Fällt die Aufwandsentschädigung an einen Feuerwehrkommandanten mit in die Erbmasse?

...komplette Frage anzeigen

3 Antworten

Hallo Ninolein88,

als Vorfrage wäre zu klären: Gilt die Aufwandsentschädigung Ihnen für Ihre Dienste oder Ihrem verstorbenen Mann? Im ersten Fall steht Ihnen die Aufwandsentschädigung zu. Im zweiten Fall spricht einiges dafür, dass diese in die Erbmasse fällt und somit den Erben zustehen würde.

Am Besten setzen Sie sich zur Klärung mit der Gemeinde in Verbindung.

Viele Grüße, Doris Spiegel von der TARGOBANK

So... Abschließend melde ich mich noch einmal zu Wort und erkläre, wie es bei mir ausgegangen ist:

Mein Anwalt hat die Forderung abgelehnt. Nach Rücksprache mit der Gemeinde wurde klar, dass diese Aufwandsentschädigung eigentlich monatlich zu zahlen wäre und nicht einmal im Jahr. Somit befand sich die Gemeinde "in Verzug" (was mit den einzelnen Wehren abgesprochen ist). Die Entschädigung hätte theoretische zu Lebzeiten ausbezahlt werden müssen. Somit kann diese nicht in die Erbmasse fallen.

Also für alle, die in eine ähnliche Situation kommen sollten:

Eine Kommandantenaufwandsentschädigung gehört nicht zum Erbe!

Thread closed

Nächste interessante Frage

Frage zu Erbrecht- Rechnung wenn eine Schenkung -Haus verkauft wurde!

Wer Aufwandsentschädigung bekommt, lebt für gewöhnlich noch; spart Euch das zerteilen des Fells auf, bis der Bär erlegt ist.

Das Problem bei der Sache ist, dass - wie in der eigentlichen Frage beschrieben - derjenige, der diese Aufwandsentschädigung erhalten hätte, letztes Jahr verstorben ist. Seine Schwester (meine Schwägerin) droht mir nunmehr mit Anwalt, sollte sie dieses Geld nicht bekommen. Sie hat mir z. B. bereits einen Teil seiner Lebensversicherung abgenötigt und kriegt den Hals noch immer nicht voll. Es ist nun letzten Endes eigentlich nur die Frage: Der eigentliche Anspruchsinhaber ist tot. Fällt das Geld nun seiner (ehemaligen) Partnerin zu oder dem Erben?

0
@Ninolein88
bereits einen Teil seiner Lebensversicherung abgenötigt

Wie das? War kein Bezugsrecht geregelt?

0
@EinGast99

Fällt an Ehepartner... Laut notariellem Vertrag steht mir das ganze Ding auch zu. Also 2:0 für mich. Nur wenn dir nach so einem Schlag 4 Personen gegenüberstehen, die dich immer weiter drängen, Geld abzugeben... Und du bist 25 und gerade verwitwet... Nunja. Ich war total durcheinander, stand die meiste Zeit einfach nur neben mir und wusste weder ein noch aus. Habe mich halt mehr oder weniger "breitschlagen" lassen :(

Heute bereue ich dieses Verhalten, da von Seiten meiner Schwägerin absolut gar kein Anspruch bestand/besteht.

0
@Ninolein88

Dann teile der Schwägerin mit, dass sie nichts mehr bekommt, eh keinen Erbanspruch hat für gar nichts, denn nur die Eltern hätten einen Anspruch (oder sind beide tot?) und dich in Ruhe lassen soll. Mein Beileid. Sprich einfach nicht mehr mit denen, geh nicht ans Telefon. Wenn sie was wollen, sollen sie doch zum Anwalt rennen- Geier, die.

0
@sassenach4u

Den Erbanspruch hat sie dadurch, dass die Eltern das Erbe auch ausgeschlagen haben. Sie hätte ja auch ausschlagen können - der Betrieb ist hoch verschuldet! Ihr steht jetzt das Wasser bis zum Hals und sie versucht halt, an den kleinsten Cent ranzukommen, der ihr vielleicht irgendwie noch gehören knnte. Wenn sie hier anruft, nimmt mein Chef das Gespräch schon immer entgegen und sagt ihr, dass nicht zu sprechen sei. (Schließlich sei ich ja auf der Arbeit und nicht hier, um meine Privatangelegenheiten zu regeln) ;) Und dass sie zum Anwalt rennt, wenn sie nichts kriegt, ist glaube ich sicherer, wie das Amen in der Kirche. Danke für dein Beileid

0

Was möchtest Du wissen?