Fahrerlaubnisprüfung durchgefallen, Gründe banal und auf Prüfungsangst zurückzuführen (weitere Informationen unten) was tun?

7 Antworten

Ich sehe weder Chancen auf Erstattung der Kosten noch auf Prüfungserleichterungen.

Ob man durch so eine Fahrprüfung kommt oder nicht ist oft einfach Zufall. Dessen sollte man sich immer bewußt sein. Bei meiner Tochter endete eine Prüfung übrigens auf die gleiche Weise. Man kann nachher nichts beweisen.

Interessant ist übrigends , daß meine Tochter, wenn sie neben mir auf der Beifahrerseite sitzt, auch nicht selten das Gefühl hat, daß ich das Auto, an dem ich vorbeifahre , ankratzen MÜSSTE. Muß wohl am Platz liegen. Ich habe noch nie ein Auto im Vorbeifahren angekratzt. Ich habe bei ihr umgekehrt das Gefühl nicht, mag aber daran liegen, daß ich aufgrund meiner anderen Körpergröße einen anderen Blickwinkel habe als sie.

Sie hat übrigends auch irgendwann ihren Führerschein bekommen und auf der Straße im Vorbeifahren nie ein Auto angekratzt

Dein Freund soll sich einfach sagen: Immer wieder probieren. Durchfallen macht nichts. Man muß heute auch nicht mehr zur MPU, wenn man häufig durchfällt. Er kann die Prüfung beliebig oft wiederholen und irgendwann klappt es. Einfach etwas Gelassenheit. Das ist kein ABI, wo man nur 2 Chancen hat, keine Uniprüfung, wo man nur 2 oder 3 Chancen hat. Das einzige blöde sind die Kosten. Aber bei der Führerscheinprüfung hat es sonst keine Negativfolgen, wenn man durchfällt. Das soll er sich immer wieder sagen- und vieles ist auch einfach Zufall

VIelen Dank für die hilfreiche Antwort!

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Es ist bekannt, dass ein Bestehen der Prüfung auch vom Fahrlehrer abhängt, da mitunter die genauen Kriterien sehr schwammig angegeben werden. Das ist suboptimal, lässt sich aber nicht ändern. Wurde er tatsächlich ungerecht bewertet, müsste er das beweisen können, aber aufgrund mangelnder Richtlinien, ist es schwierig, die Grenze zur Willkür zu setzen.

Damit die Angst berücksichtigt werden kann, müsste sie aber der Fahrschule erst einmal bekannt und nachgewiesen gewesen sein. Ich wüsste aber nicht, wie man die Prüfungssituation hier verändern soll, es muss nunmal Auto gefahren werden, während der Lehrer dabei ist, was will er sonst machen. Was erwartest du, dass er ohne Lehrer fahren darf, dass er die Praxisprüfung gar nicht machen muss?

Ich sehe da auch keine Rechtsgrundlage, um Geld zurückzuerhalten, es ist ja auch bei Unis viel auf freiwilliger Basis und weniger auf Zwang, was an Vergünstigungen gegeben wird, daher gibt's im Umkehrschluss auch keine Rechtsfolgen.

Ich glaube nicht, dass eine Gerichtsverhandlung hier irgendwelche Erfolgschancen hat. Ich kann nur raten, eine Therapie gegen die Angst du machen und dann die Prüfung zu wiederholen.

Darüber hinaus muss man sich ernsthaft fragen, ob so jemand überhaupt Autofahren darf, pocht er zu fest auf diese Angst, könnte er sich damit ins eigene Bein schiessen.

Wer wegen 'Angst' nicht in der Lage ist, sich sicher im Strassenverkehr zu bewegen, hat nunmal nichts darin zu suchen.

Kein Prüfer muss eine psychische Krankheit einbeziehen- noch weniger, wenn diese der Grund eines Nichtbestehens darstellt.

Speziell ist es sicherlich nicht. Es gibt zahlreiche 'Durchfaller' aufgrund Angst durchzufallen.

Therpie wäre zb entsprechende Übung, die ihm offensichtlich doch fehlt, wenn er andere gefährdet.

Auch hier ist erneut zu beachten, dass er keine Angst vorm Fahren oder ähnlichem hat, sondern Prüfungsangst, die auch im Index für psychische Krankheiten klar definiert ist. Eine Prüfung ist also eine vollkommen andere Situation und nicht mit dem normalen Verhalten und normalen Situationen zu vergleichen, im Gegenteil.

Mich würde interessieren auf welcher Grundlage ein Prüfer eine solche Krankheit nicht einbeziehen sollen bzw. müssen dürfe.

Und sicherlich gibt es zahlreiche Menschen die durch Nervosität durchfallen, sicher aber nicht wegen einer speziellen Angst. Ich rate also auch vor der nächsten Antwort, mehr zu recherchieren oder das Antworten zu lassen, wenn man letztendlich keine wirkliche Ahnung hat sondern einfach irgendwas behauptet.

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@Milotic19

Das ist hier ein Forum für Laienantworten. Ich antworte also mit meinem Wissen oder meinen Erfahrungen. Recherchieren tue ich vorher nicht, wer derartig fundierte Antworten erwartet, sollte sich an einen Experten wenden (und dann ggf. auch bereit sein für die Expertenantwort zu bezahlen).

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@Milotic19

Nun erstens ist meine Berfusrichtung Rechtswesen und antworte auch entsprechend.

Dein Vorhaben irgendwelche Ängste als verpfichtend bei Fahrprüfungen einzubeziehen, ist gelinde gesagt lächerlich.

Würde Jeder, der wegen Ängsten sich ausser Stande sehen, sich entsprechend im Strassenverkehr bewegen zu können, hat dieser keinen Anspruch auf eine gesonderte Behandlung.

Kein Richter oä wird so ein Vorhaben auch nur in Erwägung ziehen. Punkt.

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@KittyCat2909

Dafür, dass du ja angeblich im Rechtswesen tätig bist, ist sowohl dein Deutsch sehr bedürftig, als auch deine Anmerkungen sehr fragwürdig. Ich merkte hier bereits an, dass die Angst darin besteht, geprüft zu werden und nicht, sich im Straßenverkehr zu bewegen. Dieser Punkt ist damit also erneut hinfällig.

Desweiteren ist es bereits geläufig Krankheiten (und darunter fallen auch Ängste) als besondere Berücksichtigung in Prüfungen einzubeziehen. Besonders in Schulen und Universitäten. Aber das nur so am Rande.

Auch an dich gebe ich erneut den Rat, demnächst erst auf Fragen zu antworten, wenn man selbst wirklich mit der Materie vertraut ist.

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@Milotic19

Dein doch sehr eigenwilliges und unverschämtes Auftreten in deinen Antworten lässt keine anderen Rückschlüsse zu, als das es nicht wert ist, weiter auf deine Frage einzuegehen.

Evt solltest Du den ein oder anderen BerufsArzt aufsuchen, der sich deiner Sache annimmt und dir hilft. :)

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@KittyCat2909

Ich werde in keinster Weise auf deine irrwitzigen Anspielungen eingehen, nur weil du dich von meiner Kritik gekränkt fühlst. ;)

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Sind das schwerwiegende Gründe um unter 25 von zuhause ausziehen zu können?

Also ich bin gerade in einer Klinik und hab bald einen Termin zur Beratung zum Ausziehen.

Die Situation ist zuhause eine Belastung für mich und behindert meine Heilung:

-Ich kann mich nicht auf meine Gesundheit konzentrieren, sondern muss mich den Erwartungen meiner Eltern anpassen(z.B. fehle ich oft wegen meiner Krankheit und wenn ich krankgeschrieben werde und zuhause bleibe gibt es Streit, dabei will ich ja zur Schule gehen, aber es geht nicht) Nach einem Streit sagen meine Eltern manchmal, dass sie sich trennen wollen, was mir Schuldgefühle macht.

Bevor ich in die Klinik kam wurde mir angedroht, dass man mich dann nicht hier wohnen haben will, wenn ich das Schuljahr wiederhole. Ich dürfte dann nur da wohnen, wenn ich eine Ausbildung mache. Da habe ich mich aber schon durchgesetzt und bin trotzdem in die Klinik gegangen.

-Mein Vater will und kann die Krankheit nicht verstehen und akzeptieren: Daraus resultiert ein mangelndes Verständnis und ich werde als faul bezeichnet.Und mein Vater macht sich über die Krankheit lustig und mein Bruder macht mit. Mein Vater wurde in der letzten Klinik 2 mal zum Familiengespräch eingeladen und hat 2 mal gesagt, dass er nicht kommen will. Er sagt auch, dass ich die Krankenkassen belaste wenn ich zum Arzt oder in die Klinik gehe, weil ich ja angeblich nicht krank bin.

Dies hat in mir sogar schon Suizidgedanken ausgelöst.(Zurzeit habe ich keine weil ich die Hoffnung habe, dass das Ausziehen klappt)

-Es wird keine Besserung geben: Ich kann mich nicht von den Aussagen meines Vaters distanzieren und dies beeinflusst meine Krankheit, weil ich dann Schuldgefühle habe mir hilfe zu suchen. Mein Vater und ich reiben gegeneinander an und wenn ich versuche mich zu bessern, z..B. mehr im Haushalt zu helfen, wird dies nicht anerkannt.

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