Fällt man bei einer Prüfung eher durch, wenn einem das egal ist oder wenn man Angst davor hat, durchzufallen?

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7 Antworten

Sehr schöne Frage!

Vor der Prüfung ist ein wenig Aufregung nicht verkehrt.

In der Prüfung ist eine Egalhaltung besser, denn was gelernt ist, ist gelernt und eine Aufregung oder Angst kann hier die Gedanken blockieren oder vom Thema ablenken ("Was passiert, wenn ich durchfalle?"). Deswegen ist noch besser als eine Egalhaltung, sich um alles andere als die Prüfung während der Prüfung keine Gedanken zu machen. Denn um während der Prüfung festzustellen, dass das Ergebnis relativierbar sein wird (Egalhaltung), erfordert auch eine Reflektion, für die im schlimmsten Fall keine Zeit ist.

Es schadet nicht, sich Was-Wäre-Wenn-Fragen schon vor der Prüfung zu stellen. Dann hat man diese bereits vorab für sich geklärt und kann sich dann den Aufgaben widmen.

Fazit für eine gute Reihenfolge:

Lernen mit Aufregung.
Rekapitulieren mit Relativierung des eintretenden Ergebnisses.
Konzentration auf die Prüfung während der Prüfung.

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Ich würde sagen: mit Angst.

Denn mit Angst finde ich, zieht man das Beängstigende quasi förmlich an. Meiner Ansicht nach jedoch eher dafür, um die Angst davor zu verlieren, sie zu überwinden, als weil es einem das Schicksal / Leben fies meint.  ;-)


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Das dürfte sehr individuell sein. Manche Menschen entfalten erst unter Druck überhaupt ihr volles Potential. Ist ihnen eine Prüfung komplett egal, fehlt die Motivation und sie werden nicht die Leistung erbringen können, zu der sie fähig sind. In diesem Fall wäre etwas Druck oder Angst leistungssteigernd.

Andererseits kann Prüfungsangst unglaublich lähmend sein. Es gibt Leute, die einen Tag vor der Prüfung mit Bestnoten bestehen würden, im Moment der Prüfung ihr Wissen und Können aber überhaupt nicht abrufen können, weil die Angst sie blockiert.

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Angst ist nie förderlich. Furcht vielleicht, weil sie aufmerksam macht. Gelassenheit ist gut, solange man dabei wach bleibt.

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"Egal soll hier nicht heissen, dass man sich nicht oder nur unzureichend auf die Prüfung vorbereitet hat" --- Aber nur das ist ausschlaggebend für das Bestehen oder Nicht-Bestehen der Prüfung...

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Napayshni 04.10.2017, 10:55

Die beste Vorbereitung nützt wenig, wenn dich die Angst kurz vor der Prüfung lähmt. Blackoutmaessig

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Napayshn:;

Die lmA-Einstellung ist m. E.wesentlich mißerfolgreicher.

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Napayshni 04.10.2017, 11:12

LmaA hat nichts mit Gleichgültigkeit zu tun. Eine Prüfung nicht zu bestehen, heißt noch nicht die erforderlichen Kenntnisse dafür erworben zu haben

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Napayshni 04.10.2017, 11:21
@Napayshni

Der  Verängstigte hat sich ggf. gut vorbereitet und besitzt diese Kenntnisse, nur macht ihm jetzt die Angst einen Strich durch die Rechnung... "Lma A du Angst", hier besser platziert

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Wenn du gelernt und den Stoff drauf hast, dann ist es egal.

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