Fahrtkostenerstattung (ÖNPV) zur regelmäßigen ambulanten Psychotherapie - wie macht man das?

2 Antworten

Grundsätzlich sind Fahrkosten zur ambulanten Behandlung KEINE Leistung der gesetzlichen Krankenkassen.

Ausnahmen finden sich in den Krankentransportrichtlinien:

https://www.g-ba.de/downloads/62-492-1173/KT-RL_2016-02-18_iK-2016-05-05.pdf

§ 8

Ausnahmefälle für Krankenfahrten zur ambulanten Behandlung

(1) 1

In besonderen Ausnahmefällen können auch Fahrten zur ambulanten Behandlungaußer der in § 7 Absatz2 Buchstaben b) und c) geregelten Fälle bei zwingendermedizinischer Notwendigkeit von der Krankenkasse übernommen und vom Vertragsarzt odervom Vertragszahnarzt verordnet werden.

2

Sie bedürfen der vorherigen Genehmigung durchdie Krankenkasse.

(2) 1

Voraussetzungen für eine Verordnung und eine Genehmigung sind,

- dass der Patient mit einem durch die Grunderkrankung vorgegebenen

Therapieschema behandelt wird, das eine hohe Behandlungsfrequenz über einenlängeren Zeitraum aufweist,

und

- dass diese Behandlung oder der zu dieser Behandlung führende Krankheitsverlauf den Patienten in einer Weise beeinträchtigt, dass eine Beförderung zurVermeidung von Schaden an Leib und Leben unerlässlich ist.

2

Diese Voraussetzungen sind in den in Anlage 2 dieser Richtlinie genannten Ausnahmefällenin der Regel erfüllt. Diese Liste ist nicht abschließend.

(3)

1

Daneben kann die Fahrt zur ambulanten Behandlung für Versichert

e verordnet undgenehmigt werden, die einen Schwerbehindertenausweis mit dem Merkzeichen “aG“, “Bl“oder “H“ oder einen Einstufungsbescheid gemäß SGB XI in die Pflegestufe 2 oder 3 bei derVerordnung vorlegen.

2

Die Krankenkassen genehmigen auf ärztliche Verordnung Fahrten

zur ambulanten Behandlung von Versicherten, die keinen Nachweis nach Satz 1 besitzen,wenn diese von einer der Kriterien von Satz 1 vergleichbaren Beeinträchtigung der Mobilitätbetroffen sind und einer ambulanten Behandlung über einen längeren Zeitraum bedürfen

Er kann bei seiner Krankenkasse nachfragen- jedoch fürchte ich, er bekommt keine positive Antwort, denn eine Psychotherapie ist keine lebensbedrohliche Erkrankung.

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Grüße

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Meine Frau hatte während eines stationären Reha-Aufenthaltes (Kostenträger RV) einen Unfall (privater Ausflug, mehrfacher Bruch des Fußgelenkes, Rettungswagen- und Feuerwehreinsatz).

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Sie ist dann mit dem Taxi von der Notaufnahme des Krankenhauses zurück zur Reha-Klinik (ca. 50 Km), nachdem das KH/Arzt einen Krankentransportschein ausgestellt hat. Die Benutzung des ÖPNV war nicht zumutbar, da der gebrochene Fuß auf keinen Fall belastet werden durfte und hoch liegen musste.

Die KK verweigert nun die Übernahme der Transportkosten mit der Begründung, dass Fahrtkosten zu ambulanten Behandlungen nicht erstattet werden dürfen.

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Kann man irgendwie bei der Krankenkasse die Kostenübernahme für eine Psychotherapie ohne Kassenzulassung beantragen, wenn man absolut keinen Platz mit Kassenzulassung mehr in der Umgebung findet?

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