Fachwerkhaus in Oberbayern bauen, Realistisch?

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3 Antworten

Hey spitzdachhaus,

na klar ist das legal ;) Es gibt sogar einige Fertighaushersteller, die in dieser Konstruktionsweise bauen. Darunter auch die Branchengröße Bien-Zenker. Man sieht es den Häusern aber nicht unbedingt an.

Andere Fertighaus-Hersteller, die das Fachwerk gerne in den Vordergrund rücken, wären hier:

Falls ihr euch noch inspirieren wollt, würde ich mir auf jeden Fall eines der Musterhäuser ansehen. Der Vorteil an den obigen Unternehmen, sie sind alle beim bei einem Bundesverband gelistet, der ihnen auf die Finger schaut.

Konnte ich euch weiterhelfen?

LG

spitzdachhaus 07.08.2017, 21:07

Vielen Dank für die Links,

gerade der zweite Link, die haben einige Landhäuser im Angebot, mit steilen Dächern. Was uns auch besonders gut gefallen, sind die Häuser von DLK (Deutscher Landhaus Klassiker) http://www.dlk-melle.de/einfamilienhaeuser.html

DLK bietet auch Fachwerkhäuser an, sogar mit Dachneigungen von 55°, denn Architekturen mit steilen Dächern gefallen mir besonders gut. Leider ist das mit den Dachneigungen immer so eine Sachen, weil die Dachneigung fast immer im Bebauungsplan vorgeschrieben wird, und sie dann meinst bei 20-35° liegt, Steildächer sind in Bayern, wie auch Fachwerkhäuser eher unüblich, und wurden nur in der Nachkriegszeit gebaut.

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Fertighausklaus 07.08.2017, 23:11
@spitzdachhaus

Wow, die sehen ja wirklich toll aus die Häuser! Wie frisch vom Deich. Kann euch voll verstehen, dass ihr so was bauen wollt.

Habt ihr schon mal bei der Gemeinde gefragt, was ihr bauen dürft? Bei uns hatten die alle wichtigen Infos hierzu auf einem Blatt Papier, das man mitnehmen konnte.

LG

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spitzdachhaus 10.08.2017, 19:57
@Fertighausklaus

Ja, das habe ich schon, ich habe sogar Bebauungspläne zu Hause, das ist wirklich teilweise lächerlich, was da alles vorgeschrieben wird, z. B. das man Bäume pflanzen muss, und dann auch noch welche Bäume verboten bzw. erlaubt sind, usw. Dachneigung ist bei beiden zw. 20-35 Grad. Ein steiles Dach ist nicht mehr genehmigungsfähig, wurde mir gesagt, auch wenn zuvor schon ein Haus stand, das ein steiles Dach hatte. Leider hängt da vieles von der Laune der Baubeamten (Gemeinde und Landratsamt) ab, und ob man Beziehungen zu den Bauentscheidern besitzt. Eine Bebauungsplanänderung kostet mehrere tausende Euro, und falls die abgelehnt wird, was nicht unwahrscheinlich ist, ist das Geld in den Sand gesteckt. Da entscheidet zwar der Gemeinderat, aber natürlich auch nach deren Laune und architektonischen Vorstellungen und Geschmäcker, da gilt auch wieder, wenn man viele von den Räten gut kennt, wird man es leichter haben. Selbst wenn sie durchkommt, könnte es jeder Bürger durch einen Einspruch rückgängig machen.

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Das moderne Ständerfachwerkhaus ist auch nach Bayern vorgedrungen. Es hat viele Vorteile - es ist schnell gebaut, jederzeit zu variieren und auch ohne Rigipsplatten wohnlich.  

die wurden in der region nur verputzt, daher fällt die bauweise nicht so auf !

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