Fändet ihr es auch gut, wenn in den Schulen morgens in der ersten Stunde immer erstmal Lesestunde wäre, wo die Kinder lesen können was sie wollen?

13 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Deine Idee ist grundsätzlich sehr gut, mit morgendlich müden Schülern das Lernen mit angepassten Methoden zu beginnen... Ich selbst war immer erst ab etwa zehn Uhr wach... saublöd war das - ich hätte morgendliches Jogging gebraucht, nicht "ewiges" Busfahren zur Schule, also doch einen späteren Schulbeginn!?

Es existieren bereits Modellschulen mit unterschiedlicher Unterrichtsgestaltung zu Beginn des Schultages - schon wegen des zum großen Teil verkehrsbedingten Zu-Spät-Kommens so vieler Schüler/innen:

Z. B. starten sie die ersten Stunden in Kleinstgruppenarbeit oder als Einzelarbeit verschiedener Zielsetzungen für den Unterricht nach der ersten Kurzpause.

Dabei gibt es viele Möglichkeiten der Kombination, auch mit Veränderungen für mehrere Tage u. v. m. im "didaktischen Methodenkoffer" der Unterrichtsgestaltung.

Schwierigkeiten bereiten da selten konservative Schüler/innen, auch nicht die Schulleitungen, sondern eher einflussreiche Betongehirne vieler Lehrer/innen und leider auch der Eltern: Lies `mal das Buch von Enja Riegel "Schule kann gelingen". Man glaubt gar nicht, welchen Kampf sie damals als Schulleiterin gegen ihre bequemen Lehrer/innen führen musste, um für ihre Schüler/innen einen ganz anderen, lebenswerten Schulalltag für eine tatsächlich persönliche Allgemeinbildung im Gymnasium herzustellen!

Ich fände es besser wenn die Schule eine Stunde später anfängt und dafür eine Stunde länger geht. Feldversuche haben gezeigt das die Schüler so besser lernen.

Bei uns in der Schule gab’s letztes jahr 1x im Monat eine lesestunde. Immer in der 3. Stunde.

ich würde vill jede Woche und in unterschiedlichen stunden, aber vorwiegend in den ersten 3 :)

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