Fälschlicherweise als über-rot-gefahren geblitzt

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4 Antworten

Hallo,

ich kenne derzeit kein Messgerät, welches mittels Lasertechnik Rotlichtverstöße feststellt und per Foto dokumentiert. Gerade mobile Geräte dieser Art wären mir neu.

Wenn auf dem Foto nicht eindeutig zu erkennen ist, dass die Ampel auch Rot zeigte, ist dieser Tatvorwurf meines Erachtens aus Mangel an Beweisen zu verwerfen. Falls auf dem Foto ein Prüflicht im Hintergrund zu sehen ist - solche findet man bei fest installierten Rotlichtmessstellen - frage ich mich ernsthaft, wie der Beweis hier geführt werden soll.

Nichtsdestotrotz wäre es hier ratsam, einen Rechtsanwalt mit der Vertretung Deiner Interessen zu beauftragen. Dieser kann Akteneinsicht nehmen und mithilfe eines Gutachters prüfen lassen, ob eine Chance auf Einstellung/Freispruch besteht. Allerdings erwähntest Du, dass Du die Kosten nicht selbst tragen könntest. Wenn Du keine Rechtsschutzversicherung hast, die Dir die Kosten vorstreckt, würde ich Dir schon eher dazu raten, das Bußgeld zu bezahlen.

Hier mein Tipp: Ich bin auch mal wegen angeblich zu schneller Geschwindigkeit bei 70 Km/h geblitzt worden, obwohl max. 70 Km/h erlaubt waren. Es stellte sich heraus, das die Polizisten dachten sie seien an einer Stelle wo nur 50Km/h erlaubt sind und hatten das Gerät falsch eingestellt. Nach mehreren Schreiben hin und her, bin ich persönlich auf der zuständigen Bußgeldstelle vorstellig geworden und konnte die Geschichte mit der zuständigen Dame klären.

Hm. Ist aber nicht die selbe Situation. Ähnelt zwar, aber bei dir konnte man ja Sachlich nachweisen, dass da was nicht stimmt. Bei mir geht es um Aussage gegen Lasergerät. (Das höchstens falsch eingestellt sein konnte.)

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@Markus2424

Das ist schon richtig, es sind 2 verschiedene Fälle. Aber ich habe die Erfahrung gemacht, dass man auf meine Schreiben überhaupt nicht eingegangen ist, sondern dass ich nur pauschal und mit Belehrungen abgespeist wurde. Erst bei meinem persönlicher Auftritt ging man auf meine Belange ein. Deshalb mein Tipp.

Viel Erfolg

Fritzhero

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Da hilft nur ein Rechtsanwalt.Auch bei verschuldeten Rotlichverstoß auf jeden Fall fachmännischern Rat einholen.Es gibt einige Lücken in der Gesetzgebung die -- je nach dem --Schein retten und Geldbusse abwenden kann. Lohnt sich wirklich! (eigene Erfahrung!)

Und der Rechtsanwalt arbeitet für weniger als 113€?

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@TETTET

Nein ,für 113 € vermutlich nicht und vielleicht wäre es besser es dabei zu lassen und zu zahlen. Andererseits würde ich es auch nicht einsehen für etwas zu zahlen und Schuld einzugestehen ,wenn ich überhaupt nicht schuldig bin.

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