Fällt das Geburtsdatum in einer Ahnentafel unter Datenschutz?

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3 Antworten

Personen fallen unt den Datenschutz, wenn das Geburtsdatum innerhalb der letzten 110 Jahre liegt (sofern kein Todesdatum bekannt ist)

Sterbedaten sind 30 Jahre unter Datenschutz.

Wobei auch zu beachten ist, wenn Daten aus anderen öffentlichen Mitteilungen zugängig sind, ist der Datenschutz insoweit aufgehoben.

Man kann lebende Personen natürlich in die eigene Datensamlung mit aufnehmen, jedoch ist bei Veröfftlichungen oder Weitergabe an andere der Datenschutz zu beachten.

@LittleArrow

Eintragungen in Personenstandsverzeichnissen sind für die jüngere Zeit bzw bei lebenden Personen nur diesen selbst oder direkten Abkömmlingen gestattet. Ansonsten greifen die entsprechenden Datenschutzrichlinien in Verbindung mit dem Personenstandsgesetz. Dazu ist noch zu bemerken, dass Kirchenbücher bis 1875 auf jedenfall zugänglich sind. (Einsehbar meist bei den zuständigen Archiven auf Mikrofilm, denn in den Pfarrämtern selbst werden die Originalbücher in der Regel nicht zur Einsicht ausgegeben) Ab 1876 sind meist die Standesämter zuständig, wobei diese nach den entsprechenden Richtlinien ihre Unterlagen an die Zuständigen Archive übergeben müssen. Kirchenbücher nach 1875 sind natürlich auch einsehbar eben auch unter Beachtung der entsprechenden Richtlinien. (Archivordnungen)

Ich denke, dass nur lebende Personen unter das Datenschutzgesetz fallen, aber keine verstorbenen. Das ist ja dann bereits Geschichte. Lebende Personen müssten wohl erst befragt werden, ob sie in diese Ahnentafel mit rein wollen. Ansonsten kommen sie erst rein, wenn sie verstorben sind :-)

Die Frage wäre, ob Eintragungen im Kirchenbuch bzw. Personenstandverzeichnis öffentlich zugänglich sind.

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