Fällung der Donareiche durch Bonifatius

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5 Antworten

Für die Menschen der Zeit von Bonifatius (die Donareiche wurde wahrscheinlich 723 n.Chr. von ihm gefällt) war Holz ein noch wichtigerer Rohstoff als für uns heute. Holz wurde für Öfen und Feuer verwendet, aber auch, um daraus Möbel, Häuser, Zäune und viele andere Gebäude und Gegenstände des Lebens herzustellen. Deshalb war es für die Menschen der damaligen Zeit kein Problem, Bäume zu fällen und zu verarbeiten, ohne, dass sie vom umfallenden Baum erschlagen wurden...

"Bonifatius taufte und bekehrte zahlreiche Heiden, war aber unzufrieden, dass die bekehrten Heiden Christus nicht als alleinigen Gott anerkennen wollten. Immer noch verehrten sie ihre alten Götter. Also entschied sich Bonifatius dazu, ein mächtiges Zeichen zu setzen. In der Nähe der Stadt Geismar in Hessen befand sich ein Kultplatz, der dem Gott Donar geweiht war. An einer gewaltigen Eiche brachten die Heiden ihren Göttern Opfer dar.

Unter dem Schutz des fränkischen Militärs fällte Bonifatius diese Donar-Eiche im Sommer 723. Die Heiden beschimpften und verwünschten Bonifatius, aber als die Eiche fiel, geschah nichts. Der Gott Donar schickte keine Blitze, wie es die Heiden erwartet hatten. Die Heiden waren überzeugt, dass der christliche Gott stärker war als ihre Götter, und ließen sich taufen.

Bonifatius wurde zum erfolgreichsten und wichtigsten Missionar Germaniens." (Quelle: Kinderzeitmaschine)

Erstens sehe ich das als Metapher. Über die Art und Weise wie er gefällt wurde, ist nichts bekannt. Wie groß sie war auch nicht. Den Baum alleine zu fällen, das würde ja sonst dauern, also nehme ich an es war wie sonst auch: Er hab die Anweisung und Burschen oder Gefährten (ich vermut mal ersteres) fällten die Eiche..

ich denke auch das er es nicht alleine war, eventuell wurde ihm die tätigkeit zugeordnet obwohl er sie nur beaufsichtigte

Hier findest du alles zu Bonifatius und zur Donareiche:

http://de.wikipedia.org/wiki/Bonifatius

Über die Art und Weise, wie er die Eiche gefällt hat, ist nichts bekannt. Du kannst aber davon ausgehen, dass er Helfer hatte, die ihm zur Seite standen. Und dass der Baum ihm nicht auf den Kof gefallen ist, hat sicher damit zu tun, dass man auch damals schon wusste, wie man einen Baum fällen muss, damit er in die richtige Richtung fällt. Bonifatius war nicht der erste Baumfäller in der Menschheitsgeschichte..:)

Huckebein 30.11.2013, 12:36

edit: Kopf

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helmutwk 01.12.2013, 09:02

dass man auch damals schon wusste, wie man einen Baum fällen muss

Grundsätzlich gibt es zwei Möglichkeitenm:

  • erst eine Kerbe zu schlagen, so dass der Baum, wenn er dann von der anderen Seite angesägt wird, in Richtung der Kerbe fällt (die sollte möglichst an der Seite sein, wo die "schwereren" Äste hängen)
  • den Baumstamm durch Seile sichern

So was kann ein Mann auch alleine schaffen, es fragt sich nur, wie lange er dafür braucht ;)

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Mit Hilfe Gottes?

PeVau 30.11.2013, 13:46

Da frage ich mich aber auch, welcher Gott die Hand im Spiel hatte, als er erschlagen wurde. Da muss er wohl irgendwem auf die Füße getreten haben.

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earnest 30.11.2013, 15:41
@PeVau

Das war natürlich Donars späte Rache.

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