Kann ich den Fahrradrahmen (Renndrad/Stahl) anbohren um die Züge(Brems-/Schalt) in den Rahmen zu verlegen?

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3 Antworten

Die Harzverklebung zwischen Rahmen und Deiner Carbonauflage bleibt der Schwachpunkt.

Ich würde es daher lassen und nach wie vor die äusseren Führungsvorsehungen an diesem Rahmen belassen.

Aber alternativ bekommst Du das Bowden-Material ( Aussenhülle und Innenzug ) ja auch teilweise als "Meterware von der Rolle".

Oder Du bastelst Dir eine schöne ( leichte ) Aussenverkleidung Deines Rahmens für die ansonsten dennoch aussengelegenen Zugstränge. 😉

das is nen berechtigter einwand... danke dafür 

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@cJ0815

Gerne geschehen 😉

Diese alten und filigranen Stahlrohrrahmen haben einfach nicht "das Fleisch" für solche Schwächungen.

Und niemand will, dass Du irgend wann ganz unvermutet ( und schlimmstenfalls im belebten Strassenverkehr ) wegen eines plötzlichen Rahmenbruches den "Adler" machst. 😯

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@Parhalia

das mit dem rahmenbruch ist mir schon klar... sonst würd ich die frage nicht stellen

aber ich seh es trotzdem irgendwie noch nicht ein, dass es keine haltbare methode gibt, mit der ich die schwachstelle "tapen" kann

mir leuchtet es bedingt ein, dass die verbindung zw. "tape" und rohr... also das harz eine schwachstelle ist 

der rahmen den ich hier habe ist gemufft... was wäre, wenn ich die löcher in die muffen mache?

edit: ich habe halt keine zugführungen am rahmen... und die retroschelle die es zu kaufen gibt gefallen mir einfach nicht... die schellen die ich im kopf selbst bisher entworfen habe sind auch alle mist... 

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@cJ0815

ich würde auch nicht so nen trara machen, wenn der rahmen net optimal für meine körpergröße passen würde

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@cJ0815

Wie ich Dir schon sagte...manch "unschönes" aussen am Rahmen kannst Du mit etwas Liebe zum Detail und handwerklicher Kunst auch ganz gut durch äussere Abdeckung & Umhüllung formschön / professionell kaschieren.

Ich hatte selbst mal in meiner Jugend ein gebrauchtes Rennrad mit filigranem Stahlrahmen aus den frühen 70-ern.

Da waren die Lastmuffen der Kabelzüge aber auch nur an den Rahmen angemufft. ( also nix gebohrt oder geschweisst )

Und speziell für Deine Frage : 

Gerade dort wo der Rahmen an sich "gemufft" wurde, da liegen auch die stärksten Lastmomente an. 

Deine Gewichtseinschätzungen kommen hin mit ~ 10-15 Kilo für das gesamte Rad mit Schaltung etc...pp

Aber nicht ( nirgendwo )  in die Rahmenkonstruktion bohren. Nur aussen angemuffte Lastkonsolen / Aussenzugträger für die Züge an den Rahmen.

Nix bohren, nix schweissen. Nochmals : diesen filigranen Stahlrohr-Rahmen fehlt schlicht das Material für "Fehler und Schwächungen".

Insbesondere bei "professionell ausgelegten / leichten " Rahmen dieser alten Bauart.

An den Muffenstücken dieser Rahmen liegen mit die grössten Kräfte. ( obwohl mein altes Rennrad dabei nicht mal einen herkömmlich gemufften Rahmen, sondern einen geschweissten hatte )

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Man muss die Bowdenzüge nicht unbedingt seitlich der Rohre verlegen, man kann die Schellen auch unterhalb der Rohre des Rahmens verlegen, da tut man sich weniger Weh, Schenkel und Knie...

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@Gege3210

Vielleicht Hersteller und ihr Personal anlaufen. Die machen Prototypen, Einzelstücke, welche sie nie offiziell in den Handel setzen, die aber ausgezeichnet gut sind. Meist wird das an ihr Personal verkauft. Manche deren Angetellte machen sogar einen Handel draus, "Nebenverdienst, Prämie")...

Zum Beispiel arbeitete die Frau eines meiner Arbeitskollegen in Nevers (Frankreich) bei Look, dort...

Auch die jährlichen Décatroc (Austauschbörse bei Décathlon) kann  nützlich. Dort haben wir zum Beispiel Top-Rennskier für Sohnemann gefunden, Einzelanfertigung für Weltmeisterschaft, für etwa 280 €. Und ein fast neues Bergrennrad.

Mut ! Suchen, finden. Viel Glück !

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Lieber nicht...

Das kann den Rahmen stark verschwächern und große Gefahren hervorruffen, lebensgefährlich.

"Rennrad Stahlrahmen" ? Zwar fahre ich seit langer Zeit nicht mehr Rennrad, jedoch schien es mir, dass man da schon seit längerer Zeit auf Alu-Magnesium-Bronze-Legierungen (Flugzeugleichtlegierungen) umgestiegen war, dann auf Karbonfasern mit Klaviersaiten drin, dann auf die neuen Karbonröhrchen.

Ich habe keine Ahnung, wie weit das heute ist. Jedoch scheint es lebensgefährlich zu sein, einen Rahmen selbst umzubauen wollen. Sich an die Herstellerfirma wenden, deren Labor fragen. Mit denen zusammenarbeiten zu versuchen !

Ich war mal die Südseite des Wurzenpasses runtergetrabbelt, full speed, und hab's seltsamerweise überlebt. Reiner Wahnsinn. Nicht nachmachen, bitte !

"Rennrad Stahlrahmen" ?

alu rahmen sind nur unwesentlich leichter als stahl... stahl ist außerdem flexibel... 

die straßen sind hier nicht so gut... deswegen find ich das stahlrahmen immernoch auf der höhe der zeit sind... und unter 10 kg komm ich allemal auch mit nem stahlrahmen

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@cJ0815

es muss halt finanzierbar bleiben... würd mir nie nen fahrrad für mehr als 500€ kaufen... für meine zwecke... nicht wenn ich mir eins für 500 aufbauen kann mit komponenten früherer generationen die es auch tun

also ich hab für meine komplette ultegra brems-/schaltgruppe 300€ gelöhnt... ich glaub dafür müsst ich min 1500€ für nen komplettrad im laden zahlen... warum? 

aber das ist wohl eher offtopic 

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@cJ0815

Ok, da verstehen wir uns ;-) .

Für professionnelle Rennräder und den ganzen Betrieb dahinter müsste man da etwa zwei oder mehr Nullen hintdranstellen :-( .

So lange es ein persönliches Hobby ist und bleibt, soll's Recht sein und bleiben !

Mach's gut, und sauber ! Mit Deiner Familie, Deiner Frau oder Freundin, Deinen Kindern... :-) Tob' Dich aus, entlaste Dich ! Das  kann gut tun. Sauber.

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@cJ0815

Unter 10 Kilo runterzukommen ist ansich schon eine gute Leistung.

"Schlechte Straßen" ? Da kann ein Rennrad zu einer wirklichen Schlaglochsuchrakete werden :-( . Den Rahmen nicht schwächen. Vor Allem wenn er schon älter ist (Materialermüdung, Mikrorisse).

Problem einer Harzverklebung (egal was man draufbapscht) ist der Kontakt mit dem Stahlrahmen, der ist schwierig zu erreichen. Da ist auch der Farbüberzug des Rahmens zwischendrin...

Ich hatte mal ein 7,6-Kilo-Rad, war stinketeuer gewesen. Ich radelte auch auf schlechten Straßen, quer durch die Alpen. Das Ross war einfach nicht dafür geeignet gewesen, hab's gut verkaufen können und hab' ein besser angepasstes Rad gekauft.

Ich kann noch darf schon seit langen Jahren nich mehr Rad fahren noch Skilaufen, schwerbehindert geworden, Rückgratschäden.

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So hässlich finde ich die Teile nicht:

https://www.google.de/search?q=Bowdenzug+anschlag&espv=2&biw=1280&bih=899&tbm=isch&tbo=u&source=univ&sa=X&ved=0ahUKEwjUgNDTwL3LAhUMCpoKHd5HBNUQsAQINQ#tbm=isch&q=Double+Cable+Stop

Bedenke auch, dass du keine senkrechten Bohrungen gebrauchen kannst. Sähe ein bisschen zu witzig aus. Ansonsten bin ich voll der Meinung der ersten beiden Antworter: Lass das! 

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