Fahrschulauto - Warum Diesel? Benziner mehr Nm als Diesel?

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Warum Diesel? Benziner mehr Nm als Diesel?

Grundsätzlich haben Dieselmotoren, wenn man gleiche Motorgrößen sowie jeweils aufgeladene Aggregate vergleicht, kein höheres spezifisches Drehmoment als Ottomotoren (wenn man Saugmotoren vergleicht, sogar weniger). Die Sache ist halt nur die: Leistung ist Drehmoment x Drehzahl, und da Ottomotoren weitaus höher drehen können als Dieselmotoren, leisten sie bei gleichem Maximaldrehmoment auch deutlich mehr.

Weshalb Fahrschulfahrzeuge großteils auf Dieselmotoren setzen? Vielleicht, weil sie bei der Fahrleistung günstiger sind. Oder aber auch, weil sie sich einfacher anfahren lassen.

Woher ich das weiß:Studium / Ausbildung

Hat nichts mit der Kupplung zu tun, sondern mit den Betriebskosten. Der Liter Diesel kostete 2018 im Schnitt 14 Cent pro Liter weniger als der Liter Benzin. In der Stadt, bei angenommenen 8 Liter Verbrauch (durch den höheren WIkrungsgrad spart der Diesel hier übrigens nochmal gegenüber dem Benziner), macht das pro 100 km schon mal 1,12€. Der Fahrschulaudi, auf dem ich damals meinen Schein gemacht hatte, war damals 10 Monate alt und hatte gut 80.000km auf der Uhr, macht also ca. 96.000km jährliche Fahrleistung, macht somit gute 1000€, die das Auto jährlich billiger ist.

Hi, beim Diesel ist die Steuer höher, dafür der Sprit günstiger. So bei 20 000 km im Jahr kommt man mit dem Diesel meist günstiger weg. Ein Wert, der in einer Fahrschule locker erreicht wird.

Außerdem sind die Motoren langlebiger. Während ein Benzinmotor mit 200 000 km, der überwiegend im Stadtverkehr gefahren wurde, seinem Ende entgegensieht, ist der Diesel da immer noch fit.

Ein weiterer Pluspunkt: Der Diesel lässt sich nicht so einfach abwürgen. Sehr gut für einen Anfänger, um in das Zusammenspiel mit Gas und Kupplung reinzukommen.

Außerdem sind die Motoren langlebiger. 

Ein Relikt aus Zeiten der Saugdiesel, die aus 2 Litern Hubraum teilweise nur rund 50 PS generierten. Heutige Dieselmotoren mit über 2000 bar Einspritzdruck, SCR, - und DPF -System, teilweise 4 Turboladern und bis zu 130 PS Literleistung sind ganz sicher keine Haltbarkeitswunder mehr - zumindest nicht dann, wenn man die Leistung häufiger auch mal ausnutzt. Und wenn bei einem älteren Fahrzeug der Rußfilter voll Asche ist, was unweigerlich passieren wird, kommt das oftmals sowieso einem Totalschaden gleich.

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Außerdem sind die Motoren langlebiger. Während ein Benzinmotor mit 200 000 km, der überwiegend im Stadtverkehr gefahren wurde, seinem Ende entgegensieht, ist der Diesel da immer noch fit.

Wirbelkammerdiesel: Ja, da unterschreibe ich dir deine Aussage.

Aktueller Turbodiesel: Ne, die können froh sein wenn sie 150'000 km ohne teure Reparaturen überstehen.

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Ein Fahrschulauto wird in der Regel sehr viel gefahren. Bei hohen Fahrleistungen ist ein Diesel spürbar günstiger als ein Benziner. Außerdem hat ein Diesel ein höheres Drehmoment im unteren Drehzahlbereich. Damit ist das Anfahren einfacher. Ein Benziner kann durchaus ein großes Drehmoment haben, das erfordert aber höhere Drehzahlen. Bei einem wirklich starken Motor kann das Drehmoment auch im Standgas zum Anfahren ausreichen, dann ist aber der Motor sehr großzügig ausgelegt und damit ist der Verbrauch und die Anschaffungskosten höher.

Es gibt sicherlich auch Benziner im Fahrschulbetrieb.Wirtschaftlicher könnte allerdings der Diesel sein.

Mit jedem Fahrzeug kann man grundsätzlich anrollen,ohne Gas zu geben.

Unterschiedlich ist es nur,wenn es nicht eben ist,das Fahrzeug wenig Leistung im Verhältnis zum Gewicht hat.

Früher wurde das auf einem Parkplatz geübt,auskuppeln,einkuppeln,schalten,auf die Straße schauen,Gefühl für das Fahrzeug bekommen.Anschallen,rollen,bremsen .

Anfängern könnte man immer noch raten in der Rückwärtsfahrt ohne Gaspedal zu fahren.Das kann Anstöße absolut minimieren helfen.

Bei den heutigen akustischen Abstandswarnern nicht mehr so wichtig.

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