Fahrradunfall an der Ampel. Wer hat Schuld?

8 Antworten

Ist etwas schwer zu verstehen. Du kannst ja nicht an der Ampel gestanden haben, wenn du auf dem Buergersteig gefahren bist. Dann musst du ja an der Fussgaengerampel gestanden haben, oder? In dem Fall haettest du absteigen und das Rad schieben muessen ueber die Strasse, oder?

Der andere haette auch nicht auf dem Gehsteig fahren duerfen, daher habt ihr euch beide Regelwidrig verhalten (dass das alle machen bei euch, ergibt noch keine Erlaubnis), somit wuerde man wohl dir eine Mitschuld einraeumen.

Vielleicht solltest du mal ein Bild malen, wer da nun wo war und wo hin wollte, ganz nachzuvollziehen ist das nicht.

Die Polizei macht im Winter öfter dort eine Fahrradkontrolle, also sollte das doch schon erlaubt sein, vielleicht habe ich auch noch nie das Schild gesehen, was kennzeichnet, dass es ein Rad und Fußgängerweg ist. Ob ich geschoben hätte oder nicht, würde doch keine Rollen spielen, weil er mir dann eh reingefahren wäre oder nicht?

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@IMatchless

wenn er so von der Seite angebraust kam, haette er ja auch Fussgaenger umfahren koennen, nicht nur in dein Rad fahren, dadurch wird er wohl schon Schuld sein, ist halt nur die Frage, hast du nach so langer Zeit noch Zeugen, die das bestaetigen koennen? Wahrscheinlich nicht und dann steht Aussage gegen Aussage.

 

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@petrapetra64

Doch doch,ich habe Zeugen! Ich war auf dem Weg zum Fußballtraining und drei meiner Mannschaftskollegen waren ebenfalls da, nur ich stand natürlich am nächsten an den Typen, der mir reingefahren ist. 

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Ehm also wenn das Auto grün hatte dann muss er nicht warten das du rüber fahren willst. Außer da war ein Zebrastreifen dann hätte er anhalten müssen, aber sonst nicht.
Ist nicht unbedingt auf dich bezogen, aber ich hasse Fahrradfahrer ja, jedenfalls die meisten denken nur, weil sie auf dem Fahrrad sind können sie einfach rüberfahren sogar wenn für die rot ist und denn mussten wir schon hubdertmal eine vollbremsung machen..

Autos waren in diesem Fall nicht relevant und nein ich wollte nicht bei rot über die Straße, es war rot für die Autos, mach dir keine Sorgen. :)

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Die Lage ist so, als wenn der Radfahrer ein Auto gewesen wäre. Es gelten die gleichen Regeln / Ampelschaltungen / Verkehrszeichen.

Wenn kein Radweg oder "gemeinsam genutzer Rad- und Gehweg" (dafür gibt es ein blaues Schild mit einem Fahrrad und Fußgängern) vorhanden ist, müssen Radfahrer auf der Straße fahren.

Ich hab noch nie so ein Schild gesehen, muss ich zugeben, aber wir Fahrradfahrer fahren alle auf dem Bürgersteig und auch die Polizei sollte das wissen, denn an der Ampel gibt es im Winter öfter Fahrradkontrollen.

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Der folgende Teil ist selbst in meiner bildlichen Vorstellung nicht ganz eindeutig. Er bewegte sich Vorwärts, dann doch nicht, dann doch... ich fuhr an ließ rollen, drückte auf gas bremste, und stieß ihn aber dabei am Hinterrad. Darauf hin tretete er mir auf das Kennzeichen. Irgendwie hat das Auto nun auch ne Schramme vorne... egal.
Ich stieg aus und guckte auf mein Auto und schrie ihn an was er denn nun angestellt hätte. Er schrie mich an seine Hinterleuchte kaputt gemacht zu haben. Wobei die heile ist. (Hab Fotos gemacht)
Da waren Augenzeugen die angekündigt hatten die Polizei anzurufen. Und Ur-Plötzlich wird dem Herren schwindelig und er "legte" sich hin. Also wirklich, richtig langsam und kontrolliert.
Polizei kam und nahm die Aussagen auf. Ich werde eine Anzeige bekommen das ist schon mal sicher. Ich schätze ehrlich gesagt dass er den Kreislauf-Problem und das "hinlegen" vorgespielt hat. Denn als die Ärzte kamen und ihn anhebten schrie er vor Schmerzen... so als hätte ich ihn umgefahren oder so. Er legte sich hin. Selbst beim Hinlegen hätte er sich nichts holen können. Dazu müsste er sich schon hinschmeißen. Ich möchte niemanden etwas vorhalten, aber er wie er mich anschrie und rumfuchtelte, machte er keinen schwachen Eindruck. Auf fragen konnte er gut reagieren und antworten. Er hielt die Augen zu und als die Ärzte ihn packten, stöhnte er als hätte er sich etwas gebrochen (vorher, als Passanten ihn umdrehten um für eine bessere Liegeposition zu sorgen, hatte er keine Schmerzen)...

Naja wie dem auch sei. Klar ist, ich hätte nicht diesen Kontakt zum Hinterrad verursachen sollen. Ich hätte abstand halten und tief ein und lang ausatmen sollen. Auch wenn keine Gefahrensituation aus meiner Tätigkeit entstand und sein "Kollaps" nicht direkt mit dem Unfall zusammenhing, hätte ich ihn nicht tangieren dürfen. Da bekenne ich mich mit meiner Dummheit definitiv schuldig.  

Ich weiß wie gesagt dass ich sch... gebaut habe. Und das alles werde ich nie vergessen. Ich frage mich wie ich so dumm sein konnte und nicht einfach still blieb. Es war doch nur ne kurze Kreisverkehrstrecke... Und ich werde verrückt vor Sorge was mich nun erwartet... ich hoffe jemand kann mir da sagen was meine Bestrafung sein könnte. Wie gesagt. Bin auch noch in der Probezeit....

P.s: ich entschuldige mich bei allen leidenschaftlichen Fahrradfahrern die jetzt entsetzt über mein Verhalten sind....😔😔😔

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