Fächerkombination Lehramt

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2 Antworten

Ich bin mir nicht sicher, was du bei deiner Antwort auf die erste Antwort :) mit zwei Zweitfächern meinst. Auf Lehramt studiert man zwei Fächer im Hauptfach, soweit ich das mitbekommen habe. Dazu kann man sich noch ein Beifach wählen, wenn man will oder auch noch ein Hauptfach, aber dann verzögert sich das Studium auch.

Generell muss man sagen, sind die Arbeitsmarktprognosen bei Lehrern immer sehr wankelmütig. Generell geht der Trend eher dahin, dass es immer weniger Lehrer werden sollen, nicht weil sie nicht gebraucht werden würden, sondern weil niemand zahlen will.

Ansonsten ist der Ansatz ein Fach zu studieren, dass für einen schnelleren Berufseinstieg sorgt nicht verkehrt, solange Interesse vorhanden ist. Man sollte schon Spaß haben, die Inhalte dann zu vermitteln.

Ansonsten sind die Lehramtfächer nicht wirklich anders, wie die Bachelors. Man hat natürlich einen anderen Aufbau, man macht etwas weniger, aber man hat ja auch noch ein Zweitfach mit gleichem Aufwand. In Chemie muss man möglicherweise weniger im Labor stehen, wie bei einem Bachelorstudium, aber ich denke, dass das stark von der Uni abhängt. Schau dir dazu am besten die Studienverlaufspläne an. Die sollten immer vorhanden sein.

Arbeitsaufwand allgemein ist mehr oder weniger der Gleiche, aber das hängt auch von den Fächern ab. Ein naturwissenschaftliches Fach ist von der Universität aus gesehen, immer arbeitsintensiver, wie ein geisteswissenschaftliches. Hab ich früher nicht geglaubt (Geisteswissenschaften <3), ist aber (leider) so.

Chemie ist aber, um ehrlich zu sein, nicht DAS gefragteste Fach an Lehrern, da gibts schon genug. Mangel herrscht in Informatik, Mathematik, Physik und ! Latein :). Daher ist z.B. Geschichte und Latein auf Lehramt zu studieren eine sehr gute Idee.

Englisch ist so eine Sache und wie Geschichte gefühlt das häufigst studierte Lehramtsfach. Auch hier kommt es auf die Kombination an. Daher studieren ja auch viele ein Fach, dass "gefragt" ist und ein Fach, dass sie sich "mehr" gewünscht haben.

Aber auch hier nochmals der Hinweis. Wenn du jetzt anfangen würdest zu studieren, wärst du 2019 mit dem Studium fertig, wenn alles glatt läuft. Bis dahing sieht die Welt möglicherweise wieder anders aus.

Lass dich am Besten an einer Uni in der Studienberatung beraten. Falls du nicht Lust auf ein Einzelgespräch hast :), dann gibts es auch oft Gruppenberatungen, die auch ganz nett sind. Die Uni an sich ist der beste Ort um sich kompetent zu informieren. Ich kann hier viel erzählen, aber das beruht auf persönlichen Erfahrungen und Informationen. Die neuesten und besten Informationen können immer noch an den jeweiligen Stellen der Universitäten gegeben werden.

Also viel Erfolg noch !

Moin,

studiere das, was du am liebsten studieren möchtest (und wo du erstmal angenommen wirst), denn es gibt nichts schlimmeres als wenn man nach dem Studium im Beruf feststellst, dass du deine Fächer nur der Gefragtheit halber gewählt hast. Diese Lehrer sind zu 50% mehr durch eine Burnoutquote belastet

Schon klar, dass mich die Fächer auch interessieren sollen. Ich halte es jedoch für ein wenig frevelhaft, mit bestimmten Fächern direkt in die Arbeitslosigkeit hinein zu studieren, vor allem, wenn man sich für mehrere Fächer begeistern kann. Ich denke man sollte versuchen, beides unter einen zu bringen. Auch mache ich mir Gedanken, über den später Berufsalltag. Ist eine Kombination aus zwei Nebenfächern überhaupt günstig, oder hat man erheblichen Mehraufwand?

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@Zodwar

Kommt ganz auf die sogenannten Nebenfächer drauf an. Ich studiere z.B. Kunst und ev. Theologie, ein Kumpel von mir Kunst und Geographie.

Außerdem gehen ja jedes Jahr auch Lehrer in Rente. Man kann sich im Internet nach Mangelfächer erkundigen.

Das Wort frevelhaft.. würde ich übrigens nicht in diesem Kontext verwenden.

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