Fahrradunfall mit Auto - wer hat Schuld?

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9 Antworten

Hallo,

da gibt es einen ganz eindeutigen Satz: Der fließende Verkehr hat Vorrang.

Zum fließenden Verkehr gehört auch der Radfahrer.

Weiterhin gilt, wer ein- oder aussteigt muss sich so verhalten, dass eine Gefährdung anderer am Verkehr Teilnehmenden ausgeschlossen ist.

http://dejure.org/gesetze/StVO/14.html

Somit liegt aus meiner Sicht die Schuld beim Autofahrer.

Man könnte dem Radfahrer zwar vorwerfen nicht genug Abstand gehalten zu haben, was ihm eine geringe Teilschuld einbringen könnte. Das lässt sich aber nur klären, wenn man die örtlichen Gegebenheiten und den Ablauf des Unfalls genau kennt.

Viele Grüße

Michael

Kommt darauf an, ob der Autofahrer damit hätte rechnen müssen, dass jemand von hinten kommt. Generell müsste er natürlich nach hinten absichern, bevor er die Tür öffnet. Wenn das aber ein Privatweg war, auf dem der Radfahrer nichts zu suchen hatte, trifft ihn auch ein Teil der Schuld.

Der Autofahrer dürfte Schuld haben (Zumindest anteilig).

Der Fahrer muss sich vergewissern, dass hinter ihm keiner ankommt, wenn er aussteigen möchte.

Event. hat auch der Radfahrer eine Teilschuld, da er damit rechnen muss (Stichwort Sicherheitsabstand), dass die Autotür geöffnet wird.

Es kommt vermutlich auf den Einzelfall an, wie z.B. auch die örtliche Gegebenheit.

Wenn ein Radfahrer an einem parkenden Auto vorbei fährt, kann er ja auch ausreichenden Abstand halten. Dann passiert ihm nichts.

Beide haben Schuld.Der Radfahrer,weil er schneller unterwegs war,als auf einem Fußweg üblich und er ggf.nicht oder nicht rechtzeitig erkennbar bar.Der Autofahrer,weil das Öffnen einer Autotür eine allgemeine Gefährdung ist,die allerdings durch Umsicht und durch einen Blick in den Seitenspiegel,gemindert werden kann.Es kommt auf die genauen Umstände an,die Argumentationen vor Gericht.Kann von 50: 50 gehen bis 70:30. Wars ein Rennradfahrer ,der wirklich schnell unterwegs war.Er gehört dann dort nicht hin.Beste Grüße

Ich weiss es nicht genau, aber ich vermute das beide Schuld haben.

Autofahrer ist schuld. Ein Radfahrer darf rechts vorbeifahren wenn ein Auto steht. 

Wenn es dort keine ausgezeichneten Fahradweg gab, den man hätte nutzen müssen, auf jeden Fall der der im Auto saß.

Aber allgemein sehe ich mindestens eine Teilschuld bei der Person im Auto, man hat sich umzugucken bevor man die Tür aufmacht.

Ich würde wohl leider auf Autofahrer tippen er muss halt schauen bevor er die Tür aufmacht ..

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