Fahrkostenpauschale in Höhe von 3.100 EUR wegen fehlender Belege über einen PKW beim Finanzamt nicht anerkannt, was kann man tun?

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6 Antworten

Für die Entfernungspauschale (Fahrten zur ersten Tätigkeitsstätte) braucht man keinen Nachweis über das Verkehrsmittel (oder die Kosten), wenn nicht 4.500 € bei Autofahrten überschritten werden oder wenn die tatsächlichen Kosten für Fahrkarten die Entfernungspauschale nicht überschreiten.

Aber hier verstehe ich das so, daß es sich um Auswärtstätigkeiten handelt - da werden nur tatsächlich entstandene Kosten erstattet.

Ohne Auto = öffentliche Verkehrsmittel = Fahrausweise (Zahlungsnachweise) notwendig

Mit Auto = Nachweis, daß man ein Auto hat (ggf. km-Stände - TÜV-Bescheinigung oder ähnliches).

Mutter gefahren = dann hast Du keine Kosten, es sei denn, die Mutter stellt Dir die Fahrten in Rechnung und Du hast die Beträge auch tatsächlich bezahlt.

Ersattete Kosten durch den ArbG sind abzuziehen.

Du bist also das ganze Jahr durchschnittlich 40 km hin und zurück gefahren an Arbeitstagen?

Die Pauschale ist ja erst mal unabhängig vom Verkehrsmittel, d.h. acuh Radfahrer könne die ansetzen und können ja auch keine laufenden Kosten nachweisen.

So lange die Darstellung plausibel ist (Bescheinigung der Arbeitgeber wie von Dir genannt), sollte das eigentlich anerkannt werden. 

Da Du hier so viel Gegenwind bekommst, solltest Du vielleicht überlegen, eine Fachmann (Steuerberater) zu befragen.

http://www.steuerklassen.com/steuern/fahrtkostenpauschale/ schreibt:

Wer öffentliche Verkehrsmittel nutzt, hat verschiedene Möglichkeiten. Er könnte die Fahrtkosten bis zur Höhe von 4.500 Euro absetzen, ohne dafür einen gesonderten Nachweis erbringen zu müssen.

Eine Frage: Da sie Belege sehen wollen, hattest Du angekreuzt, dass die Wege mit dem eigenen PKW zurückgelegt wurden?

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Die Wegstrecken waren zwischen 20 und 70 km Einzelstrecke.

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@16761Henn

Also nicht regelmäßige Fahrten zu einer festen Arbeitsstätte? Dann gilt leider das, was DerSchopenhauer geschrieben hat - das sind Auswärtstätigkeiten, wofür keine Pauschale angesetzt werden kann.

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Wenn Du mit den öffentlichen auf Dienstreise gehst dann gibt's ganz schlicht keine Fahrtkostenpauschale. Schade dass Du den Sachverhalt nur ganz versteckt erläutert hast.

Wenn Du mit Öffentlichen gefahren bist musst Du ja noch Tickets oder Belege haben. Und wenn Mutti Dich fährt hat sie Kosten, nicht Du, das kannst Du auch nicht absetzen.

Wie weit waren denn bitte die Wege wenn Du 3.100 als Pauschale ansetzt?!

ähm, wenn Fragesteller die Strecke mit dem Fahrrad fahren würde oder joggen würde ......

hätte er ebenfalls Anspruch auf die Pauschale .... (die Pauschale heißt, da diese Verkehrsmittelunabhängig ist ...)

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.... da hat denn der liebe gemerkt, daß geschummelt wird.

PKW Mama wird doch nur anerkannt für die Tage, an denen er benutzt wurde, oder?

Da hat keiner geschummelt, es wurde nicht behauptet das mit einem PKW gefahren wurde. Es wurde lediglich die Fahrtkostenpauschale in Ansatz gebracht und bei Pauschalen müssen selbst auf EU-Ebene (bei Fördergeldern usw.) keine Belege geprüft. Das die Einsatztage und Einsatzorte stimmen habe die Firmen ja bestätigt.

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Hast du z.B. Tickets für den Nahverkehr per ec-Karte gezahlt?

Nein, nein leider nicht. In den letzten Jahren habe ich keine Belege vorlegen müssen. Da ging es mit der Pauschale.

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