Fahrstunden enden nicht?

8 Antworten

Fahr mit jemandem, dem du vertraust und der nicht gleich austickt, auf einen ADAC-Übungsplatz. Und wenn es so gar nicht klappt, wirst du es aufgeben müssen, den Führerschein zu bekommen. Es gibt eben auch Leute, die sind für den Straßenverkehr nicht geeignet. 

Das wird es sein: die sind für den Straßenverkehr nicht geeignet. 

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Ich war fast 1 Jahr an meinem Führerschein dran. 1/2 Jahr Theorie und 1/2 Praxis (habe beides Separat gemacht).

Habe dafür alles beim 1. Versuch geschafft. Waren vll. so um die 50 Fahrstunden insgesamt.

Ich bin damals auch so 2 Doppelstunden in der Woche gefahren. Fast jede Woche, manchmal aber auch nur 1 Doppelstunde.

Ich persönlich lasse mir da gerne vieeel Zeit, aber ich wollte Schlussendlich trotzdem fertig werden.

Ich habe auch bisschen länger gebraucht. Das kommt alles noch von ganz alleine. Es ist nur Gewöhnungssache und Übung. Und positives Denken.

30 Fahrstunden sind ja noch nicht wirklich viel - und auch 50 Fahrstunden sind immer noch günstiger, als einmal mit dem Auto einen größeren Unfallschaden zu verursachen.
Aber wenn Du den Kopf voll hast mit anderen Dingen und Dich vor lauter Stress nicht konzentrieren kannst, dann stelle das doch erst mal zurück. Oder stelle andere Dinge zurück, wenn Dir der Führerschein wichtig ist.
Das individuelle Leistungsvermögen ist begrenzt. Wenn man sich zu viel auf einmal zumutet, bekommt man am Ende gar nichts gebacken.

Woher ich das weiß:eigene Erfahrung

Ich denke, es gibt definitv Leute, die nicht "zum Autofahren geboren sind" und die sollten das dann vielleicht auch besser bleiben lassen.

Das ist ja auch keine Schande!

Es gibt aber auch Fahrlehrer/-schulen, die gerne viele Stunden machen, denn das macht sich gut in der Kasse (zwinker).

Du solltes das vielleicht selbst man kritisch betrachten und dann eine Entscheidung treffen... Aufhören oder Fahrprüfung machen!

Alles Gute!

Nachbemerkung: Bei mir hatte der Fahrlehrer ganz eindeutig das Gefühl, hier durch unnötige Stunden abgreifen zu können, meine Schwiegermutter aber, ist nicht fürs Autofahren geeignet und glücklicherweise fährt sie auch nur sehr sehr selten!

Es gibt nur sehr wenige Fahrschulen die nach dem Prinzip arbeiten mehr Stunden als nötig zu verkaufen. Die Fahrschulen die das tun haben ein schwerwiegendes Problem da es offenbar zu wenige Fahrschüler gibt.

Für eine normale Fahrschule ist es wirtschaftlich unklug mehr Fahrstunden zu verkaufen als notwendig, es ist nunmal so das die Fahrschule mehr Geld verdienen kann wenn sie mehr Schüler ausbildet anstelle weniger Fahrschüler mit vielen Stunden.

Das kann man sich aber auch recht leicht selbst ausrechnen. Hat man also z.B. einen Stundenpreis (á 45 Minuten) von 45€ und eine Anmeldegebühr von 300€, dann bräuchte es 8 Fahrstunden extra um effektiv mehr Geld zu verdienen.

8 Stunden á 45 Minuten entsprechen 6 vollen Stunden und damit 3/4 eines Arbeitstages, diese Zeit lässt sich sinnvoller gestalten. Damit sich sowas also lohnt braucht es eine Fahrschule die ihre Kapazitäten nicht auslasten kann, hat man eine solche Fahrschule, dann kann man sich überlegen welche Gründe es hat.

Es ist aber leider normal das Fahrschüler, die mehr Stunden als der Durchschnitt benötigen, das ganze auf die Gier der Fahrschule schieben. Wenn nicht das, dann die Unfähigkeit des Lehrers den Schüler ordentlich auszubilden.

Natürlich gibt es beides und man kann Pech haben so jemanden zu erwischen, letztlich hängt es aber auch stark von dem Schüler selbst ab wie schnell er lernt und wie viel Beistand er von seinem Lehrer benötigt.

Heutzutage ist es ebenfalls keine Seltenheit mehr das Fahrschüler 30 Übungsstunden benötigen, das ist oft damit verbunden das die Schüler keine Lust haben, Stunden ausfallen lassen und lieber alles andere tun als sich ernsthaft mit dem Führerschein zu befassen. So kommt es dann das in einer Woche nur eine Doppelstunde gefahren wird, gerne sind auch mal Pausen von ein bis zwei Wochen vom Schüler gewünscht.

Wer nicht mindestens zwei Doppelstunden die Woche fährt muss sich nicht wundern wenn er das gelernte bis zur nächsten Fahrstunde wieder zur Hälfte vergessen hat und so zieht sich das ganze dann eben nach hinten raus.

Ebenfalls kommt es nicht selten vor das die Fahrschüler mittendrin kein Geld mehr haben für den Führerschein und da muss man sich dann einfach mal fragen wie sowas sein kann. Die einzige vernünftige Erklärung dafür ist das die Schüler sich vor Beginn der Fahrausbildung keine Gedanken darüber gemacht haben wie viel so ein Führerschein kostet und sich daraufhin zu wenig auf die Seite gelegt haben oder weil sie sich selbst überschätzt haben und am Ende mehr Fahrstunden benötigen als sie anfangs dachten.

Die Fehler und Ursachen grundsätzlich bei der Fahrschule zu suchen ist der falsche Ansatz, oft liegt es einfach am Schüler selbst. Es gibt Schüler die fahren 20 Stunden (inkl. Sonderfahrten) und bestehen ihren Schein ohne Probleme, es gibt aber auch Schüler die nach 40 Übungsstunden (ohne Sonderfahrten) immer noch nicht Prüfungsreif sind.

Und auch wenn es sich so lesen sollte, das ist kein Angriff an dich oder an den Fragesteller, nur eine Antwort im allgemeinen.

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@olfinger

Wow,.. das ist mal ein umfangreiches Statement.. und trifft sicher auch auf die allermeisten Fahrschulen zu. Aber eben nicht alle. Und .. ich zeige das ja letztlich nur als eine Möglichkeit auf!

Ich denke schon, wahrscheinlicher sind entweder die von dir genannten Gründe (Faulheit usw.) oder eben der Mensch ist nicht zum Autofahren "geboren".

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würd vielleicht mal Fahrschule wechseln weil ein Freund von mir hat des nach 15 Stunden geschafft. Bringt den Fahrschulen halt auch Geld

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