Fahrlässige Körperverletzung aufgrund eines Unfalls, Strafbefehl erhalten?

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5 Antworten

Bei Körperverletzung im Straßenverkehr ermittelt die Staatsanwaltschaft automatisch wegen der KV. Es ist normal dass dann eine Geldstrafe verhängt wird, unter dem für die Vorbestrafung nötigen Tagessatzpensum.

Wichtig dabei ist, dass bei Rechtsgültigkeit der Verletzten die Möglichkeit eröffnet wird, die Kosten für Spätfolgen des Unfalls dem Unfallverursacher in Rechnung zu stellen.Das kann sie auch nch sehr viele Jahre später machen, solange dieser Unfall nachweislich ursächlich ist.

Ansonsten wird ohne Widerspruch die Zahlungsaufforderung akzeptiert, die mit der Bezalung der Geldstrafe dann erledigt wäre. Mehr kommt dann nicht mehr vom Gericht.

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Kommentar von paula777
02.02.2017, 14:41

Vielen Dank für die Erklärung, das hab ich mir fast gedacht, wollte aber gerne noch andere Meinungen hören. Dann warten wir jetzt mal ab und schauen was noch kommt. Ich denke das er echt Glück gehabt hat. Schauen wir mal das es so bleibt. 

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Führerscheinentzug wurde nicht angedroht. Nur die Geldstrafe.

Den Führerschein kann er behalten.

Die Geldstrafe kann er akzeptieren oder Widerspruch einlegen, dann kommt es zu einer Gerichtsverhandlung, das wird sich nicht lohnen.

Sollte der Tagessatz mit 40 € zu hoch sein, kann er einen Widerspruch auf die Tagessatzhöhe beschränken. Entsprechende Nachweise sind dann beizufügen.

Was Zahlung der Geldstrafe betrifft bekommt er von der Staatsanwaltschaft Bescheid wohin und zu welchem Kassenzeichen er das Geld überweisen muß.

Sollte er den Betrag nicht in einer Summe bezahlen können, kann er eine Ratenzahlung beantragen. Die Ratenhöhe setzt allerdings der Staatsanwalt fest und sie ist nicht verhandelbar.

Wenn er auch keine Ratenzahlung leisten kann, kann er bei der Staatsanwaltschaft die Umwandlung in gemeinnützige Arbeit beantragen. Pro Tagessatz ist mit 6 Stunden zu rechnen.

Wenn das auch nicht klappt, muß er 30 Tage ins Gefängnis.

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Kommentar von paula777
02.02.2017, 15:04

Vielen Dank. Ich denke auch das es der beste Weg ist das so anzunehmen, irgendwie bekommen wir das hin, aber gut das es dir Möglichkeit der Ratenzahlung gibt, das klappt auf jeden Fall. Sind nur froh wenn das alles vorbei ist. 

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Wie passiert dann? Er zahlt die Strafe und fertig. Wenn er Einspruch einreicht, dann geht das eben weiter und wenn er verliert, kann es gut sein, das die Strafe höher ausfällt.

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Kommentar von paula777
02.02.2017, 14:42

Vielen Dank für deine Antwort. Ich denke dabei sollten wir es auch belassen und nicht noch riskieren das es höher ausfällt.

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Die Geldstrafe wird bezahlt und man hat einen Eintrag im Strafregister, so zumindest in der Schweiz.

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Kommentar von paula777
02.02.2017, 14:45

Danke dir, hier wirds wohl in einem verkehrsreicher gespeichert aber unter 90 Tagessätzen wohl nicht im Führungszeugnis. Fände ich auch echt traurig, da es sich um einen Unfall und keinen Vorsatz gehandelt hat. Und Unfälle können passieren, vor allem wenn alle Beteiligte unaufmerksam waren.

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Einspruch: 

Gerichtsverhandlung mit Anwalts- und Gerichtskosten, die das "Volk" nur bei Freispruch übernimmt.

Kein Einspruch: Zahlungsaufforderung entweder 

- fristgerechte Zahlung oder 

- Tilgungsvereinbarung mit Staatsanwaltschaft oder 

- bei Nichtzahlung Gefängnis Tage entsprechend Tagessätzen.


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Kommentar von paula777
02.02.2017, 14:43

Vielen Dank für die Antwort, denke nicht das er es riskieren sollte, das die Strafe vielleicht höher ausfällt in dem er Einspruch einlegt. Dann warten wir jetzt mal ab und dann schauen wir weiter. 

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