Fahrrad gestohlen, keine Rechnung mehr! Wer kennt sich aus?

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3 Antworten

Einige Versicherer machen es sich in solchen Fällen gern etwas sehr leicht und zahlen bei fehlendem Kaufbeleg nur eine geringe Pauschale (z.B. 150,- EUR). Damit muss man sich jedoch nicht zufrieden geben, denn vertraglich ist ja eine Neuwertentschädigung - also der Wiederbeschaffungswert einer gleichartigen neuen Sache am Schadentag. Wenn also ein gleichartiges Fahrrad heute mehr kostet, ist der aktuelle höhere Preis zu zahlen! Und eine Prüfung der Schadenhöhe ist zwar ohne Kaufbeleg etwas umständlicher, aber nicht unmöglich. Eine Kaufbestätigung des Händlers und Zeugenaussagen sollten dem Versicherer eigentlich zur Prüfung genügen. Du darfst hier also getrost auf Dein Recht pochen. Sollte der Versicherer sich gar zu stur stellen, hilft eine Beschwerde bei "Der Versicherungsombudsmann e.V." ( www.versicherungsombudsmann.de ). Viel Erfolg!

Die Begründung der VS dürfte sich darauf beziehen, dass ein Fahrad ein technisches Gerät ist und dabei, je nach Gesellschaft, werden entsprechende Abzüge vorgenommen. Man nennt das auch gern ALT gegen NEU.

Überprüfen Sie einfach mal Ihre VS-Police.

Kein großes Problem, sicher hast du irgendein Foto, wo das Rad mit drauf ist, dann kannst du sicher zig Leute benennen, die dich mal mit dem Rad fahren gesehen haben etc...

Die Versicherung muss es dann glauben.

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