Fachoberschule ohne Berufsausbildung/Berufstätigkeit

2 Antworten

Ich sage es eigentlich SO nicht gerne, aber ich glaube, das ist in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich geregelt. Hier in Niedersachsen ist es so, dass man nach dem Realschulabschlu8ss das Fachgymnasium Technik besuchen kann, wenn der Abschluss gut genug ist und man einen Platz bekommt. Nach der 12. Klasse hat man dann die Fachhochschulreife und kann das Studium dort beginnen. Alternative: Ergreife den Beruf des Fachinformatikers für Systeminteration mit einer 3-jährigen Ausbildungszeit und schließe dann ein Fachstudium an.

Hallo,

 

es gibt zwei Möglichkeiten:

a) die Klasse 12 der FOS, dann mit Realschulabschluss und Berufsausbildung

b) die Klasse 11 und 12 der FOS, die Klasse 11 besteht dann hauptsächlich aus verschiedenen Praktika in Betrieben und Unterricht und anschließend die Klasse 12, dann mit Realschulabschluss ohne Berufsausbildung

Letzteres (die Klasse 11)  wird nicht überall angeboten, da oft die Nachfrage fehlt.

Ein Blick auf die Homepage des Ministeriums kann helfen:

www.mk.niedersachsen.de

Eine weitere Möglichkeit könnte eine "Assistentenausbildung" sein, das heißt man besucht zwei Jahre eine Berufsfachschule (Informationstechnik), die zu einem beruflichen Abschluss führt, z. B. staatl. geprüfter Technischer Assistent für Informatik - dies wäre ein beruflicher Abschluss mit staatlicher Prüfung, während dieser Zeit kann man parallel die FH- Reife erwerben, indem man bestimmte Fächer (De, Ma, En) auf FH-Niveau besucht und anschließend dort zusätzlich geprüft wird.

Aber auch hier gilt: Die Schule bietet den Bildungsgang an oder nicht. Da es sich dort um den Sekundarbereich II handelt, besteht keine Beschulungspflicht vor Ort, sondern der Schüler kommt zur Schule!

 

Es gibt natürlich auch noch das Berufliche Gymnasium, Fachrichtung Informationstechnik bzw. Technik. Dann drei Jahre 11,12,13 mit "richtiger" allgemeiner Hochschulreife. (diese ist unabhängig von der Fachrichtiung, es gibt immer die allgemeine Hochschulreife)

 

Grundsätzlich wäre zu überlegen, ob Informatik wirklich die richtige Wahl ist, auf dem Arbeitsmarkt werden solche Fachkräfte kaum noch benötigt, man sucht den Fachmann mit Informatikkenntnissen aber kaum den Fachinformatiker. Sinnvoll wäre ein technischer Beruf, der einen hohen Informatikanteil (auch SPS) besitzt, das scheint eher Zukunft zu haben.

 

Gruß

Michael

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