4,5 Stunden vor Arbeitsbeginn zur Arbeit zu kommen, nur damit man pünktlich die Schicht antreten kann?

Guten Morgen Comunity,

es gab eine Probewoche bei einem Arbeitgeber, 2 Schicht System. 5.30 -14.30 Uhr Früh 13.00 - 22.00 Uhr Spätschicht. Probearbeit war von 6 - 14.45 Uhr.

Das Unternehmen sucht Fachkräfte und hätte angeblich Interesse, aber das Problem fehlender Führerschein beim Bewerber, somit auf ÖPNV angewiesen. Das Unternehmen beharrt auf jene Zeiten, nach der bitte des Bewerbers doch die Zeiten etwas zu verschieben. Der Arbeitnehmer hätte bei Schichtbeginn 6.00 Uhr einen Arbeitsweg von etwa 30 Minuten und Kurzen weg, bei 5.30 etwa 1,5 Stunden und allein ca. 6 Km Fuß, bzw. Radweg. Selbiges Problem gibt es an ein oder zwei anderen Stellen, allerdings wären es bei der Spätschicht, gerade mal eine Verspätung/Anpassung von etwa 5 Minuten.

Erschwerend kommt hinzu das ab Januar bis Juni 2019 der erste Zug der den Bewerber ab jetzt Pünktlich früh bringen könnte nicht fährt und dieser so erst 15 Minuten nach Schichtbeginn kommen könnte. Auf die Frage des Bewerbers ob er denn etwa schon um 1 Uhr nachts kommen solle um pünktlich zu sein, kam die Reaktion in Form des Schulterzuckens "Interessiert mich nicht".

Jegliche versuche von Kompromissen wurden Abgeschmettert:

  • Verkürzte Arbeitszeit,
  • Teilzeit
  • Befristung auf ein Halbes Jahr solange das Problem nicht besteht.
  • Verschieben der Vertraglichen Arbeitszeiten

Begründungen:

  • Wenn man bei mir das macht könnten andere aus den Unternehmen auch kommen
  • Die Elektronische Zeiterfassung gibt die Schichten vor, da kann man nichts machen
  • ....

Ergebnis: Nicht eingestellt, bis wahrscheinlich Führerschein und Fahrzeug vorhanden.

Frage: Ist es Rechtens das ein AG verlangen kann einen weiteren Arbeitsweg (bis zu 4,5 Stunden) zu nehmen, wenn es kürzere und somit auch Sicherere gäbe, zumal der AG auf seiner Internetseite mit Work & Life Balance Werbung macht?

Ich weiß das es im Gesetzt die Regel gibt das weder AG noch AN ungerechtfertigt benachteiligt und bevorzugt werden dürfen in dem Arbeitsverhältnis. Mir ist als wenn das in ähnlicher Form auch für das erreichen der Arbeit gilt, vor allem wenn der Aufwand seitens des Arbeitgebers faktisch nicht existiert.

Schönes Wochenende noch.

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Schulung = Arbeitszeit?

Mein Chef möchte das einige Kollegen und Ich zu einer Schulung gehen. Diese wird von ihm auch bezahlt, findet an einem Werktag statt, zu einer humanen Zeit. Diese Schulung ist auch wichtig da dies von dem neuen Kunden so gewünscht wird. Das ist auch in unserem Arbeitsvertrag so geregelt das dies vollkommen legitim ist.

Die Frage die sich uns jetzt stellt ist: Muss er die Dauer der Schulung zzgl. als reguläre Arbeitszeit, laut Tarifvertrag, bezahlen oder nicht?

Beruf: Sicherheitsgewerbe in Berlin

Wenn mir darüber jemand Auskunft geben kann, mit Quelle bzw. Gesetztext, wäre ich sehr dankbar.

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Frage zum Arbeitsrecht auf Montage?

Die Arbeitszeit beträgt 7 Tage. Danach sind 2 Tage frei. Es wurde gemeinsam mit dem Firmenfahrzeug gefahren. Die Kollegen wollen dort bleiben, ich muss aber nach Hause um Behördliche Angelegenheiten zu klären. Muss mein Chef für meine Heimfahrt und Fahrt zurück zum Arbeitsort Sorge tragen?

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Die Wegezeit von der Baustelle zum Betrieb zurück wird nicht bezahlt?

Arbeitnehmer fängt neuen Arbeitsplatz an - direkt nach der Ausbildung. Vertrag am 1. Tag noch nicht unterschrieben. Davon abgesehen, dass der zugesagte Einsatzbereich (service, Wartung) offensichtlich nicht eingehalten wird - lt. anderem Kollegen - und auch nicht die Arbeitszeit (7-16 Uhr) - statt dessen 6.30 bis 16 Uhr (auf der 90 Minuten entfernten Baustelle - dann Rückfahrt), wird die Rückfahrt offensichtlich nicht als Arbeitszeit vergütet. Morgens trifft man sich in der Firma und fährt abends mit dem Firmenfahrzeug auch wieder zurück in die Firma, von dort dann nach Hause. Ist das korrekt so? Das wären mindestens für die nächsten 4-5 Monate 1,5 Stunden unbezahlte Arbeits-/Wegezeit. Unter diesen Voraussetzungen hätte er dort nie unterschrieben. Gut, ist Probezeit, kann jederzeit gehen. Aber die rechtliche Seite wäre interessant. Danke.

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