Fahrstuhlgefangenschaft

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2 Antworten

Neuanlagen und modernisierte Anlagen müssen an ein Notrufsystem angeschlossen werden. Dies gewährleistet eine Personenbefreiung 24 Stunden am Tag. Für Altanlagen ist eine Nachrüstpflicht in Arbeit.

Ein "Start der Personenbefreiung" innerhalb von 20min wird angestrebt. Wenn der Befreier aber im Stau steht oder wegen Stromausfall noch weitere Personenbefreiungen hat ist das manchmal nicht möglich, dann kann es auch länger gehen.

Man erstickt aber weder im Aufzug noch stürzt man ab.

Ein Anspruch auf Schadenersatz oder Schmerzensgeld entsteht nicht, auch nicht wenn man mehrere Stunden eingesperrt ist (Ausnahme schuldhaftes Verhalten Dritter). Das ist wie wenn man mit dem Auto im Autobahnstau steht, da hat man auch keinen Anspruch auf Schadenersatz.

Ohne genaue Einzelheiten kann das niemand beantworten. Frag einen Rechtsanwalt. Schmerzensgeld wird immer ganz individuell aufgrund der Umstände/beweisbaren Tatschaden vom Gericht entschieden. Es gibt zwar einen "Katalog", aber der trifft auf diese Situation nicht zu.

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