Fahhrad Unfall?

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6 Antworten

Beim Öffnen der Tür schreiben die Vorschrften vor, dass besondere Sorgfalt walten muss und man grundsätzlich im Spiegel oder per Schulterblick gucken muss, dass gerade keiner vorbeifährt.

Ob der Radfahrer eine Teilschuld kriegt, hängt davon ab, ob ihm überhöhte Geschwindigkeit nachgewisen werden kann, falls er das abstreitet.

Nun gibt es 2 verschiedene Sachverhalte.

Das eine wäre der Schaden, Krankenhaus, kaputtes Fahrrad, Schmerzensgeld etc. Das muss alles die Haftpflichtversicherung des LKW bezahlen.

Dann wäre da aber noch die Straftat der fahrlässigen Körperverletzung. Die wird gesondert vom Staatsanwalt verfolgt und das kann einen Strafbefehl oder einen Prozess ergeben. Darauf bezog sich wohl auch der Rat des Polizisten, hierfür einen Anwalt zu nehmen.

Den Unfall hast Du mit dem LKW verursacht. Auch, wenn der LKW bereits gestanden hat, so ist das, was passiert ist ein Verkehrsunfall.

Ob Du nun mit der LKW-Tür ein Auto beschädigst oder einen Radfahrer zu Fall bringst, das "Instrument" ist das Fahrzeug, und deswegen greift auch die Versicherung des LKW.

Weiß nicht, weshalb der Polizist da nun von "Körperverletzung", "Post" und "Anwalt" spricht. Aus Deiner Schilderung ist das ein normaler Unfall, bei dem aus Unachtsamkeit ein Verkehrsteilnehmer zu Schaden kam.

Ob nun der Radfahrer zu schnell war und deswegen (mit) schuld ist, kann ich nicht sagen. Ich hätte jetzt vermutet, dass Du beim Türaufmachen nicht in den Spiegel gesehen hast.

Grüße, ----->

Danke mein freund,hast du mir bist erleichtert war ehrlich fühle ich mich schlecht! ich hab nicht spiegel geschaut!

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Die Kosten übernimmt die Haftpflichtversicherung des LKW, also die Firma. Dafür ist diese Versicherung doch eine Pflichtversicherung. Schau einfach immer in den Seitenspiegel bevor du aussteigst und öffne die Tür nur langsam.

Radfahrer können sehr schnell unterwegs sein. Ein KFZ stellt die höhere Gefahr dar, also haftet aus der Gefährdungshaftung.

Du brauchst keinen Anwalt. Unbegründete Ansprüche Dritter wird die KFZ Haftpflichtversicherung ablehnen. Einen Anwalt benötigst du nur, wenn du eigene Ansprüche durchsetzen müßtest. Und die hast du ja nicht.

Die Schäden am Rad wird die Versicherung bezahlen. Da der Radfahrer wohl Schmerzensgeld und Rehakosten einklagen wird, wirst du diese tragen müssen. Damit hat der Arbeitgeber nichts zu tun.

das Thema ist Fahrlässigkeit. Normalerweise ist sowas abgedeckt. Hast du aber grob fahrlässig gehandelt, könnte es sein, dass du ebenfalls haften musst, weil die Versicherung sagt, bei grober Fahrlässigkeit haftet sie nicht.

Du wirst schwer nachweisen können, dass der Mann so schnell war. Eigentlich weißt du dass ja auch nicht, du hast ihn ja sicherlich nicht gesehen, sonst hättest du die Tür nicht geöffnet

Ja,ich hab dem gar nicht gesehen! Das heist ich trage alle kosten selber oder?!

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Wenn du die Tür aufmachst musst du eben schauen. Im Rückspiegel hättest du ihn ja gesehen. Da kommt wohl was  auf dich zu!

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