fahrpreisnacherhebung- jemand hat meine personalien angegebe, kann ich einspruch erheben?

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6 Antworten

Ich würde an die Bahn einen Brief schreiben und darin den Sachverhalt erklären, etwa so:

"Sehr geehrte Damen und Herren,

ich muss Ihnen mitteilen, dass ich an dem gesamten Vorgang nicht beteiligt war. Ich muss vermuten, dass jemand (ich habe einen Verdacht und werde auch an der Aufklärung des Sachverhaltes mitwirken) meine Personalien als die seinen angegeben hat. Aus diesem Grunde werde erkenne ich keine Ihrer Forderungen an. Für weitere Auskünfte stehe ich Ihnen gern zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen"

Daraufhin kann die Bahn die Sache nur dadurch weiter verfolgen, indem sie versucht herauszubekommen, wer der Täter tatsächlich war. Dazu werden sie (die damit befassten Bahnmitarbeiter oder die Polizei) vermutlich als erstes Dich befragen oder den/die Kontrolleur/in. Du musst natürlich alles sagen, was zur Wahrheitsfindung beitragen kann, Vermutungen natürlich nur als Vermutungen.

Deine Vermutung, dass bei der Bahn nur wenige Einsprüche anerkannt werden, würde ja ein fürchterliches Licht auf unser Rechtssystem werfen. Die Bahn kann nur Ansprüche durchsetzen, die zu Recht bestehen. Wenn sie nicht zu Recht bestehen (und das würde sich spätestens bei Gericht herausstellen), wird die Bahn verlieren. Wenn die Bahn eine große Wahrscheinlichkeit erkennt, dass sie nicht zu Recht bestehen, wird sie es gar nicht erst versuchen. Also - ruhig Blut. Schreib den Brief und warte ab. Es kann nichts kommen, und wenn doch, geh zu einem Rechtsanwalt.

Du hast nichts getan, also mach es wie bei Abzocke im Internet: MACH NICHTS!

Wenn was vom Gericht kommt, dann musst du widerspruch einlegen, aber bis dahin nicht. Außerdem muss die Bahn nachweisen das du es warst. In keinem Fall zahlen. Wenn du willst kannst du denen einen freundlich formulierten Brief schreiben, in dem steht das du nich tweist um was es geht, das du nicht gefahren bist und das sie dich in Zukunft nicht mehr belästigen sollen.

Wenn du es nicht warst muss du selbstverständlich auch nichts zahlen. Ich an deiner Stelle würde mich bei der Bahn melden, mitteilen dass ich an dem Tag garnicht Bahn gefahren bin und die Vermutung äußern, dass jemand anderes die Daten angegeben hat. Keinesfalls würde ich zahlen.

zahlen hab ich auch nicht vor, die sache ist ja die das einer von uns beiden jetzt beweisen muss wies war, entweder ich das ich nicht gefahren bin, oder die bahn die sagt ich bin gefahren, aber ich lese immer wieder das die schlecht mit sich reden lassen und will nicht vor einen richter oder so nur wegen so einem "scherz"

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@mac192

Ich würde erst einmal sagen dass ich es garnicht war. Wenn die dennoch darauf bestehen müssen die dir das ja auch erstmal wieder mitteilen. Immer einen Schritt nach dem anderen. Am besten ist es aber, wenn du, falls du das Datum kennst, Zeugen suchst und deren Namen sammelst. Kannst denen auch sagen, dass sie doch bitte in Erinnerung behalten sollen, dass du an dem Tag da und dort warst, damit sie es, sollte es zu einer Auseinandersetzung kommen, bezeugen können und nicht schon vergessen haben.

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Einspruch einlegen und Zeugen suchen, die evtl. bestätigen können, was du den ganzen Tag über gemacht hast. Mich wundert es dass keine Zeitangabe vorhanden ist.

die idee hat ich auch schon aber zeugen wären da ja nur familie und oder freunde die mich an dem tag gesehen haben, soll ich alle auf den einspruch schreiben ? wie gesagt es steht keine uhrzeit drauf wann das ticket angeblich ausgestellt wurde

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Gibst du deinem "Freund" denn deinen Personalausweis mit. Dann bist du selbst Schuld. Die Kontrolleure rufen nur dann nicht e Bahnpolizei, wenn man sich ausweisen kann.Sonst könnte ja jeder kommen wie du, der sich dreist rausreden will. Um die Kohle kommst du nicht drum rum.

ich glaub ich hab mich wo verschrieben, der typ hatte nicht meinen ausweis ( sehr lustig anderen den ausweis mitgeben), ich habe vermutet das er sagte er hat keinen ausweis, füllt diesen zettel aus oder was auch immer und die glauben ihm und gehen zum nächsten, würde die wegen jedem die polizei rufen hätten sie den ganzen tag zu tun

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Wer hat Sie denn zum "Community-Experten für Recht" gemacht. Sie können doch nicht einfach etwas unterstellen, das der Fragesteller nicht gemacht hat (nämlich seinem Freund seinen Personalausweis mitgeben). Sie können wahrscheinlich auch nicht unterstellen, dass die Kontrolleure immer dann die Bahnpolizei rufen, wenn sich jemand nicht ausweisen kann. Ich weise mich in solchen Fällen nie aus und bin noch nie von der Bahnpolizei nach meiner Identität befragt worden.

Sie fabeln sich einfach was zusammen. Das ist an sich nicht schlimm, da viele Antworten in GF so gegeben werden, wie sich das derjenige grade so denkt, was oft einfach falsch ist. Aber dass Sie hier als "Experte für Recht" auftreten, vielleicht ganz ungewollt, ist schon eine Affenschande.

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das hätte ich schon vor der mahnung getan

wie mach ich das vor der mahnung ? bekommt man da sonst noch einen brief ? ich hab erst mit der mahnung erfahren das ich was zahlen soll

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