Fahrverbot in Geldbuße umwandeln, wie ohne Rechtschutz?

... komplette Frage anzeigen

5 Antworten

Ich denke, dass du in deinem Fall mit über 50 km/h zuviel nichts ändern kannst. Du musst wohl dein Fahrverbot akzeptieren. In besonderen Fällen wäre es doch möglich wenn du nachweisen kannst, dass der Entzug deines Führerschein dein finanzieller Ruin bedeutet.

Sind wir hier auf einem orientalischen Basar?

Seit wann kann man Strafen für Verkehrsdelikte verhandeln?

50 km/h über der zulässigen Höchstgeschwindigkeit - warum sollte hier ein Verhandlungsspielraum bestehen?

Kommentar von MostWantedKing
21.08.2016, 17:09

Ich habe auf der Seite Bußgeldkatalog darüber gelesen das es mit einem Rechtsanwalt möglich ist dies so umzusetzen. Da ich aber keinen Rechtschutz habe, ist meine Frage ob dies auch ohne Anwalt geht, dies wurde auf der Seite leider nicht weiter erläutert.

0

Hi,

natürlich kannst du das beantragen und begründen, allerdings wird das in den meisten Fällen abgelehnt.

Du kannst es zumindest versuchen, aber mach Dir nicht zu große Hoffnungen.

Du kannst Rechtsmittel einlegen (es handelt sich nicht um einen unanfechtbaren Verwaltungsakt) und, wenn schon keine Umwandlung in eine Geldstrafe/Geldbuße gewährt wird, evtl. eine freie Wahl des Zeitraumes herausschinden.

Ist letztendlich Verhandlungssache.

Ob mit Firmen- oder Privatwagen ist unerheblich.

Eine solche Umwandlung ist nur in besonderen Ausnahmefällen möglich, da wird dir eher ein Anwalt mehr zu sagen können. 

Was möchtest Du wissen?