Fahrtkostenerstattung möglich?

1 Antwort

Wenn du derzeit ALG - 1 beziehst ist das sicher über einen gewissen Zeitraum möglich,dass muss eben dann immer individuell vorher vereinbart werden !

Aber all das würde dir nichts bringen,denn das würde auf deine evtl.ALG - 2 Aufstockung angerechnet.

Also könntest du gleich darauf verzichten und zusätzlich ALG - 2 beim Jobcenter beantragen,aber da kannst du dir dann sicher sein das sie dir keine Ruhe lassen werden was dein Einkommen bzw.die Anzahl deiner Arbeitsstunden betrifft.

Denn ALG - 2 soll so kurz wie möglich bezogen werden,du bist also nach dem SGB - ll verpflichtet deine Bedürftigkeit so gering und kurz wie möglich zu halten,deshalb würdest du dann regelmäßig Einladungen bekommen und du musst nachweisen das du dich bemühst deine Bedürftigkeit zumindest zu verringern.

Dir würden dann auf dein Erwerbseinkommen Freibeträge nach § 11 b SGB - ll zustehen,dass wären vom Bruttoeinkommen erst mal 100 € Grundfreibetrag.

Ab 100 € - 1000 € Brutto 20 % und ab 1000 € - 1200 € Brutto noch mal 10 % Freibetrag,diese Freibeträge werden addiert,theoretisch vom Nettoeinkommen abgezogen und das ergibt dann dein anrechenbares Einkommen und dieses wird dir dann auf deinen dir zustehenden Bedarf nach dem SGB - ll angerechnet.

Angenommen du wohnst alleine und deine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ohne Abschlag für den normalen Haushaltsstrom ) beträgt 401 €,dann käme min. noch deine derzeitige Regelleistung ( Regelsatz für den Lebensunterhalt ) von 409 € dazu.

Dein Bedarf läge dann bei min. 810 € pro Monat.

Würdest du jetzt 10 € die Stunde verdienen und 70 Stunden im Monat arbeiten,dann würde dein Brutto bei 700 € liegen,darauf stünden dir dann nach § 11 b SGB - ll 220 € an Freibeträgen zu,würdest du angenommen 550 € Netto bekommen,dann läge das anrechenbare Erwerbseinkommen vorerst bei 330 €.

Das würde dann bedeuten das dir min. eine Aufstockung von 480 € zustehen würde,weil dein Bedarf bei min. 810 € liegen würde.

Nun zu deinen Aufwendungen wegen der Beschäftigung,dazu sind erst mal die 100 € Grundfreibetrag einzusetzen,davon kannst du aber erst mal 30 € Versicherungspauschale und 15,33 € für Werbungskosten abziehen,macht zusammen 45,33 € und ein einzusetzender Betrag von 54,67 € monatlich.

Das bedeutet,erst wenn du im Monat über diesen Betrag kommst kannst du den übersteigenden Betrag separat beim Jobcenter geltend machen.

Wenn du mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bist würde die billigste Variante gewählt,also in der Regel eine Monatskarte und das was dann über diesen 54,67 € liegt würde dir auf Antrag und Nachweis noch mal von deinem anrechenbarem Erwerbseinkommen abgezogen bzw.dann nachträglich überwiesen.

Würdest du mit dem KFZ - fahren obwohl es nicht nötig wäre,weil du auch in angemessener Zeit mit den öffentlichen fahren könntest und das auch noch billiger wäre,dann würde bei der Berechnung nur dieser Aufwand berücksichtigt.

Da würdest du für die einfache Strecke pro Km 0,20 € bekommen,also z.B. bei 50 Km hin und zurück für 25 Km = 5 € am Tag x 5 Arbeitstage pro Woche = 25€ x 20 Arbeitstage pro Monat = 100 € pro Monat und von den 100 € würden dir dann noch mal die 54,67 € abgezogen,weil die zuerst aufgebraucht / eingesetzt werden müssen.

Du könntest dann also noch den Überschuss von 45,33 € geltend machen und dazu noch deine KFZ - Haftpflicht / Steuern evtl.noch staatlich geförderte Beiträge für deine Altersvorsorge.

Neue Arbeitsstelle - Vorschuss auf Fahrtkosten möglich?

Nabend zusammen,

ich habe ab Mitte des Monats eine neue Stelle. Beziehe ALG2 und bin, trotz das wir erst am Anfang des Monats sind, sehr knapp bei Kasse. An Benzinkosten kommen so ca. 13€ am Tag zusammen. Auch wenn es sich total unglaubwürdig anhört, ich werde aber nicht mal Geld haben um die ersten Tage zur Arbeit zu kommen. Ist es möglich, dass man BEVOR man tatsächlich schon zur Arbeit gefahren ist, einen Vorschuss auf die Fahrtkosten erhalten kann? Also wenn´s am 15. los geht, dass ich die Fahrtkosten für den restlichen April schon z.B. nächste Woche erhalten kann? Wenn ja, gibt es da eine gesetzliche Vorschrift auf die ich mich berufen kann? Wenn nein, was soll ich dann machen? Kann das JC von mir verlangen, dass ich die Fahrtkosten erstmal selbst vorstrecke bzw. mir privat Geld leihe? Was wäre, wenn mir das JC einen Vorschuss nicht gewährt? Dann müsste ich die Stelle ja zwangsläufig ablehnen. Welche Konsequenzen hätte das für mich?

Schonmal danke!

...zur Frage

Wie funktioniert das Zuflussprinzip bei ALG 1 und ALG 2?

Hallöchen!

Habe im Februar Alg1+Alg2 (aufstockend) gestellt. alg1 kam im März zur Auszahlung ( für14Tage) 

Im April mal beim JC nachgefragt und erfahren das der Antrag abgelegt wurde. Zwei Tage später wurde er doch genehmigt. Dort haben Sie mir jetzt bei der Nachzahlung das Alg1 von Februar ( Eingang März)  als Einkommen für Februar angerechnet. RICHTIG ????

...zur Frage

Bundesfreiwilligendienst /Hartz4- was darf ich nun behalten und Fahrtkosten absetzen?

Hallo, ich bin 24 Jahre alt und werde zur überbrückung bis zur Ausbildung jetzt einen Bundesfreiwilligendienst machen. Da ich bisher Schüler war beziehe ich Hartz4. In Zukunft werde ich 363€ Taschengeld, 184€ Kindergeld und 190€ Halbwaisenrente erhalten. Dazu muss ich wieder aufstockend Hartz4 beantragen udn habe jetzt lauter unterschiedlicher Ansagen gehört. Internet sagt ich darf 200€ behalten, +Fahrtkosten und Versicherung. Amt sagt ich darf 100€ behalten und bekomme keine Fahrtkosten erstattet, bzw angerechnet, was einer Katastrophe gleichkommt, da ich 80km einfache Strecke pendeln muss. Umzug ist vorerst nicht möglich. Mein Freibetrag von 100€ ist sowieso schon aufgebraucht wegen der Halbwaisenrente.

Kann mir hier jemand definitive Fakten nennen?

MfG

...zur Frage

Bafög auf Alg2 meiner Familie angerechnet?

Hallo Ihr Lieben,

Ich bekomme ab Oktober 451€ BaföG + 194€ Kindergeld und lebe mit meinen Eltern und meiner Schwester in einem Bedarfsgemeinschaft. Jetzt bekommen wir 965€ Alg2 + 388€ Kindergeld = 1353€ insgesamt. Gestern haben meine Eltern ihren neuen Bewilligungsbescheid vom Jobcenter bekommen. Ab Oktober werden meine Eltern und meine Schwester insgesamt 660€ + 388€ unser Kindergeld + mein Bafög 451€ -- mein Mietanteil 192€ = 1310€ insgesamt bekommen. Meine Ansprechpartnerin meinte, dass ich mein Mietanteil von meinem Kindergeld bezahlen muss und dafür bekomme ich wegen des Leistungsüberschusses nichts, obwohl dies mit meinen Eltern angerechnet wurde als ihr Einkommen. Das ist wirklich Lustig! ×D Insgesamt bekommen wir, wie Ihr sieht, weniger! Und ich muss auch die Studienbeiträge, Bücher, Kfz-veruscherung etc. bezahlen! 

Sry für meine lange Geschichte ! Nun meine Fragen!

Hat Jobcenter etwas falsch gemacht meint Ihr?

 

Und

Ich will ein Minijob machen aber wenn ich arbeite werden wieder die Leistungen bei meiner Familie gekürzt und es macht kein Sinn! Was kann ich machen? 

Vielen Dank für eure Hilfe im Voraus! 

...zur Frage

Frage zu ALG I und Zuflussprinzip

Hallo Community.

Ich möchte mal gerne etwas über das Thema Zuflussprinzip und ALG 1 in erfahrung bringen, da mein Chef nicht mehr Pünktlich meinen Lohn überweist.

  • Am 29.09. habe ich die Kündigung von meinem Arbeitgeber erhalten.

  • Es wurde mir zum 30.10. gekündigt.

  • Ich habe mich am 01.10. beim Arbeitstamt Arbeitssuchend gemeldet. Laut Sachbearbeiterin bin ich dann ab dem 31.10.14 Offiziell in ALG 1.

  • Mein Arbeitgeber zahlt mir, auch laut Arbeitsvertrag geregelt, den Lohn immer am letzten tag des aktuellen Monats. Allerdings ist dem so seit 2 Monaten nicht mehr. Eigentlich hätte ich meinen jetzigen Lohn für September, spätestens am 30.September erhalten. Aber er ist immernoch nicht auf meinem Konto :(

  • Da das Theater schon im Juli und August so war ( Da kam der Lohn immer erst im Folgemonat zum 03. / 04. ) Bin ich mir 100% sicher , dass der Oktober Lohn, für den Oktober, erst irgendwann im November eintreffen wird, wo ich offziell im ALG1 bezug sein werde.

Zu diesem Thema möchte ich noch ergänzend hinzufügen :

Ich bin seit Anfang September Arbeitsunfähig. Ab dem 15. Oktober werde ich Krankengeld erhalten von der Krankenkasse. Dies aber nur bis zum 30.Oktober, also rund 2 Wochen. Denn ab dem 31.Oktober bin ich wieder voll Belastbar und Arbeitsfähig. Ich werde also für die letzten beiden Oktober Wochen von der Krankenkasse Geld bekommen. Allerdings weis ich noch nicht wie das läuft, und WANN das Geld auf meinem Konto eingehen wird.

Es ist ja 1x der Lohn von meinem Arbeitgeber für 2 Wochen und einmal das Krankengeld von meiner Krankenkasse für 2 Wochen. Jetzt weis ich wie gesagt nicht, wer mir wann was Überweisen wird. Kenne diesen Ablauf nicht. Vorausgesetzt, beide Gelder kämen im November...oder nur das von meinem Arbeitgeber..oder wie auch immer :

Beim ALG2 weis ich, dort gilt das Zufluss Prinzip. Bei ALG1 .... ? Mein erstes ALG1 werde ich laut Sachbearbeiterin am Freitag, 28. November erhalten. Rückwirkend für den November. Mein Lohn/Krankengeld kommt vielleicht dummerweise ebenso im November auf mein Konto FÜR den Oktober. Wie ist die Sachlage in diesem fall ?

P.s. Da mein ALG2 eigentlich zu wenig ist, um meinen Lebensunterhalt zu bestreiten, müsste ich ALG2 zzgl beantragen. Allerdings fehlen mir "nur" 50 Euro. Das kann ich mir ausleihen. Also würde ich ALG2 dann erst ab Dezember beantragen, falls ich das bis dahin noch müsste. Falls mir aber seitens ALG1 alles angerechnet würde, kann ich ja auch gleich ALG2 beantragen...ich hoffe ihr versteht, wie ich das meine..

Liebe Grüße

Paolina

...zur Frage

Fahrtkostenerstattung Tagesklinik

Hallo Ich habe mal eine frage kann ich mir die Fahrtkosten für die Tagesklinik auch im voraus von der Krankenkasse Hollen , weil ich Momentan ja auch im Krankengeldbezuge bin was auch nicht gerade viel ist!!

Oder meint ihr ich habe da eher weniger chancen ???

...zur Frage

Was möchtest Du wissen?