Fachkräftemangel in welchen Berufen in Deutschland?

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7 Antworten

Es fehlen allerhand an gute Fachkräfte. Sei es nun in der Baubranche oder andere Berufszweige. Die momentane Lage schaut doch so aus das die guten meist schon in Arbeit sind. Und die wenige die noch auf dem Markt sind haben kein Lückenlosen Lebenslauf vorzuweisen sodass diese schon ausrangiert werden bei der Bewerbung. Der Arbeitgeber möchte doch lieber einen Bewerber der die letzten 5 Jahre in seinem Beruf tätig war und somit die Erfahrungen noch frisch sind als jemand der als Maurer z.b das letzte mal vor 10 Jahren tätig war.

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Es gibt eigentlich keinen Fachkräftemangel, zumindest ist es nicht so einfach, wie es scheint, wenn man sich nicht näher damit befasst:

- Wenn sich weniger als 7 passende Bewerber auf ein Jobangebot bewerben, spricht man von einem Fachkräftemangel. Ich habe leider vergessen, wo diese Definition her kommt, aber das ist bestimmt per google auffindbar. Auf jeden Fall denke ich, dass man als Normal-Mensch nicht auf so eine Definition kommen würde...

- Fachkräfte-Mangel gibt es ausserdem in Berufen, die traditionell schlecht bezahlt werden, bespielsweise in pflegerischen Berufen, wie Krankenpfleger ect. Es mangelt also nicht wirklich an Leuten, die die Aufgabe übernehmen würden, sondern vor allem an Menschen, die es für unvernünftig wenig Geld machen würden. Ich persönlich denke, dass ich eventuell für so eine Aufgabe geeigenet sein könnte, habe auch im Zivildienst etwas in der Richtung gemacht. Dennoch habe ich diesen Arbeitsbereich ganz bewußt für mich ausgeschlossen, da mir klar ist, dass ich dadurch damit den Zustand, mit dem ich nicht einverstanden bin, zementieren würde. Eine tiefgreifende, von der gesellschaft getragende Änderung kann meiner Meinung nach nur dann geschehen, wenn das System erst einmal kollabiert, weil tatsächlich zu wenige Arbeitskräfte vorhanden sind. Leider sind Menschen in diesen Berufen vermutlich bereit, auf finanzielle Dinge zu verzichten, da die Hilfe von anderen Menschen für sie im Vordergrund steht - was ich zwar gut verstehen kann, was sie aber leicht ausnutzbar macht und einen Wandel verhindert.

Das war es erstmal von mir, obwohl es sicherlich noch mehr zu sagen geben würde...

aktuell die Meisten in Metall, Maschinenbau, Fahrzeugbau,

weil sie oft keine Ausbilden und Eliteschüler wollen.

Sogar Abitur ist fast schon für die Tonne wenn nicht 1,0 Notendurchschnitt.

Politiker :D

Deutschland hat kein Fachkraftmangel.

Die Deutschen sind gebildet, motiviert, fleißig, pünktlich, ehrgeizig usw.

Vielleicht Fachkraftmangel im Badebereich (Bademeister, Rettungsschwimmer) oder Gynäkologie,

HighTech

BTyker99 19.06.2016, 19:50

Nein, Deutschland ist kein High-Tech-Standort, was unter anderem an der Bürokratie, aber auch an der kultur liegt, da die Deutschen keine großen Risiken eingehen. Wer als Deutscher etwas mit High-Tech zu tun haben möchte, wandern in der Regel aus, z.B. nach Californien.

Die alte High-Tech Industrie wandert gleichzeitig aus Deutschland ab, aktuelles Beispiel der Roboter-Hersteller Kuka. Aber auch in der Batterie-Forschung gibt es nicht mehr viel (ehemals war Varta groß im Geschäft), oder wenn man an Solarzellen denkt (jetzt ebenfalls chinesisch dominiert).

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Glaube nicht alles das im fernsehen ( in der Politik) gesagt wird.      :)

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