Fachlageristin (mit Hauptschulabschluss) auch mit psychischer Beeinträchtigung möglich?

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3 Antworten

Zunächst einmal tut es mir leid, dass es dir anscheinend so schlecht geht... Ich hoffe, dass sich deine Situation irgendwann bessert und du wieder nach vorne blicken kannst.

Mit deinem Berufswunsch kenne ich mich ein wenig aus, ich hab nämlich selber Fachkraft für Lagerlogistik gelernt (eine Stufe über Fachlagerist).

Fachlagerist ist ein relativ einfacher Beruf, du solltest da auch mit einem Hauptschulabschluss keine großen Probleme haben, eine Lehrstelle zu finden. Ob der Beruf aber wirklich etwas für dich ist, kann ich so garnicht beurteilen. Ob du eher allein oder in der Gruppe arbeitest, kommt letzten Endes eher auf die Firma an, in der du irgendwann landest. Prinzipiell arbeitet man im Lager aber eher eigenverantwortlich, und Kundenkontakt fällt auch weg.

Es gibt aber auch gute Gründe, die gegen den Lageristenjob sprechen könnten. Du musst unter Umständen schwer tragen können und körperlich belastbar sein (kommt wieder eher auf die Firma an), und finanziell erreicht man im Lager auch nicht das Paradies... Zumindest nicht in Ostdeutschland/Berlin, in den westlichen Bundesländern und im Süden sieht es vermutlich besser aus.

Vielleicht solltest du erstmal so einen Berufseignungstest machen? Du kennst deine Stärken und Schwächen selbst am besten, und ein solcher Test kann dir immerhin eine Orientierungshilfe sein.

Ich wünsche dir ganz viel Glück!

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Kommentar von lasthope92
04.02.2017, 16:20

Solche Tests hatte ich schon aber kam damit auch nicht weiter. 
Schwere (sehr schwere) Sachen zu tragen tue ich mich etwas schwer da ich auch Untergewichtig bin. Könnte das zum Problem werden? Würde diesen Bereich trotzdem gerne in Angriff nehmen. Sonst fällt mir nichts mehr ein

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Kommentar von LordofDarkness
04.02.2017, 17:04

Das kann ich verstehen, ich selbst wusste auch ewig lange nicht, was ich machen wollte. In diesem Fall kann man eben nur nach Ausschlusskriterien sortieren. Zum Thema tragen: da gibt es von Job zu Job gewaltige Unterschiede. Ich selbst arbeite in einem mittelständischen Produktionsbetrieb in der Medizinbranche, und unsere Warenpakete wiegen meist zwischen 5-15 Kilogramm. Wobei auch mal unter 1 Kg, oder aber auch in Ausnahmefällen über 25 kg vorkommen. Die trägt dann aber auch niemand alleine, und bei uns arbeiten auch eher zierliche (auch weibliche) Personen^^ ... Es kommt eben immer auf die Branche an. Im Sanitärbereich kommen sehr viel höhere Gewichte vor, da werden Waschtische und Stahlwannen getragen. Da arbeiten dann aber auch eher Männer. Wo du gewichtsmäßig auch eher weniger Probleme haben solltest, ist im Bereich Lebensmittel. Habe da auch schonmal reingeschnuppert, und das war eine bunte Truppe, mit allen Geschlechtern und Gewichtsklassen.

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Ich stimme LordofDarkness in allen Punkten zu.
Ich hab mal als Aushilfe im Lager gearbeitet, hab auch psychische Probleme und kann nicht so wahnsinnig viel schleppen, aber der Job hat mir sehr Spaß gemacht, weil ich im Lager sehr gut zurecht kam. Das war damals in einer Firma, die Zeitschriften und alles weitere, was man in Zeitschriftenläden so kaufen kann, vertrieben hat.
Versuch es also einfach! Dort sind je nach Firma sogar häufig Angestellte mit Schwierigkeiten und schlechter Bildung. Da brauchst du keine Angst zu haben.

Noch wegen deiner Wohnsituation: Sprich auf jeden Fall mit deinem Jobcenter Zuständigen darüber, und auch über deine psychische (gesundheitliche) Situation! Es müsste eigentlich machbar sein, dass du deine eigene Wohnung bekommst. Falls du zB Arbeit findest und diese relativ weit von deinem Elternhaus entfernt ist, wäre das ja nur sinnvoll. Mal von den ganzen anderen Umständen und Vorteilen abgesehen. :)

Eventuell wirst du durch das Jobcenter dann auch noch durch einen Amtsarzt untersucht, falls die das für notwendig halten.

Aus deinem Usernamen lese ich heraus, dass du evtl noch knapp unter 25 bist? Dann solltest du ja im U25 Bereich des Jobcenter sogar eine passende Beratungsstelle finden, an die du dich noch wenden könntest.
Würde dir auf jeden Fall raten, mit dem Zuständigen offen darüber zu sprechen. Manchmal sind das gar keine Unmenschen, sondern einfach nur Leute, die helfen wollen und können.

Viel Glück!

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Warum hast du nicht mal versucht einen auf eine eigene Wohnung zu beantragen deine Begründung ist ja darin zu erkennen das du jetzt nicht in der lage sein wirst in deinem aktuellen häuslichen Umfeld einen Beruf bzw eine Ausbildung anzustreben
und ja du kannst auch durchaus damit eine Ausbildung anzufangen

Es gibt beim jobcenter übrigens auch eine berufsvorbereitung die schicken dich dann in ne Maßnahme und die Leute helfen dir dann dabei ne Ausbildung zu finden
Der Vorteil dabei ist das zb der internationale Bund wenn das der träger der masnahme ist dein gehalt bezahlt und der Arbeitgeber das nicht machen muss was es deutlich erleichtern würde deinen Wunschberuf falls es dein Wunschberuf ist zu bekommen

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Kommentar von feierlaune1
04.02.2017, 15:58

berufsvorbereitung mit 24? na sicher

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Kommentar von baum11x1
04.02.2017, 16:00

Warum nicht was spricht dagegen ? Sie hat noch keine Ausbildung

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