Fahrer "betrunken", Beifahrer nüchtern?

10 Antworten

Evtl. würde der Beifahrer sich schon strafbar machen ,

Z.B.

§ 26 STGB der Anstiftung  zur Trunkenheitsfahrt oder

§27 STGB der Beihilfe zur Trunkenheitsfahrt .

Das setzt aber voraus das der Fahrer eine Straftat begeht . Also über 1,1 Promille hat .Und der BF davon wusste .

Der Staatsanwalt wird sichtlich mühe haben dies auch zu beweisen sollten sich die zwei nicht zu einer Aussage bereiterklären .

Wie Z.B.

Jo eines der 6 Bier war wohl schlecht . Da habe ich es mit JackiCola versucht . Die 4 kurzen wirkten auch nicht mehr .

Und mein Junge , wenn der mich nicht angeschnallt  und den Motor gestartet hätte wäre das nichts geworden , obwohl ich ihm gesagt habe das ich Sturz besoffen bin und er nach den Bullen Ausschau halten soll.

Dann könnte es wirklich eng werden :-)   

 

 

 

Dem Beifahrer muss entweder strafbar handeln  (Entzug durch Gerichtsurteil) oder charakterliche Mängel aufweisen (Entzug auf dem Verwaltungsweg), damit ihm der Führerschein abgenommen werden kann. Das nur neben einem betrunkenen Autofahrer Sitzen reicht grundsätzlich nicht aus, den FS zu entziehen. 

Ist der Beifahrer aber gleichzeitig der Halter des Kfz und er überlässt trotz erkennbarer Fahruntüchtigkeit des Fahrers die Autoschlüssel und erlaubt die Fahrt, so könnte man von einer Garantenpflicht des Halters ausgehen mit der Folge, dass der Halter strafbar handelt. 

Auf die Haftung in Folge eines VU könnte es auch Einfluss haben. 

wenn der Fahrer bereits Ausfallerscheinungen hat, wird es auch ihn als Beifahrer treffen - ER hätte die Fahrt verhindern sollen

schätze der Fahrer war die eingetragene Begleitperson - die unterliegt in der Eigenschaft auch bei der 0,5 Promillegrenze

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