Fahrerflucht in Probezeit abends

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7 Antworten

Mach eine Selbstanzeige.Wenn der Geschädigte den Schaden der Polizei meldet,Anzeigt gibt es eine Untersuchung.Winzige Lacksplitter oder ähnliches reicht heute schon aus um zumindest den Fahrzeugtyp zu bestimmen.Wenn du ermittelt wirst,es zu einer Verurteilung kommt,must du nicht nur den Prozess zahlen sondern es wird deine Probezeit verlängert,bekommst Punkte in Flensburg und du must zu einen Aufbauseminar.Das wäre ein A Delikt.Wie du bestraft würdest kann ich nicht sagen.Da solltest du dir Rechtsbeistand holen.Deine Haftpflichtversicherung zahlt den Schaden.Je nach Größe des Schadens kann es sich auch lohnen den selber zu bezahlen oder es der Versicherung zurückzuzahlen.Um den Schadensfreiheitsrabatt nicht zu verlieren.

http://www.ebussgeldkatalog.de/bussgeldkatalog/fahrerflucht-bussgeld-probezeit.html

bussgeldkatalog-mpu.de/bussgeld/fahranfaenger/probezeit/verlaengerung-probezeit.php

Es ehrt dich, dass du das als falsch siehst. Viele Autofahrer gehen über Parkrempler einfach hinweg und machen sich gar keinen Kopf, obwohl die Fahrerflucht dann eine Straftat ist. Ich würde deinem Gefühl folgen und zur Polizei gehen. Sicherlich sind die Folgen nicht angenehm, aber ist es dann wert ein schlechtes Gewissen zu haben? Du wirst mit Sicherheit eine Nachschulung machen und eine Geldbuße zahlen müssen. Es kann zur Verhandlung kommen , muss aber nicht, wenn der Schaden beglichen wird und ein Strafbefehl erlassen werden kann. Bleib sauber, das tut gut !

Ja ein schlechtes gewissen habe ich und das nicht zu wenig! :( Ich regelrecht sowas von dran! Ich bin mit sicher das mich niemand gesehen hat. Aber ob jemand in dem Auto saß kann ich nicht sagen!

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Straftat, § 142 StGB

Strafgesetzbuch Besonderer Teil (§§ 80 - 358)
7. Abschnitt - Straftaten gegen die öffentliche Ordnung (§§ 123 - 145d)
Gliederung § 142 Unerlaubtes Entfernen vom Unfallort

(1) Ein Unfallbeteiligter, der sich nach einem Unfall im Straßenverkehr vom Unfallort entfernt, bevor er

  1. zugunsten der anderen Unfallbeteiligten und der Geschädigten die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit und durch die Angabe, daß er an dem Unfall beteiligt ist, ermöglicht hat oder
  2. eine nach den Umständen angemessene Zeit gewartet hat, ohne daß jemand bereit war, die Feststellungen zu treffen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

(2) Nach Absatz 1 wird auch ein Unfallbeteiligter bestraft, der sich

  1. nach Ablauf der Wartefrist (Absatz 1 Nr. 2) oder
  2. berechtigt oder entschuldigt vom Unfallort entfernt hat und die Feststellungen nicht unverzüglich nachträglich ermöglicht.

(3) Der Verpflichtung, die Feststellungen nachträglich zu ermöglichen, genügt der Unfallbeteiligte, wenn er den Berechtigten (Absatz 1 Nr. 1) oder einer nahe gelegenen Polizeidienststelle mitteilt, daß er an dem Unfall beteiligt gewesen ist, und wenn er seine Anschrift, seinen Aufenthalt sowie das Kennzeichen und den Standort seines Fahrzeugs angibt und dieses zu unverzüglichen Feststellungen für eine ihm zumutbare Zeit zur Verfügung hält. Dies gilt nicht, wenn er durch sein Verhalten die Feststellungen absichtlich vereitelt.

(4) Das Gericht mildert in den Fällen der Absätze 1 und 2 die Strafe (§ 49 Abs. 1) oder kann von Strafe nach diesen Vorschriften absehen, wenn der Unfallbeteiligte innerhalb von vierundzwanzig Stunden nach einem Unfall außerhalb des fließenden Verkehrs, der ausschließlich nicht bedeutenden Sachschaden zur Folge hat, freiwillig die Feststellungen nachträglich ermöglicht (Absatz 3).

(5) Unfallbeteiligter ist jeder, dessen Verhalten nach den Umständen zur Verursachung des Unfalls beigetragen haben kann.


Rechtsfolge: Freiheits- oder Geldstrafe

Eintrag in das Führungszeugnis (somit vorbestraft!)

Entzug der Fahrerlaubnis.

Sperrfrist zur Wiedererteilung einer neuen Faherlaubnis (mind. 6 Monate)

MPU möglich!

Eintrag in das Führungszeugnis (somit vorbestraft!)

In der Regel werden Strafen unter 90 Tagessätzen nicht im Führungszeugnis eingetragen, vorbestraft im eigentlichen Sinn ist man aber trotzdem.

Sperrfrist zur Wiedererteilung einer neuen Faherlaubnis (mind. 6 Monate)

Das wäre nur bei einem Entzug der Fall. Dazu muss es aber nicht kommen, siehe Abs.4

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Bei mir waren es damals 6Monate ohne schein, 880 DM damals noch Bußgeld und 1000 DM an die Versicherung zurückbezahlen. Und ich war nicht in der Probezeit, habe mich am nächsten tag Freiwillig gemeldet.

egal ob Probezeit oder nicht, unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist immer ein Delikt dass den Entzug des Führerscheins und ein e Geldstrafe nach sich zieht

nur in der Probezeit wird die Strafe höher ausfallen.

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Was konnte die Geldstrafe denn sein? Wie lange wird der Führerschein entzogen? :(

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@SSDFixer

@ SSDFixer:

unerlaubtes Entfernen vom Unfallort ist immer ein Delikt dass den Entzug des Führerscheins und ein e Geldstrafe nach sich zieht

Nein, das ist nicht immer der Fall, gerade bei sogenannten Bagatellunfällen kommt es nicht zum Entzug der Fahrerlaubnis.

@ Thunder1262:

nur in der Probezeit wird die Strafe höher ausfallen.

Ein Fahranfänger wird nicht höher bestraft. Das auf einen A-Verstoß folgende Aufbauseminar mit Probezeitverlängerung ist keine Strafe in dem Sinn sondern eine Probezeitmaßnahme.

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Melde Dich jetzt bei der Polizei und schildere wo und wann es passiert ist.

Jetzt hilft nur noch beten, dass du nicht erwischt wirst, Selbstanzeige mildert nur die Höhe der Strafe.

Ja ich weiß :( Weiß einfach nicht was ich machen soll. Wenn mich niemand gesehen hat und ich zur Polizei gehe bin ich dran. Aber wenn mich jemand gesehen hat und ich das nicht tue-ebenfalls :(

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@ Elyseo93:

Jetzt hilft nur noch beten, dass du nicht erwischt wirst,

Hast Du auch mal an den Geschädigten gedacht? Der bezahlt sonst seinen Schaden komplett selbst wenn er nicht gerade Vollkasko versichert ist...

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