Fage zu metastasen?

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4 Antworten

Moin.

Ja, das kann man leider. Es reicht wenn nur eine einzige tumoröse Zelle überlebt und dann durch Teilung wächst.

Ob einzelne Zellen überlebt haben, lässt sich leider nie abschätzen. Denn um selbst in den höchstauflösenden, bildgebenden Verfahren sichtbar zu sein, muss eine Metastase mindestens 2mm groß. Und diese zwei Millimeter entsprechen je nach Zelltyp einer Zahl zwischen 80.000 und 1.000.000 Zellen.

Geringere Zellzahlen kann man leider nicht feststellen - erst recht nicht, wenn diese sich nicht an einem Punkt konzentrieren.

Aber: Je nach Zelltyp und Lokalisierung der Metastasen sind diese durchaus gut behandelbar. Operativ, oder mit Bestrahlungen. Natürlich in einem gewissen Maße auch mit einer weiteren Chemo.

Das Problem der Chemo ist nur, dass deren Wirksamkeit mit der Häufigkeit abnimmt. Wenn nach einer kompletten Therapie (aus mehreren Zyklen) mindestens 6 Monate pausiert wurde, ist die nächste Therapie zwischen 5 und 20 Prozent abgeschwächt in ihrer Wirkung im Körper.

Außerdem kommen bei Metastasen meist andere Wirkstoffe zum Einsatz, wie bei der Tumortherapie. Selbst wenn die Tumorchemo gut vertragen wurde, ist das leider kein Garant dafür, dass es bei der Metastasenchemo genauso sein wird.

Also, wenn der Arzt Dir die Wahl lässt, nimm lieber OP oder Bestrahlung, als noch mal Chemo.

ASRvw de André

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Wenn sich Metastasen bilden, ist der Krebs eben nicht geheilt.

Es ist aber durchaus möglich, dass der ursprüngliche Tumor in der Operation komplett entfernt wurde, sich aber vor der OP bereits Tochterzellen irgendwo anders angesiedelt haben.

Normalerweise behandelt man genau deswegen nach der Operation noch mit Chemotherapie (oder Hormontherapie) nach.

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Das kann sein.

Auch nach einer Chemobahasndlung können kleinste Metastasen in der bildgebenden Untersuchung unerkannt bleiben, die dann wachsen.

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Leider ja. Es reicht wenn nur eine Tumorzelle irgendwo im Körper überlebt.

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