Fahrschule und Preise?

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7 Antworten

Vorab: zu C kann ich sagen, dass bei mir nur per Raten gezahlt wurde - allerdings sind wir seit Ewigkeiten mit dem Fahrlehrer befreundet (und ungefähr jeder aus meiner Familie geht zu ihm). Diesbezüglich solltest du vorher bei der Fahrschule nachfragen, ich denke aber, dass das machbar sein sollte. 

So... Bei A ist die Sache eher schwierig. Das Problem ist, dass dein Fahrlehrer dich einschätzen muss und erst wenn er grünes Licht für die praktische Prüfung gibt, solltest du bereit dafür sein. Natürlich bist du der Fahrer, aber die haben da oft ein geübtes Auge für und wenn der Fahrlehrer sagt "Mach' lieber noch mal 2-4 Stunden für absolute Sicherheit" sollte da nichts dagegen sprechen. 

Wichtig hierbei ist, dass es 12 Pflichtstunden gibt, die sog. Sonderfahrten (die sind auch oben schon aufgelistet). Rein theoretisch gesehen könnte man danach schon zur Prüfung gehen - aber ich sehe das als viel zu früh an. Wirklich fahren lernen kann man nicht so schnell und ich habe damals den Fehler gemacht, dass ich wenige Stunden in kurzer Zeit hatte und dann doch noch zu unerfahren für die Prüfung war. Resultat: 1. mal durchgefallen und damit verbunden höhere Gesamtkosten. 

Empfehlen kann ich also nur lieber mehr Fahrstunden im Voraus um wirklich auf der sicheren Seite zu sein, als durch die Prüfung zu rasseln und sich tierisch darüber zu ärgern. Also sollte man auch nicht mit der Einstellung rein gehen, das in 1 Monat hinter sich zu bringen. 

Damit wären wir auch bei B. Achte vorher lieber nicht SO genau auf den Betrag, denn damit setzt du dich unter Druck und willst das wirklich so schnell wie's geht durchziehen. Geh es einfach bisschen lockerer an, mach neben den Pflichtstunden noch weitere Fahrstunden und lern' alles nacheinander kennen. Auf jede Situation kann man natürlich nicht vorbereitet werden, aber je öfter man über einen längeren Zeitraum fährt, desto besser kommt man wirklich rein. Und naja, du wirst dich dann schnell einschätzen können und dann kann man immer noch evtl. früher als gedacht bereit für die Prüfung sein. 

Mein Tipp also: Mach erst mal die Theoriestunden und die damit verbundene Prüfung. Darauf sollte dann auch dein Fokus liegen, weil wer hier durchfällt, wirft Geld aus dem Fenster und war einfach nur stinkefaul - denn einfacher kann man einem kaum etwas geben. Erst danach solltest du mit dem praktischen Teil anfangen (manche lassen dich während der Theorie fahren, das ist aber Unsinn und dient nur dazu, noch mehr Fahrstunden insg. zu haben - also wieder mehr zu bezahlen). Hier durch ca. 4-8 normale Anfangsstunden rein kommen und dann die ganzen Pflichtfahrten abarbeiten. Wenn du das hast, kannst du überprüfen wie alles läuft und dich entweder schon hier für die Prüfung entscheiden, oder noch mal ca. 6 Stunden dran hängen. Alles in Allem ist der Führerschein Klasse B machbar und durchaus im Rahmen bezahlbar. 

Viel Erfolg schon mal :) [P.S: Ganz vergessen, schätze das Geld wie die anderen ein. Mit ca. 2000€ solltest du hier eher rechnen, alles andere wäre wohl Wunschdenken oder du müsstest dich nur ins Auto setzen brauchen und schon wie ein Profi fahren können.......]

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Kommentar von Auroau
10.10.2016, 21:36

Danke für deine Antwort sehr nett von dir doch es wird Schwer nicht an dem Geld zu denken da ich Schulisch nicht wirklich gut war und momentan Arbeitslos bin ich habe selbst mein Iphone 6S verkauft um ein bisschen Geld zu bekommen um mein Traum zu verwirklich es wird alles etwas Schwer ich melde mich jetzt morgen mal an und hoffe ich finde bevor mein Geld leer geht eine Arbeit,.. Danke !

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Hallo,

ja nach Region sind die Preise der Fahrschulen sehr unterschiedlich. Die von dir genannten finde ich schon recht hoch. Das kommt natürlich darauf an, wo du wohnst. Aber dennoch solltest du nochmal Preise vergleichen.

Wieviel dein Führerschein dann letztendlich kostet, liegt ganz alleine an dir und deinem Fahrkönnen, aber ...

... du wirst nicht entscheiden, wie viele Fahrstunden du machen musst, sondern dein Fahrlehrer. Das liegt ganz alleine in seinem Ermessen.

Mit den hier schon genannten 2.000 Euro solltest du mindestens rechnen.

Daher solltest du dich erst anmelden, wenn du das Geld zusammenhast oder dies zumindest sehr genau mit der Fahrschule abgesprochen hast.

Denn selbst wenn du in Etappen nach dem Fortschritt der Ausbildung bezahlst, will die Fahrschule meist spätestens vor der praktischen Prüfung den gesamten Betrag bezahlt haben.

Viele Grüße

Michael

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A: Nicht direkt. Du musst eine bestimmte Mindestanzahl an Fahrstunden haben. Außerdem musst du natürlich auch fahren können, um die Prüfung zu bestehen. Es ist wohl besser, wenn der Prüfer das entscheidet, denn die Prüfung zu wiederholen ist auch nicht gerade günstig.

B: Nein. Du hast die "normalen" Fahrstunden, also die Stadtfahrten, nicht mit einberechnet, bei dir ja 42€ pro 45 Minuten. Da übst/lernst du z.B. auch Einparken, Gefahrenbremsung usw.

C: Das musst du mit deiner Fahrschule abklären. Meiner Erfahrung nach eher nicht.

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Kommentar von Auroau
10.10.2016, 21:09

Hm was denkst du wie viel es mir insgesammt kosten wird mit allem drum und dran wen ich nicht durch Fliege und keine zusatz Stunden nehme?

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Hallo du kannst nicht bestimmen wie viele Fahrstunden du nimmst dein Fahrlehrer gibt der soviel bis er der Meinung ist dass er die genug Geld aus der Tasche gezogen hat dein Führerschein wird bei diesen Preisen also wenn du gut bist bei mind 2000€ liegen.
Am Anfang musst du alles außer die Fahrstunden also die Prüfungen den Grundbetrag usw bezahlen 💰
Leg die auf jeden Fall mehr Geld zurück

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Ohne jetzt jede einzelne Frage beantworten zu können:

Die Preise der Fahrschule, die Du genannt hast, erscheinen mir stark überhöht, wobei ich natürlich das Durchschnittsniveau in Deinem Bereich nicht kennen kann. Vergleiche die Preise!

Verwaltungsgebühren für die Erteilung einer Fahrerlaubnis, Prüfgebühren beim TÜV,  Erste Hilfe - Kurs und Sehtest kommen hinzu. Ebenso die Fahrschulkosten für die Vorstellung zur Prüfung.

Wie viele Fahrstunden benötigt werden, kann niemand vorhersagen. mit der Mindeststundenzahl kommen die Wenigsten aus.

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A: Sobald du die Mindeststunden durch hast kannst du zur Prüfung gehen, allerdings würde ich das nur machen wenn dein Fahrlehrer dies empfiehlt.

B: Ich glaube nich, weil dort noch TÜV Gebühren (Prüfung etc.) hinzu kommen.

C: Dies würde ich am besten mit der Fahrschule absprechen, ich denke aber schon das dies geht.

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Man kann nicht bestimmen wie viel Fahrstunden es sein müssen das liegt allein an den Talent ob es 50 werden oder 150 das sind dann aber erst die Übungsstunden dann kommen die Pflichtstunden die muss man machen wen man das KFZ beherrscht wen nicht weiter üben .

Führerscheinklasse B- Praxis-Pflichtstunden

Grundfahraufgaben:

Rückwärtsfahrt mit dem Prüfungsfahrzeug in ein Parklücke am Straßenrand

Rückwärtsfahrt mit dem Prüfungsfahrzeug in eine längs Aufgestellte Parklücke (Parkplätzen)

Rückwärtsfahrt nach rechts unter Berücksichtigung und Ausnutzung von Einfahrten, Kreuzungen oder Einmündungen

Umkehren mit dem Fahrzeug

Verzögerungsbremsen, wobei das Bremsen mit größtmöglicher Verzögerung erfolgen soll

Sonderfahrten - Pflichtstunden der Führerscheinklasse B:

Zur Zulassung an der Prüfung für die Führerscheinklasse B verlangt der Gesetzgeber mindestens folgende Sonderfahrstunden:

3 Nachtfahrten 4 Autobahnfahrten  5 Überlandfahrten

Die Plichtstunden in der Führerscheinklasse B beinhaltet somit 12 Sonderfahrten und diese müssen absolviert werden. In der späteren Führerscheinprüfung werden 2 Grundfahraufgaben zu fahren sein.

http://www.meine-auto.info/ratgeber/fahrschulen-infos/pflichtstunden-praxis.html

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