Fahrrad kaputt gemacht, Hilfe?

6 Antworten

Ja, du brauchst keine Angst haben. Du musst in der Tat nicht haften. Hab meinen Papa gefragt, der ist rechtsanwalt. irgendwie hat das mit dem 993 BGB zu tun. Ähm also ich kapier auch nichts aber das ist irgendwie deshalb, weil der mietvertrag ja wegen der Geisteskrankheit (so hab ich das jetzt verstanden) nichtig ist und daher ein sog. eigentümer-Besitzer-Verhälltnis entstanden ist. und deshalb haftet man nur, wenn man bösglaubig ist, steht in § 990 (sagt Papa). Da du bei der Entgegennahme des Fahrrads nichts davon wusstest, dass du nicht berechtigt bist, das Fahrrad zu besitzen, haftest du nach § 993 nicht, weil da steht ja, dass weitergehender Schadensersatz nucht mögkich ist.

Dir wurde etwas im funktionieren Zustand überlassen, ob mit Vertrag oder ohne ist erst mal egal. Das hast du zerstört. Warum in aller Welt solltest du, der du den Schaden verursacht hast, diesen nicht auch bezahlen??

Lass dir ne Rechnungskopie geben, und melde dich bei deiner Haftpflichtversicherung. Allerdings darfst du dann nicht sagen, dass dir das Rad überlassen wurde, sondern nur, dass du das Rad, ohne Einwilligung! genutzt und dabei zerstört hast.

Wenn ich der "Freund" wäre würde ich dir aber ordentlich Beine machen!

Wenn du eine fremde Sache beschädigst, ungeachtet der Tatsache, ob das mit Einverständnis des geschädigten geschah, also er es dir freiwillig frei oder gegen Miete überlassen hat, oder du es ihm total rechtswiedrig entwendet hattest, bist du ihm Schadensersatzpflichtig.

Anders sieht es beim vereinbarten Mietzins aus, wenn dein Vertragspartner nicht Geschäftsfähig ist, also keine Verträge abschließen kann.wird er den geforderten Betrag auch nicht einklagen können. Die Miete selbst könnte also nicht von dir gefordert werden, obzwar du dien Vertrag ja in gutem Glauben seiner Rechmäßigkeit abgeschlossen hast, und er damit dann faktisch gültig wurde.

Bedenke, der Fahrraddieb, der ja ebenfalls dann sogar noch unbefugter in den Besitz des Fahrrades gekommen ist, haftet letztlich für Schäden am Rad, wie auch den Schäden, die er mit dem Rad verursacht *). Das du also unrechtmäßiger Besitzer des Rades warst, entbindet dich nicht von der Haftung

*) Sofern der Betrag überhaupt bei ihm eingetrieben werden kann, natürlich.

mein Freund (der Jura studiert) hat gesagt das hat was mit paragraf 993
bundes Gesetzbuch zu tun. und das das eben eine Ausnahme ist

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